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Verfasst:
21.08.2005, 09:09
von noels
Hallo,
auf jeden Fall scheint der Knabe nicht plötzlich in Geldnöte gekommen zu sein. Auf zwei Auktionen von mir hat er in der letzten Woche noch geboten, aber glücklicherweise nicht gewonnen.
Bisher ist mir soetwas in unseren Kreisen noch nicht begegnet. Ich hoffe, daß es nicht Schule macht und drücke Dir die Daumen, daß Du zu Deinem Geld kommst
Gruß
Heiko Mehnert
schwarzes Brett??

Verfasst:
21.08.2005, 19:30
von solemio
Hallo Trixer,
ich finde es sehr wichtig dass man von solchen Leuten warnt.Vor vielen Jahren ist mir das selbe mit Ivo Hügli aus Dornach passiert.Ich habe weder Ware noch Geld nie wieder gesehen.Ob er heute noch tätig ist,ist mir unbekannt.Pfänden ist erfolglos,es gibt nur Kosten.Das einzige Mittel ist wenn möglich strafrechtlich zu belangen.
solemio


Verfasst:
22.08.2005, 19:05
von Simon
Folgende E-Mail ging heute bei mir ein:
Hallo , ich hatte heut von Herrn Poppe Nachricht daß ein -bei Steffen
Meier... nicht bezahlt - Forumbeitrag öffentlich ist . Das ist so -
jedoch nicht als Schuldner ! Es hatte sich Herr Poppe in Urlaub
bis einschließlich letzte Woche abgemeldet , beiderseits abgesprochen ! Vielfahrer erledigen oft Umbau in
Sommerurlaubs - Wochen weil sie sonst immer ihre Loks benötigen . Zuvor
war ein Defekt gemeldet der nach Lokrücksendung hier nicht auftrat .
Herr Poppe meldete sich heut , ist jetzt noch in der Zeit , sagte Zahlung in dieser Woche zu u. ist vom Status hier noch kein Schuldner , wir
schrieben bislang keine Mahnung u. veranlaßten keine Veröffentlichung des Vorgangs . So ist der aktuelle Stand . Ich bin kein
Mitglied und bitte dies unbedingt zu ergänzen !
Vielen Dank !
Steffen Meier
Ergänzung ist hiermit erledigt...
der Webmaster

Verfasst:
23.08.2005, 19:38
von Taigatrommel
Hallo Leute,
Bei mir hat sich gestern (22.8.05) am abend der Herr Poppe gemmeldet und gesagt:,, ...das ich ihn missverstanden haben muss und er bis zum 21.8.05 im Urlaub war, und daher sich nicht gemeldet hat´´.
Er hat mir versichert das er den noch offenen Betrag bis zum Ende der ersten Septemberwoche auf mein Konto überweisen wird. Da ich den Rechtsanwalt noch nicht erreicht hatte, warte ich jetzt ab. Sollte Herr Poppe dasGeld überwiesen haben werde ich das umgehend melden.
Mit Herrn Meier hatte ich auch mochmals gesprochen. Das er bei ihn noch nicht im direkten Zahlungsverzug ist, hatte ich als Solches falsch verstanden. Er hat mir gesagt das Herr Poppe sich gemeldet hat und auch bei ihm bis zur ersten Septemberwoche bezahlen wollte.
Ich hoffe mal das sich das jetzt zum Positiven wendet
MfG Taigatrommel.

Verfasst:
27.08.2005, 11:33
von noels
Hallo,
von meinem Posting fühlte Herr Poppe sich scheinbar persönlich beleidigt. Das lag mir fern! Als Beleidigung wollte ich das nicht verstanden wissen.
Davon unabhängig bleibe ich in der Sache dabei, dass man solch undurchsichtiges, oder missverständliches Finanzgebaren vermeiden sollte. Da bei Handel über Internet, Ebay, Post, der Gläubiger in der Praxis nur wenig Möglichkeit hat, sich zu wehren, halte ich es auch weiterhin für richtig, schwarze Schafe zu benennen!!
Ich hoffe, dass sich für taigatrommel alles zufriedenstellend löst. Da es kein Problem ist, auch im Urlaub weiterhin über das Internet Handel zu treiben, sollte es auch kein Problem sein, Verbindlichkeiten zeitnah zu bezahlen und seinen Partner zu informieren, wenn man Sachen verkauft, bevor man sie bezahlt hat. Auch der rechtliche Unterschied zwischen Besitz und Eigentum ist dabei zu beachten. Da die meisten von uns die Modellbahn als Hobby betreiben, keine professionellen Händler sind und so mit einem begrenzten Budget auskommen müssen, sind Lieferung und Bezahlung Zug um Zug ein meinen Augen ein Gebot der Fairness. Über abweichende Modalitäten sollte man vorher unmissverständliche Vereinbarungen treffen.
Mit diesen Grundregeln bin ich bisher nie auf Probleme gestoßen. Sollte Herr Poppe sich daran halten, wird er sicherlich unter den „Trixern“ willkommen sein. Wenn nicht, wird er weiterhin auf Schwierigkeiten stoßen.
Des weiteren meinte Herr Poppe, es wäre von mir unfair, dass ich meine Motorbausätze bei ebay versteigert hätte und eine Auktion abweichend von meinem normalen VK einen Preis von 61 € erzielt hätte. Zur Klarstellung:
1) bei ebay kann man keinen Höchstpreis festlegen- würde eine Auktion ja auch konterkarieren. Wie soll ich verhindern, dass eine Auktion so hoch geht? Ist das die Aufgabe eines Anbieters?
2) Man kann dort keine URL mehr angeben. Im Text hattee ich deutlich auf das Angebot hingewiesen, meine URL mit allen Infos zu den Bausätzen (incl. Preise) auf Anfrage per email zu senden. Wer lesen kann, ist halt im Vorteil
3) Da ich den Auktionspreis auch sehr hoch fand und mein Ziel mit dem Angebot nur gewesen war, mich gegen das Plagiat von Modellbahn- Meier aus Aschersleben zu wehren, hatte ich dem Höchstbietenden nur meinen normalen Preis, zuzüglich meiner Ebay- Kosten berechnet, von mir aus, ohne dass der Käufer nachgefragt hatte!
Das war aber eine Sache zwischen dem Käufer und mir, die normalerweise niemanden etwas angeht. Deshalb sah ich keinen Grund, das öffentlich zu machen. Insofern sind die Rückschlüsse von Herrn Poppe auf mein Geschäftsgebaren unsachlich.
Mit freundlichen Grüßen
Heiko Mehnert

Verfasst:
05.09.2005, 11:11
von Taigatrommel
Hallo Leute,
heute Vormittag war ich bei der Post und habe mir einen Kontoauszug gehollt. Zu meiner Zufriedenheit habe ich den Geldeingang von Herrn Poppe auf meinen Konto gesehen. Das Geld ging am 01.09.05 auf mein Konto ein, somit eine Woche vor unseren am 22.08.05 zu letzt ausgemachten Termin. Sommit ist Herr Poppe jetzt kein Schuldner bei mir.
Jetzt einen großen Nachsatz von mir:
Bei der ganzen Sache bin ich im nachhinein zu der Überzeugung gekommen das der Vorschlag mit den schwarzen Brett auch nicht des weißheits letzter Schluss ist, denn es kann damit auch jemand ganz schnell ins schlechte Licht gerückt werden. Mir selber ist es auch schon einmal passiert das ich eine Rechnung beinahe auch nicht bezahlt hätte, da ich sie schon bei Seite gelegt hatte. Durch Zufall fiehl sie mir nach fast 4 Wochen wieder in die Hände und ich überwiess das Geld noch am selben Tag, bis zu dem Zeitpunkt hatte sich der jennige bei mir noch nicht gemeldet und auf die offene Rechnung hingewiesen. Auch kann es sein das es bei Telefonischen absprachen zu Misverständnissen kommen kann, was ja in meimen Fall mit Herrn Poppe möglich gewessen sein kann. Somit bleibt nur der Raht entweder gegen Vorkasse die Wahre zu versenden oder sich vorher mit denn Käufer zu unterhalten ob er jemanden kennt, den mam selber auch gut kennnt, um sich über den Käufer ein Bild zu machen.
Gruss Taigatrommel

Verfasst:
05.09.2005, 21:18
von noels
Hallo zusammen,
schön, daß sich eine Unstimmigkeit denn doch in Wohlgefallen aufgelöst hat.
Auch bei mir hat Herr Poppe eine ebay- Auktion in der letzten Woche umgehend bezahlt.
Gruß an alle
Heiko Mehnert

Verfasst:
20.02.2006, 17:40
von Ulrich Albrecht
Dies ist zwar eine etwas verspaetete Antwort zu diesem Thema. Sie hat aber mit meiner Frage nach dem Decoder fuer die E50 zu tun. Ich hatte diese Lok bei dem hier diskutierten Verkaeufer (M*****t) bestellt, ohne diese Diskussion vorher gesehen zu haben.
Die Lok sollte per Nachnahme an meine Mutter gehen. Leider schrieb er eine unvollstaendige Adresse auf das Paket, obwohl ich habe ihm die vollstaendige geschickt hatte (ich habe meine E-mail an ihn dahingehend ueberprueft). Als die Post das Paket nicht liefern konnte (was nicht gerade eine Werbung fuer die Post ist, denn es fehlte nur eine roemische 1), wollte der Verkaeufer das Geld fuer seinen Fehler von mir erstattet haben. Obwohl ich ihm anbot die Kosten fuer den Fehler zu teilen, erhielt ich in den letzten 2 Wochen weder eine Antwort noch eine Nachricht ueber erfolgte Lieferung.
Somit habe ich leider keine E50 (schluchz), und werde nicht ueber den Decodereinbau berichten koennen., habe aber auch kein Geld bei ihm verloren.
Ich erwaehne diese Entwicklung hier als Warnung fuer andere Trix Express Freunde. Lasst die Finger von dem Verkaeufer M*****t. Wenn man eine negative Bewertung bei ebay ueber ihn abgibt, wird er in seiner Antwort ausfallend. Fehler koennen (und werden) immer passieren, aber mit etwas gutem Willen lassen sie sich leicht aus der Welt schaffen.
Ulrich

Verfasst:
06.03.2006, 16:25
von Georg
Hallo Ulrich,
demnach hast Du mit dem roten Meteor auch schon negative Erfahrungen machen müssen, wenn Du vor ihm warnen mußt.
Gut, daß Du damit diesen Thread wieder aus der Versenkung hervorgeholt hast. Ich beschrieb weiter oben eine übermalte, grüne BR 01 von eben diesen Händler aus dem Raum Leverkusen. Mein Bericht ist nun schon fast 2 Jahre alt. Aber trotzdem immer noch aktuell.
Vor wenigen Tagen besuchte ich eine Modellbahnbörse in Oldenburg. Ein Händler aus dem Raum Bremen bot dort wieder eine grüne BR 01 "von 1972" (wie ein Extra-Aufkleber auf dem Karton kundtat) an. Preis rund 250,- Euro. Sie befand sich in einem Karton, in dem mal eine International-01 (2404) lag. Die Einsatz des Kartons stammte passend zur Lok mit großen Windleitblechen vermutlich von der 2222.
Man sah sofort, daß die Lok überlackiert war. Sie glänzte, wie wenn sie gestern lackiert worden wäre. Ich habe sie in der Hand gehabt und dem Verkäufer erklärt, daß er keine Lok von 1972 anböte. Ich zeigte ihm dann auf, was alles an der Lok nicht stimmen würde. Bereitwillig hat er dann das Etikett "1972" abgemacht. Was er zu Hause mit der Lok gemacht hat, ob sie ein neues Preisschild bekam, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich habe aber zu Hause mir das Bild von der Ebay-Auktion vom April/Mai 2004 wieder angesehen. Ich mußte feststellen, daß ich die vor fast zwei Jahren vom schnuckeligen Eisenbahn-Verkäufers angebotene Lok in Händen gehabt hatte!
Da die Lok im Moment auf Modellbahn-Börsen in norddeutschen Raum ihr Opfer sucht, soll noch einmal auf sie hingewiesen werden.
Ein Verwechslung mit einer anderen überlackierten Lok ist nicht möglich, denn nachdem ich sie in Händen hatte, kann ich auch sagen, warum der Schornstein seinerzeit auf den Bildern so merkwürdig aussah: ein Vorbesitzer hat dort einen Raucheinsatz eingebaut. Damit handelt sich um ein Unikat sein, daß man überall wiedererkennt.
Auf dem Foto fallen folgende Unterschiede zur echten Lok ins Auge:
-> falsche Kupplung am Tender
-> falsches Tenderuntergestell (ist von 1020/2)
-> weiße Tenderbeschriftung fehlt
-> schwarze Zierlinen am Tender fehlen
-> Aufstiegleiter am Tender sollte nur in den erhabenen Bereich schwarz sein.
-> Fahrwerk der Lok ist nicht schwach glänzend / brünniert
-> von der "01 001" abgesehen keine weitere Beschriftung an der Lok.
-> Kesselringe in falscher Farbe
-> nachträglich Raucheinsatz eingebaut
Da die Lok wie der verfluchte "Fliegende Holländer" anscheinend keine Ruhe findet und noch auf Börsen herumgeistert, das Bild aus der seinerzeitigen Auktion nicht mehr greifbar ist, füge ich das vor fast zwei Jahren gemachte Bild jetzt als Anlage an.
Georg

Verfasst:
06.03.2006, 17:36
von Georg
Nun ein Bildausschnitt von einer echten Lok.
Die größte Schwierigkeit, eine BR 01 von 1972 in grün (oder in grau) zu kreieren, dürfte das Anbringen der feinen Anschriften an Tender und Führerhaus sein.
An der Tenderseitenwand erkennt man eine "Beule". Diese Beule gehört zu der Lok einfach dazu, sie ist eher typisch. Die Gußform für das Tendergehäuse bekam im Laufe der Zeit dort einen Fehler. Man hätte durch Abschleifen die Beule beseitigen können. Man hat aber die Tendergehäuse so belassen, wie sie aus der Form kamen, und einfach überlackiert.

Verfasst:
06.03.2006, 17:39
von Ulrich Albrecht
Georg,
Bei mir bestand die negative Erfahrung mit dem roten Meteor glücklicherweise nur aus einer nicht erhaltenen Lok. Da ich nicht mit Paypal bezahlt hatte, war kein Geld verloren gegangen, aber ärgerlich war es doch.
Andererseits muss ich an dieser Stelle aber auch sagen, dass ich mit anderen Ebayhändlern sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Die Lieferung erfolgt meistens innerhalb von 2-3 Tagen nach Eingang der Zahlung.
Vieleicht können wir im Mitgliederteil der IG eine Rubrik über Ebayhändler haben, in der vor faulen Eiern gewarnt wird.
Ulrich

Verfasst:
06.03.2006, 23:53
von ecki
Hallo Ulrich,
eine interessante Anregung.
Habe unseren webmaster gebeten, sich mal ein paar Gedanken zu machen, mit wie viel Aufwand das realisierbar wäre.
Andererseits ist natürlich die "Pranger"-Wirkung im öffentlichen Teil erheblich größer.
Als Denkanstoss habe ich mal die entsprechenden Threads zusammengefügt.
ecki

Verfasst:
07.03.2006, 03:34
von Ulrich Albrecht
Ecki,
Ich habe auch gedacht, dass die Prangerwirkung im oeffentlichen Teil besser waere, andererseits wollen wir die IG auch nicht in rechtliche Schwierigkeiten bringen. Wenn es unter uns einen Rechtsanwalt gibt, dann kann der ja vieleicht die Rechtslage klaeren, in wieweit die IG durch die oeffentliche Auffuehrung von Ebayanbietern Aerger bekommen kann.
Ulrich

Verfasst:
07.03.2006, 15:52
von Stefan
Hallo zusammen,
auch ohne Rechtsanwalt zu sein:
Es ist sehr gefährlich, jemanden öffentlich an den Pranger zu stellen, da diesem durch diese Handlung definitiv ein Schaden (mindestens hinsichtlich Umsatz) entsteht. Da gibt es Fußangeln wie die rechtliche "Belastbarkeit" oder Relevanz von Fakten, Verhältnismäßigkeit, Rufschädigung, Gegendarstellungen, Gutachterkriege.... Nicht zuletzt kann man persönlich für eine aus Sicht eines Gerichts nicht bewiesene also möglicher Weise falsche Behauptung regresspflichtig gemacht werden. Dabei genügt, dass bei Anderen ein falscher Eindruck durch den Schreiberling entstanden sein KÖNNTE!
Ich empfehle den Einsatz von Konjunktiv:
"Ich vermute, die Lok die ich bei Händler xy erworben habe, könnte nicht korrekt sein bei..."
Und als Antwort: "die fehlenden, anderen, andersfarbigen Teile sowieso legen den Verdacht nahe, dass es sich um eine Manipulation des Teils blabla handeln könnte."
Bei Verdachtsmomenten immer das Teil und nie die Person (die könnte auch selbst reingefallen sein) nennen. Keine Begriffe wie "Betrug", "Täuschung", "Arglist" usw. verwenden, und selbstredend natürlich auch keine persönlichen Beleidigungen. Regelt sich etwas oder löst sich ein Problem in Wohlgefallen ist auch positives Feedback gefragt (damit nicht der Eindruck einer schwarzen Herde entsteht).
Fazit: ich würde so schön dokumentierte Fallbeispiele wie das von Georg mit einer präzisen Dokumentation der Möglichen Abweichungen von der Serie einer pauschalen Reproduktion einer negativen Ebay-Bewertung vorziehen.
Gruß
Stefan
PS
Persönliche, nicht auf o.g. Fallbeispiele bezogene Meinung:
einen Unbedarften TE-Freund wissentlich mit einer Manipulation zu verarschen ist das Allerletzte! Ich kann nur hoffen, dass auf Börsen weiterhin kompetent hingeschaut, und auf mögliche Irrtümer und bestehenden Klärungsbedarf aufmerksam gemacht wird...


Verfasst:
07.03.2006, 22:06
von Georg
Deswegen haben Ulrich und ich auch absichtlich nicht den Namen des Anbieters genannt. Der interessierte Ebay-Bieter wird trotzdem herausbekommen, wer gemeint ist. Dabei sollte es bleiben. Solange in unserem Rechtssystem einer nicht vom Gericht verurteilt ist, gilt er als unschuldig. Daran sollten wir uns auch halten.
Das soll uns aber nicht hindern, bestimmte Ebay-Angebote einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn sie sind gleichzeitig gute Beispiele, an denen man seine Kenntnisse über die Trix-Modelle verbessern und den "Blick schärfen" kann.
So bietet z.Z. ein Modellbahnhändler aus Kirchheim, der regelmäßig viele Modellbahnartikel verschiedener Hersteller verkauft, bei Ebay einen "Trix Express"-Tender grau (7396423069) an, dem ihm möglicherweise ein Kunde ins Haus getragen / in Zahlung gegeben hat.
Soweit nichts Besonderes. Aber es ist nicht irgendein Express-Tender, sondern der der Trix-International 2405 (SNCF 231A).
Kann man vom Händler, durch dessen Hände Tausende von Lokomotiven verschiedener Hersteller gehen, erwarten / verlangen, daß er eine über 35 Jahre alte Trix-Lok so genau kennt, daß er wissen muß, daß da etwas nicht stimmt? Das Gehäuse ist schon richtig. Daran können wir unsere Kenntnisse verbessern. Aber das rote Untergestell mit der alten Express-Kupplung (mit Dreh-Ausheber) hat nur etwas unter dem schwarzen Tender der BR 18.6 zu suchen.
Unbehagen kommt auf, da sich die Frage aufdrängt: hat da jemand wirklich keine Ahnung, oder hat da jemand (möglicherweise der, der den Tender zum Händler brachte) mit einem Untergestell aus der Bastelkiste das Gehäuse "vervollständigt", damit es nach "mehr" aussieht und sich der Geldbeutel eines nicht genau auskennenden Bieters weiter öffnet?
Georg