BR 54
Ab dem Katalog 1987 ist der Vermerk verschwunden. Bei den neueren Loks hat man herstellerseitig das Loch im Schornstein fortgelassen. Aber der Metall-Sockel mit dem Loch für den Dampferzeuger wurde weiterhin eingebaut. Die elektrischen Anschlüsse fehlen allerdings.
Mit Hilfe der Teile der defekten Lok läßt sich aber eine neuere Lok mit Dampferzeuger versehen. Dazu muß man aber ein Loch in den Schornstein bohren. Und die fehlenden Teile aus der alten Lok ausbauen. Allerdings ist der ursprünglich vorgesehene Dampferzeuger Nr. 8 inzwischen werksseitig ausverkauft. Das heißt aber nicht, daß ihn ein Händler nicht mehr hat. Beim Lokshop ist er noch als Lagerbestand gelistet. Sonst muß man auf den 99 (ohne Anschlußdrähte) bzw 100 (mit Anschlußdrähte) zurückgreifen.
BR 92
: Gibt es außer der 92 noch andere, die man nachrüsten
kann?
Nein. Der Dampferzeuger für diese Lok war nur von Trix erhältlich, er paßt in keine andere Lok. Die Modelle der BR 92 mit dem Fahrwerk mit Riemenantrieb haben auch keine Einbaumöglichkeit mehr.
Aber bei den BR 18, 24 und 64 ist es relativ einfach, einen Raucherzeuger einzubauen. Es gibt einen Universal-Raucherzeuger (Nr.21) den man nach Aufbohren (3,5 mm) des Schornsteines einbauen könnte. Wegen der Metallgehäuse der genannte Loks braucht man sich keine Sorgen um die Wärmeentwicklung machen.
Der Dampferzeuger sollte nicht "trocken" gefahren werden. Mit Destilat-Füllung lebt er länger. Sonst sollte er abschaltbar sein. Bei digitalem Betrieb kein Problem. Aber bei analogem Betrieb? wo will man an der Lok einen Schalter einbauen?
Da viele Lokomotiven mit Dampferzeuger "trocken" gefahren wurden und dann, wenn sie mal wieder rauchen sollten, es nicht taten, weil ohne Destilat der Dampferzeuger überhitzen kann (wie eine Herdplatte ohne aufgesetztem Topf), ist auch heute der Dampferzeuger nicht allgemeiner Standard bei Dampflokmodellen.
Die Dampferzeuger Nr. 20 und 21 sind gleich, nur der 21 hat einen zusätzlichem Anschlußdraht. Der Dampferzeuger ist (wie eine Glühlampe) ein Ohmscher Widerstand, dem es egal ist, ob es sich um Gleich-, Wechsel- oder digitalem Strom handelt. Haupsache die maximale Spannung wird nicht überschritten.
Eine gute Übersicht gibt es bei
http://www.khm-modellbahnen.de/uebersicht/Seuthe.html