ࡱ> vxu9 (bjbj.8$l*******> >2"""""""")++++++$ :O*"""""Or**""drrr"*"*")r")rr\ **)" ?[>8)z0,68:6)r>>****Stromabnahmeprobleme am Tender der Trix Express BR 01 Bei der Trix Express Dampflok der Baureihe 01 gibt es drei unterschiedliche Tenderkonstruktionen und werden im Mikado-Katalog mit unterschiedlichen Nummern aufgefhrt: Mikado 1020/1 Das ist der Tender, mit dem die BR 01 zuerst ausgeliefert worden ist. Die Tenderdrehgestelle dieser Ausfhrung haben zwei Auenschienenschleifer. Die Konstruktion der Drehgestelle hat man weitgehend vom Vorgngermodell der 757 bernommen, die ihrerseits auf die 20/57 von 1937 zurckgeht. Die Drehgestelle der 20/57, 20/61 und der 757 entsprechen in ihrer Befestigung (Sechskantmutter mit Kontermutter) zwar nicht ganz genau der 763 (= neue BR 01 mit M2-Schraube), die 1958 in die Lden kam, aber man knnte die Drehgestelle mit einigen Anpassungsmanahmen tauschen. Nur die Strombertragung zur Lok wurde bei der neuen BR 01 gnzlich anders gelst. Mikado 1020/2 Das ist der Tender, der die meisten Probleme macht. Man hat auf die Auenschienenschleifer verzichtet und statt dessen die Stromabnahme ber die Rder eingefhrt. Auf diesen Tender soll weiter unten noch nher eingegangen werden. Mikado 1020/3 (und folgende) Die Mngel des Tender 1020/2 wurden von Trix schnell erkannt. Man hat dann den Tender der BR 01 mit den Drehgestellen der 1961 erschienen BR 18.6 (S3/6) versehen. Dass diese Drehgestelle nicht vorbildgerecht fr den Tender der BR 01 sind, sei nur der Vollstndigkeit halber erwhnt. Bis in die jngste Zeit wurden alle Varianten der BR 01 mit den Tender-Drehgestellen der BR 18.6 ausgeliefert. Diese Drehgestelle bekamen zur Strombertragung kleine Blattfedern in die Drehgestelle eingebaut, die den Strom von den Tenderachsen zu den vernickelten Drehzapfen weiter leiten. Nun zum Problem-Tender (Mikado 1020/2) Zunchst soll ganz systematisch verfolgt werden, wie der Stromfluss in diesem Drehgestell bzw. Tender verluft (siehe dazu die beigefgte Skizze, die das Drehgestell von der Pufferseite aus zeigt). Der bersichtlichkeit halber wurden keine Radstze eingezeichnet. 1. Jeder Tenderradsatz hat eine Plastik- und eine Metallradscheibe. Die Metallradscheibe nimmt den Strom von der Auenschiene auf. Dazu muss die Metallradscheibe natrlich genauso sauber gehalten werden wie die Schienen. Das knnte schon die erste Fehlerquelle sein. 2. Von der Metallradscheibe fliet der Strom in die Stahl-Achse, auf die die Radscheibe aufgepresst ist. Diese Verbindung ist nur mit Gewalt lsbar und daher fr die Strombertragung ohne Probleme. 3. Die Achsen des Radsatzes sind beidseitig im Drehgestellrahmen gelagert. Der Strom wird von den Zapfen der Achsen auf diese Lager (Langlcher in den Drehgestellwangen) bertragen. Diese Lagerung sollte nur schwach gelt werden. l ist zwar nicht ideal zur Strombertragung, aber ohne Schmierung wird das Langloch mit der Zeit immer grer. Ob dafr Batteriepolfett geeignet ist, wie an anderen Stelle im Forum empfohlen, muss bezweifelt werden, denn Polfett ist Vaseline in einer anderen Form. 4. Vom Drehgestellrahmen wird der Strom auf einen Rundstab bertragen, den man beim ersten Blick auf das eingebautes Drehgestell gar nicht sieht. Er wird durch den breiten Quersteg des Drehgestellrahmens verdeckt. Man entdeckt ihn erst, wenn man sehr schrg in das Innere des Drehgestells schaut und entdeckt ihn dann dicht oberhalb des Quersteges. 5. Von diesem Rundstab wird der Strom weiter auf die vernickelte Drehgestellwiege bertragen. 6. Die Drehgestellwiege wird mit einer Feder gegen den im Tenderboden befestigten Drehzapfen gedrckt. Hier werden bei jeder Kurvenfahrt Drehbewegungen ausgebt, so dass bei einer laufend im Betrieb befindlichen Lok diese bertragung durch Reibung blank gehalten wird. Da Wiege und Zapfen vernickelt sind, knnen sie auch nicht rostig werden. 7. Vom isoliert im Tenderboden befestigten Drehzapfen wird der Strom endlich in einer festen Verbindung weiter geleitet zur Tenderbeleuchtung und ber ein Kabel zur Lok. Der Strombergang (1) ist von sauberen Schienen und Radstzen abhngig. Der Strombergang (2) macht keine Probleme, da mechanisch nur schwer zu lsen. Der Strombergang (3) kann schon mal Probleme machen, aber bei einer regelmig gefahrenen Lok bleiben die Zapfen der Achsen und die Lcher in den Wangen des Drehgestellrahmens immer metallisch blank und stellen trotz lung kein Problem da. Der Teufel steckt in der Strombertragung vom Drehgestellrahmen zum Rundstab und von dort zur Wiege (4) und (5). Der Rundstab dient nur dem Hhenausgleich des Drehgestells bei unsauber verlegten Gleisen. Bei gut verlegten Gleisen hat der Rundstab praktisch nichts zu tun. Folglich dreht er sich auch nicht viel in seinen Lagerungspunkten. Und er wird sich entweder im Drehgestellrahmen oder in der Wiege drehen, je nachdem, was leichtgngiger ist. Eine Schmierung des Rundstabes ist also auch nicht ntig. So kann der Rost an diesen Lagerstellen sich breit machen. Rost ist aber extrem hinderlich fr den Stromfluss. Besonders gefhrdet ist der Strombergang im Drehgestellrahmen -> Rundstab. Die Probleme tauchen zunchst nur bei einem der beiden Drehgestelle auf. Aber ber kurz oder lang ist das zweite Drehgestell auch davon betroffen. Will man an diese Stellen heran, ist eine Zerlegung des Drehgestelles erforderlich (siehe weiter unten). Die Drehgestellwiege ist vernickelt. Genau wie der Messing-Drehzapfen. So macht der Strombertragung (6) keine Probleme, zumal eine Feder fr guten Kontakt sorgt. Was kann man gegen die schlechte Strombertragung machen? Die einfachste Methode wre sofern man hat - den Tender 1020/2 gegen einen Tender der Version 1020/ 3 auszutauschen. Auch die Drehgestelle (mit Auenschienenschleifer) des Tenders 1020/1 lassen sich leicht einbauen. Die Drehgestelle des Tenders der 757 passen nur bedingt, weil die Befestigung dort (statt mit einer M2-Schraube) mit einem Gewindezapfen und einer M2,5 -Mutter erfolgt. Da mssen einige Lcher, z.B. die der Befestigung der Tenderbeleuchtung geweitet werden. Nahe liegend wre es, die Drehgestelle der Tenders 1020/2 nachtrglich mit den Achsschleiffedern des Tenders 1020/3 zu versehen. Das gestaltet sich leider nicht sehr einfach. Wie in der Skizze zu sehen, hat der Drehzapfen am unteren Ende eine Scheibe, die der Feder nach unten hin Halt gibt. Die Scheibe selbst wird durch eine Umbrdelung des Drehzapfens gehalten. Diese Umbrdelung ist im Durchmesser so gro, dass - wenn sie hher wre - als Drehpunkt fr die Achsschleiffeder geeignet wre. Leider ist die Umbrdelung in der Regel dafr zu flach. Man msste einen Weg finden, wie man diese Umbrdelung vergrern knnte. Aber viel ist da nicht mglich, weil sich gleich darunter der Rundstab befindet. Dazu muss auch wieder das Drehgestell zerlegt werden oder zumindest die Radstze ausgebaut werden. Aber schon der Ausbau der Radstze gestaltet sich schwierig. Den Gedanken, dazu den Drehgestellrahmen ein wenig auseinander biegen, kann man vergessen, weil die Drehgestellblenden aus Zinkdruckguss sofort zerbrechen wrden. Zerlegen des Drehgestells Whrend der Ausbau des Drehgestells aus dem Tender noch einfach ist, gestaltet sich das weitere Vorgehen als sehr schwierig. Die Drehgestellblenden sind aus Zinkdruckguss und bruchgefhrdet. Sie werden vom Drehgestellrahmen mit kleinen Laschen gehalten. Man muss mindestens auf einer Seite die Laschen aufbiegen, um eine Drehgestellblende abnehmen zu knnen. Dann kann man zunchst den Rundstab heraus ziehen und hat dann einerseits den Drehgestellrahmen mit den Radstzen und andererseits die Wiege mit dem Drehzapfen in der Hand. Wenn man vorsichtig zu Werke geht, kann man nun die Radstze ausbauen, indem man den Drehgestellrahmen auseinander biegt Nun muss man wissen, was man machen will. Man kann den Rost an allen Stellen beseitigen und alles wieder zusammenbauen und regelmig ein wenig mit Ballistol-l schmieren. Eine andere Lsung wre der Einbau von Achsschleiffedern. Sie kann man direkt auf die Scheibe des Drehzapfens auflten. Sie machen dann spter bei Kurvenfahrt die Drehung des Drehgestells nicht mit! Die Federn bestreichen dann auf der Achse einen greren Bereich und man darf deshalb keine Achsen mit der Rillenfhrung fr den Achsschleifer einbauen, sondern man muss die Original-Radstze wieder verwenden. Man versucht sich an der Erhhung der Umbrdelung des Drehzapfens mittels eines Ltzinn-Kleckses, damit Halt fr eine locker aufgesetzte Achsschleiffeder vorhanden ist. In diesem Fall ersetzt man die Orignal-Radstze durch solche mit der Rillenfhrung fr die Achsschleiffedern. Und die Federn machen die Drehbewegung des Drehgestells bei Kurvenfahrt mit. Viel Platz fr eine Erhhung der Umbrdelung ist allerdings nicht vorhanden. Der schwierigste Teil der Operation ist der Zusammenbau des Drehgestells. Das wird eine sehr fummelige Angelegenheit, weil viele Teile gleichzeitig zusammengefgt werden mssen. Insbesondere gestaltet sich das Wiederzubiegen der Laschen, die die Drehgestellblende halten, als sehr schwierig. Da das werkseitig dafr benutzte Werkzeug dem Modellbahner fehlt, muss man hier sehr viel bastlerisches Geschick haben. Das ist nichts fr Anfnger und gestaltet sich als das Schwierigste der ganzen Sache. Ich kann nur davon abraten. Nach mehreren Versuche bricht dann die erste Lasche ab ..... und dann bleibt nur noch der Griff zum Kleber.  6r p(((jCJOJQJUaJ5CJOJQJaJ5CJOJQJ\aJCJOJQJaJ OJQJaJ 67{|qr   &'(#nop!";<>"?"?"i""$<&?&((( & F,1h. A!"#$n% MxDd*??z  C VA>Eigene Bilder\Drehgestell1.JPGRw"`|q 8[wDFSw"`|q 8JFIF``C    $.' 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