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TRIX-VT 75,2280,Klebstoffreste entfernen

BeitragVerfasst: 25.07.2006, 10:44
von Byrds 63
Liebe Express-Freunde,

ich habe in meinem Fahrzeugpark einen TRIX-VT 75,
der vor vielen Jahren mit Werbung "beklebt"wurde.
Die Papierstreifen ließen sich noch mühelos entfernen,
der Klebstoff ist dagegen hartnäckig..........

Meine Frage:Wie bekomme ich den Klebstoff schonend
vom Lack ?

Gruß
Andreas

(Siehe beide Fotos !!!!)

TRIX-VT 75,2280,Klebstoffreste entfernen

BeitragVerfasst: 25.07.2006, 10:58
von Byrds 63
TRIX-VT 75

VT-75

BeitragVerfasst: 25.07.2006, 11:01
von Byrds 63
VT-75

Klebstoffresten

BeitragVerfasst: 25.07.2006, 11:17
von Richard
Klebstoffresten entferne ich immer mit Petrol. Bis jetzt hatte ich nie Probleme mit angegriffenen Farben oder Kunststoffen.

Freundliche Grüsse
Richard

BeitragVerfasst: 25.07.2006, 12:59
von solemio
Hallo,

KLebstoffreste enferne ich mit Spiritus oder Petrol.Mache aber immer zuerst ein Test wie das Material darauf reagiert.

Gruss solemio

BeitragVerfasst: 25.07.2006, 14:25
von Robsche
Sieht nach Pattex aus ! Guckst Du hier:http://www.pattex.de/pattex/ratgeber/klebetipps/tipps.htm#2

Je nach verwendetem Klebstoff geht es auch mit dem TRIX Fluid. Aber egal womit Du da "dran gehst", immer vorher an einer nicht sichtbaren Stelle (Gehäuse innen hat oft auch lackierte Stellen, die man zusammengebaut nicht sieht) ausprobieren.

Gruß Robert :D

BeitragVerfasst: 28.07.2006, 11:34
von Richard
Vorsicht mit Spiritus!

Ich hatte mal eine BLS-Lok zum Umbauen, die war mit spirituslösicher (nitroresistenter!) Farbe gespitzt. Es schien sich dabei um die Originallackierung ab werk zu handeln.

Hier sind Versuche auf der Gehäuseinnenseite unbedingt zu empfehlen.

Freundliche Grüsse
Richard

BeitragVerfasst: 28.07.2006, 13:57
von Hans
Hallo,

Ich habe vor Jahren bei einer BLS die lichtgraue Dachlackierung als Spiritus löslich gefunden. War ne böse Überraschung! Seit dem benutze ich keinen Spiritus mehr für diese Zwecke!

Habe gestern Abend mal ein altes Gehäuse vom VT 75 untersucht und mit Spiritus bleiben definitiv rote und graue Farbpigmente am Lappen. (Schwarz ist Resistent) Achtung!

Klebereste u.a. von Händlerpreisetiketten (!!) habe ich bisher erfolgreich von den TE Spritzgussmodellen mit wenig Feuerzeug/Waschbenzin entfernen können. Bei dem VT 75 Versuch gestern blieben hierbei keine Farbreste am Lappen. Ich reinige damit auch seit einigen Jahren Modelle die ich gebraucht auf Börsen erstehe.

Trix hat aber verschiedene Farben über die Jahre hinweg benutzt. Ich kenne 2 verschiedene Farbtöne bei den originalen VT 75. Es ist absolut empfehlenswert vorher einen Test zu machen.

Schöne Grüße
Hans

BeitragVerfasst: 28.07.2006, 14:07
von Hans
Hallo Byrds 63
Ich habe mir die Bilder von Deinem VT nochmal angeschaut und erinnerte mich eben, dass ich mal einen G20 mit aufgeklebten Werbeschilder bekommen hatte. Das sah fast genauso aus.
Ich habe die Klebstoffreste mit einem ca. 40 Grad warmen 1 Stunde dauernden Seifenlaugenbad abbekommen.
Ich würde nur vorher die Beleuchtung demontieren!
Schaden kann der Versuch nicht, da die Seifenlauge den Lack nicht angreift.

Grüße
Hans

BeitragVerfasst: 31.07.2006, 11:22
von Byrds 63
Hallo Hans,

den Vorschlag mit der warmen Seifenlauge werde ich
als erstes in die Tat umsetzen,also die "milde"Variante.
Für einen zweiten Versuch scheint mir Feuerzeug/
Waschbenzin ideal zu sein.

Vielen Dank an alle Expresser für die ausführlichen Vor-
schläge.

Gruß
Andreas

Restauration alter Teile

BeitragVerfasst: 08.10.2006, 22:35
von Roman Favero
Liebe Express-Freunde,

Diese sehr alten Klebbandreste sind meiner Erfahrung nach mit keinem die Farbe nicht angriefendem Mittel zu entfernen. Wasser und Seife ausgenommen (Ausname: Riva Wagen mit Abziehbilder).

Wer ein Stereo/Binokularmikroskop hat mit 6-10 facher vergrösserung ist gut bedient.
Ich habe schon einige schlimme Leimrückstände rein mechanisch unter dem Mikroskop mit neuen Rasierklingen oder Skalpellen wegoperiert. Der schlimmste Fall war ein Triebwagen VT50 758 der auf einer Seite mit Uhu verschmiert war!
Oft kann man den Spröden Klebstoff dann, in kleinsten Partikeln wegspicken oder wegschaben.
Die Sache hat nur einen Hacken: es dauert lange und ohne Mikroskop ist nicht zu machen!
für 5x5 mm benötigt man manchmahl eine halbe oder eine ganze Stunde.
Das Resultat ist aber so perfekt, dass man in den Meisten Fällen alles unsichtbahr wegbringt.
Selbst Lithografierte Bleche habe ich schon gereinigt.
Die letzte Operation war ein Distler Porsche mit verklebten Nummernschilder.
Solche Reinigungen erfordern aber Übung.

Eine Andere Methode benütze ich bei den durchsichtigen neuen Wagenboxen. Da hat sich Autopolitur gegen verkrusteten Klebbandleim sehr gut bewärt.
Roman Favero