Seite 1 von 2
Wie kann ich Radscheiben isolieren ??

Verfasst:
15.03.2006, 18:15
von RoGer
Hallo TE- Freunde,
gibt es eine einfach Möglichkeit, nachträglich (bei einem Umbau) die Radscheiben von der Achse zu isolieren.
Konkret: Gibt es käufliche Kunststoffhülsen o.ä., die ich auf die Achse stecken bzw. in die "aufgebohrte" Radscheibe einlassen kann? Oder irgendeine andere praktikable Möglichkeit ?
Der Achsentausch scheidet wegen aufgepresster Zahnräder aus.
Gruß
Roland
Radsatz-Isolierbuchsen für 2mm Achsen

Verfasst:
15.03.2006, 18:32
von miximaxi
Beitrag durch Autor gelöscht !
Danke

Verfasst:
15.03.2006, 20:52
von RoGer
Hallo miximaxi,
genau, 2mm Durchmesser - wusste garnicht, dass es tatsächlich sowas gibt.
Danke - ich schaue gleich mal nach.
Roland
Rad-Isolierbuchsen

Verfasst:
17.03.2006, 12:38
von Richard
Hallo Miximaxi
Hast Du mit den Radisolierbuchsen von Conrad schon Erfahrungen gesammelt? Laufen sie rund?
Ich habe einmal versucht, Radisolierbuchsen von Lima-Achsen zu verwenden, da diese bei mir duzendweise herumlagen. Diese eierten aber stark, was mich störte. Ich drehe daher alle Isolierbuchen wieder aus weissem oder schwarzem POM-Rundmaterial.
Freundliche Grüsse
Richard
2 mm Radsatz-Isolierbuchsen von Conrad

Verfasst:
17.03.2006, 14:55
von miximaxi
Beitrag durch Autor gelöscht !
Lokradisolierbuchsen 2,5 mm

Verfasst:
19.03.2006, 13:54
von Peter Hess
Hallo
Schwarze Isolierbuchsen für 2,5 mm Räder gibt es von der Fa. HAG Teile Nr. E 206 209 - 50
Bohrung 2,5 Gesamtlänge 4,25 mm (einschl.Bund)Aussendurchmesser 3,98 mm
Bunddurchmesser 4,95 mm Bundbreite 0,9 mm
Preis 50 cent/St. Bezug von mir möglich
Peter Hess
Lokradisolierbuchsen 2,5 mm

Verfasst:
19.03.2006, 14:34
von miximaxi
Beitrag durch Autor gelöscht !
Radsatzisolierung

Verfasst:
25.03.2006, 10:00
von Frank Bertram
Hallo Trix Express Bastler:
Hat schon jemand von Euch darüber nachgedacht, ggf. bei nicht isolierten Radsätzen ein Rad (Lauf- und Spurkränze) mit Isolierlack zu isolieren? Reimund Beulen versucht es gerade an meiner Fleischmann 50kab, die irgendwann mal jemand mit Märklin-Radsätzen versehen hat (Treibräder und Vorlaufgestell).
Über das Ergebnis werden wir in kürze auf der Homerpage vom Euregio-Stammtisch Aachen berichten.
Problematisch könnte der Abrieb werden - aber man kann m.E. ja nachlackieren.
Gruß und HP 1 für TE!
Frank Bertram

Verfasst:
25.03.2006, 10:55
von peters1955
Hallo Frank,
Ich habe dass vor einige Jahren versucht, nachher gab es probleme wegen verschleiss von der Lack.
besser ist mit der Hand ausbohren pro 0,1 mm bis 2,5 mm und ein Isolierbuchse von ein T.I. Wagenradsatz einsetzen. 9 von 10 mal geht es gut.
Grüsse, Raymond

Radsatzisolation mit Lack?

Verfasst:
26.03.2006, 13:10
von Frank Bertram
Hallo Raymond,
herzlichen Dank für den Hinweis. Vielleicht bringe ich die Lok mal mit nach Mijdrecht zum weiteren Erläutern.
Wie lange hat der Lack denn gehalten?
Tot ziens
Frank Bertram

Verfasst:
26.03.2006, 16:38
von noels
Hallo Frank, Rei,
ich meine auch, daß es mit dem Lack nichts wird. Dazu gibt es zu viele reibende Stellen. Dafür ist der Lack nicht ausgelegt. Neben der Buchse ist die Scheibe hinter dem Rad wichtig. sonst gibt es bald einen Kurzen zum Rahmen. Da schludert Raymond Peters auch gern ein bischen

Eine Roco 74, die ich von ihm habe, fing nach ein paar Tagen in den Kurven ein wildes Funken an. Vernünftige Scheiben hinter den Rädern der linken Seite haben dann schnell für Ruhe gesorgt.
Gruß
Heiko

Verfasst:
26.03.2006, 18:04
von peters1955
Hallo Frank,
Nach einige Wochen bekam ich dass problem, viel Kurven mit R1 und es geht noch schneller.
Das problem von Heiko war anfangprobleme, soviel ich weiss habe ich damals die Scheiben selbst gedreht auf ein billig Drehbank. Seid ich die Scheiben von Ton Jongen nutze und einige 100-en Scheiben selbst gedreht habe (drehprocess geändert) gibt's diese probleme nicht mehr. Natürlich muss ein Umbauer auch ab und zu ein Fehler machen damit er mit den Fussen auf die Grund bleibt.
Grüsse, bis Mijdrecht,
Raymond

Verfasst:
27.03.2006, 09:17
von Stefan
Hallo zusammen,
naive Frage: Gibt es keinen Isolator, aus dem man Achsen fertigen könnte? Z.B. Irgendwelche Halbleitermetalle? Keramik? Carbon? Oder eine Konstruktion mit geteilter (also isolierter) Achse?
Ich will nicht den Feinmechanikern Ihren Spaß beim Buchsendrehen nehmen, aber das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluß sein?! Oder doch?!
Gruß
Stefan

Verfasst:
27.03.2006, 13:02
von peters1955
Hallo Stefan,
Für Wagen ist das kein problem, Roco hat dass auch manchmal getan.
Mann neme eine Achse mit 2 Räder, säge 2 mm im Mitte aus der Achse und benutze eine Kunststoff Rohr wo mann an beide Seiten die übrichgebliebene Achse einsteckt. Damit hat mann eine Isolierte Achse+ Räder.
Grüsse, Raymond.
Radsatzisolierung bei Loks

Verfasst:
27.03.2006, 16:15
von Frank Bertram
Hallo Stefan und Raymond:
das mit der geteilten Achse ist eine gute Idee. Ich weiß nicht, ob das bei angetriebenen Lokachsen geht, aber bei den Radsätzen meiner 50 kab möchte ich es gerne ausprobieren (diese sind wegen des Tenderantriebs der Fleischmann-Lok ja nur Mitläufer).
Zuerst will ich aber die schlechte Erfahrung mit dem Lack machen. Übrigens glaube ich nicht, daß es Kontaktprobleme mit dem Rahmen bei meiner 50 kab gibt, denn der Rauhmen scheint aus Kunststoff bzw. aus Kunstoffüberzogenem Metall zu sein.
Aber wie Rayxmond ja sagt: der Tüfftler muß seine Fehler machen (dürfen). Auf jeden Fall werde ich Pappscheiben hinterkleben.
Vielleicht ist das ein Thema für einen der nächsten Euregio-Stammtische, Rei?
Gruß
Frank Bertram