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Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 11.04.2010, 14:01
von henrybuitenzorg
Hallo Deutsche Trix Freunde,

hier eine Frage aus Holland. Ich habe eine sehr gut erhaltene Ellok E 10 (2443) gekauft und möchte diese umbauen nach Trix Express. Die Kupplungen und Schleifer bereiten keine Probleme, die Räder und Achsen um so mehr. Ich habe am vorigen Wochenende In Mijdrecht (TEC Holland) ein Satz neue Räder gekauft, aber ich habe keine Anleitung für den Umbau. Hat Jemand schon Erfahrungen mit den Umbau einer solchen Ellok oder hat Jemand eine Betriebsanleitung für den 2243/2443. Vor allem das entfernen der Nasen (mit Kupplung und Puffer, siehe foto) vom Drehgestell und der Gesamte Motordrehgestell bereiten mir Probleme. Höre gerne!

mit freundlichen Grüssen aus Holland,
Henry
P4041184.JPG
Foto Drehgestell

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 11.04.2010, 15:28
von noels
Hallo Henry,
erst mußt Du auf der Unterseite die Schleiferplatte abmontieren, dann mit einem kleinen Schraubendreher die Blechnasen 1 und 2 hoch biegen und die Pufferbohle abnehmen.
Dann die Blechnasen 3 und 4 waagrecht biegen. Dann kannst Du das vordere Achsgetriebe aus dem Drehgestell heraus ziehen. Das gleiche machst du dann mit dem hinteren (5). Vorsicht -> auf der Unterseite des Drehgestells greifen die Wellen der beiden Getriebeteile in einer Kupplung ineinander. In dieser Kupplung liegt ein kleines Plastikkreuz. Das darst Du nicht verlieren.
Wenn Du das Drehgestell schon soweit demontierst, würde ich diese Getriebeteile auch einmal öffnen, reinigen und neu schmieren. Diese Blechnasen kann man nämlich leider nur 1 - 2 mal aufbiegen, dann brechen sie ab.
Bild

Gruß aus OS
Heiko

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 11.04.2010, 20:28
von Peter Tümmel
Hallo Henry,

ergänzend zum Beitrag von Heiko möchte ich noch erwähnen, dass ich dies schon öfter durchgeführt habe. Sei vorsichtig mit dem Aufbiegen der Ösen. Manche brechen schon sehr leicht ab. Dann hilft nur bei ebay nach Ersatz schauen oder hartlöten.

Gruß

Peter

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 11.04.2010, 20:33
von henrybuitenzorg
Hallo Heiko,

herzlichen Dank für deine schnelle Reaktion. Deine Informationen sind sehr hilfreich (und die Zahlen auf das Bild sind super!). Das mit die Blechnasen 1 und 2 (die die Pufferbohle und das Drehgestell zusammenhalten) hätte ich mir auch schon gedacht, aber wie komme ich mit einen Schraubendreher unter die Blechnasen? Die passen nämlich sehr genau, und da bleibt kein Raum um da noch ein Gegenstand unter zu kriegen. Auch mit einen kleinen Schraubendreher bin ich da ziemlich hilfslos. Gibt es hier einen Trick?

Hasst du (oder Jemand anders) vielleicht auch noch eine Betriebsanleitung für den 2243/2443 (mit eine Explosionszeichnung). Dann weis ich besser bescheid was ich mache wenn ich das Motordrehgestell demontiere?

freundliche Grüsse,
Henry

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 11.04.2010, 22:20
von ecki
Hallo Henry,

soeben habe ich Dir die bei mir vorhandenen Unterlagen zur E 10 (und der baugleichen E 40) per mail gesandt.

Beste Grüße
ecki

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 13.04.2010, 11:32
von noels
Hallo Henry,
da hilft nichts, als "pulen". Für den Anfang nehme ich immer einen kleinen Uhrmacher-Schrauber.
Zum gerade biegen kommt dann eine Flachzange mit glatten Backen (ohne Riffelung).
Gruß
Heiko Mehnert

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 13.04.2010, 14:57
von Hans
Hallo,

manchmal lässt es sich nicht verhindern, dass eine Lasche abreisst. Dies passiert vor allem, wenn diese vorher schon mehrmals geöffnet wurde. Dann habe ich bisher immer Sekundenkleber in kleinen Mengen verwendet. Diese Verbindung hält den normalen Betrieb aus und ist mit einem Schraubendreher als Hebel wieder lösbar. Die Klebestelle ist vorher zu entfetten.

Viele Grüße

Hans

Re: Umbau E10 (2443) von TI auf TE

BeitragVerfasst: 16.04.2010, 04:15
von Roman Favero
Hallo Henry
um das Abbrechen der Blechlaschen zu verhindern sollte jedesmal wenn man eine Lasche hoch/gerade-biegt diese mit einem kleinen Brenner ausglühen. Damit wird das Eisen wieder weich und bricht weniger. Das kann natürlich nur gemacht werden wenn alles Hizeempfindliche entfernt wurde.
Roman Favero