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instabiles Drehgestell ELok

BeitragVerfasst: 28.02.2006, 15:34
von Dieter01
Hallo Freunde,

hätte da wieder´mal eine Nuß die ich alleine nicht knacken kann.
Meine ELok (BLS) hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, ist aber eine die am besten läuft.
In der letzten Zeit fällt sie des öfteren aus der Kurve bei hoher Geschwindigkeit.
Nach dem Auseinanderbau habe ich festgestellt das zwischen Drehgestell und Brücke ziemlich viel Spiel ist.

Reicht es einfach, wenn man mit einer Zange die Gelenkhülse in der Mitte etwas zusammen drückt oder gibt es eine sicherere Lösung?

Ich habe den Eindruck das da schon mal was gemacht worden ist.
Wäre schade wenn ich durch eine unüberlegte Handlung die Lok schädige.

lg

Dieter

BeitragVerfasst: 11.03.2006, 11:45
von Hans
Hallo Dieter,

Bei meinen beiden BLS ist der Drehgestell Rahmen und die Brücke mit einer Hohlniete verbunden. Diese hat wohl bei deiner zu viel Spiel? Ich würde die Schleiferplatte unten vorsichtig entfernen, und den Niet von unten auf einen harten flachen Gegenstand aufsetzen.
Von oben dann mit einem Hämmerchen und einem flachen Metall dazwischen vorsichtig den Niet wieder auseinander treiben und dabei stauchen.

Alternativ könnte man den Niet entfernen/aufgebohren und durch eine (vielleicht M3) Schraube und zwei gekonterten Muttern ersetzten.

Denkbar ist auch eine auf den Niet aufgelötete Unterlagsscheibe.

Ich hoffe die Überlegungen helfen.
Grüße
Hans

BeitragVerfasst: 11.03.2006, 14:29
von Hans
Hallo Dieter,

mir ist noch ne einfachere vielleicht erfolgversprechendere Methode eingefallen:

Ich würde eine passende Schraube mit einer Unterlegscheibe durch den Hohlniet stecken und auf der anderen Seite langsam mit Unterlegscheibe und Mutter soweit drehen bis sich die Niete wieder zusammengedrückt hat, dass das Spiel ok ist. Dannach kann die Schraube wieder entfernt werden.
Ich hatte auch manchmal das Problem dass die Brücke auf dem Drehgestell verbogen ist und so zum entgleisen führt.
Dies hatte ich mal bei einer gebraucht gekauften E40. Dabei habe ich festgestellt, dass dieses Teil auch leicht (außen) nach unten gebogen sein kann und somit der Schlitz zwischen Gehäuse und Drehgestell kleiner wird. Die Lok läuft jetzt ohne Probleme.

Grüße
Hans