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Kontaktprobleme

BeitragVerfasst: 15.07.2002, 16:00
von Spiers
Hallo TE-ler,

ich habe eine P3/5H der Kgl. Bay. Staatsbahn aus den 80ern. Bei mir (nur bei mir?) tritt folgendes Problem auf:

Nach längerem Nicht-Gebrauch sind die Kontakteigenschjaften sehr schlecht bzw. gar nicht mehr vorhanden. die Lok zuckelt nur noch bzw. bewegt sich gar nicht mehr von alleine. Kann dies an den Kupferschleifern zur Stromaufnahme an den Außenrädern liegen? Ich habe den Eindruck, wenn ich diese intensiv säubere (wozu das Zerlegen der Lok notwendig ist), dann läuft sie wieder einwandfrei. Wie gesagt nur bis ich sie ein paar Wochen nicht mehr bewege.

Wer hat/hatte ähnliche Probleme und wer kann mir Tipps zur Abhilfe geben.

Danke für eure Beiträge!

BeitragVerfasst: 26.07.2002, 08:52
von Robsche
Genau da (an den Radschleifern) liegt das Problem. Die Kupferstreifen, die den Strom von der Rädern nehmen, oxidieren recht schnell. Da hilft nur säubern. Ich mache das mit einem Glasfaserstift (Wird im Schreibwarenhandel zum Entfernen von Tusche auf Pergamentpapier (Technische Zeichnungen) angeboten. Damit kann man die Oxidschicht entfernen ohne die Oberfläche der Kupferstreifen aufzurauhen . Das geschieht beim Gebrauch von Schleifpapier und führt zu noch schnellerer Oxidation und bietet zudem Schmutz eine optimale Haftfläche mit dem Ergebnis noch schnellerer Verschmutzung mit all den lästigen Folgen. Nach erfogter Reinigung kann man die Kupferstreifen mit oxidhemmenden Mittel bestreichen. Dazu WD 40 (gibts im Autozubehör) auf ein Wattestäbchen geben und Kupferstreifen sparsam bestreichen. Kein Öl verwenden !
Übrigens kann das Elend auch bei den Kupferstreifen, welche den Strom von den Mittelschleifern übertragen, auftreten. Dann die gleiche Gegenmaßnahme einleiten!
:P :P
Gruß Robert