Hallo Dieter
Solche Rundinstrumente findet man heute wohl nur noch auf Flohmärkten, sie dürften wohl seit den 50er-Jahren Geschichte sein. In einem alten Radio Rim-Katalog von 1965, den ich auf dem Estrich fand, sind sie schon nicht mehr zu finden (Radio Rim, München, war damals einer der grössten und bekanntesten Händler von Elektronikmaterial zum Basteln).
Skalen zeichnete ich früher mit Tusche und liess sie anschliessend fotographisch verkleinern. Heute kann man das Gleiche einfacher mit einem Zeichenprogramm auf dem PC machen. Die neue Skala klebte ich dann auf die Hinterseite der Originalskala (meistens 0.5mm-Blech) und schraubte sie wieder ins Instrument.
Als Ausgangsinstrument verwendete ich meistens ein Messgerät mit 1mA Vollausschlag. Mit Shunts (A-Meter) und Vorwiderständen lassen sich die Messbereiche dann beliebig anpassen. Solche Widerstände findet man manchmal auch im Innern der Messinstrumente, wenn man sie öffnet.
Freundliche Grüsse
Richard
