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ems Trafo Schaltplan gesucht

Fragen und Antworten rund um die "klassische" Modellbahnelektrik und -elektronik.
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ems Trafo Schaltplan gesucht

Beitragvon Hans » 17.04.2006, 22:28

Hallo Expressler,

Mein Trix EMS Trafo hat nach Ampere gerochen und den Dienst quittiert. Um mir die Fehlersuche zu erleichtern suche ich den Original Schaltplan des Trafos.

Grüße

Hans
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Beitragvon Georg » 17.04.2006, 23:58

Hans,

schau mal hier:

http://www.grinsen.de/trix/ems/trafo/index.htm

Auf der Seite ist auch ein Link zum Schaltplan.

Georg
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 18.04.2006, 04:07

Hans,

Jens Ullmann unter der von Georg angegebenen Adresse ist DIE Quelle fuer EMS. Ich hatte vor dem Umstieg auf Digital mit dem Gedanken gespielt, einen EMS-Trafo selbst zu bauen, und die noetigen Teile von ihm erhalten. Leider war ich beruflich zu sehr beschaeftigt, das Kit zusammenzubauen, und als es wieder ruhiger wurde, war digital aktuell.

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Beitragvon Hans » 18.04.2006, 22:14

Hallo Zusammen,

leider ist der Plan von Jens Ullman nicht der Originale,
habe beim Googeln auch die Seite von Jens gefunden und herausgefunden dass der Plan nicht mit dem Original übereinstimmt. Dann muss ich mich halt Durchwursteln und die Messpunkte selbst suchen.
Danke und Grüße
Hans
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 18.04.2006, 22:18

Hans,

Warum schickst Du Jens nicht eine E-mail. Da er DER EMS-Experte ist, kann er Dir sicherlich mit einigen Tips helfen. Ich vermute, dass er den Originalplan irgendwo hat, und ihn Dir gerne zuschickt.

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Beitragvon Hans » 18.04.2006, 22:26

Hallo Ulrich,

manchmal liegt dass gute so nahe :-)

Ich werd mal Anfrage posten.

Habe gerade erfolgreich einen Athearn Rotary Bausatz "getrixt". Schleuderrad läuft jetzt mit Faulhaber ab 1 Volt und Tender von der BR 24 für die Stromabnahme mit Mittelleiter.

Der nächste Winter kann kommen:-))

Grüße in den Westen
Hans
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Beitragvon trixh0 » 21.04.2006, 15:28

Moin, moin

ja, es ist richtig, der Schaltplan ist nicht hundertprozentig das Orginal, der Pulsgenerator ist umgedreht. Auch hatte TRIX es sich zur Aufgabe gemacht, alle moeglichen Bauteilwerte zu verwenden, einen allgemeingueltigen Schaltplan ueber den gesammten Produktionszeitraum kann es also nicht geben. Inzwischen habe ich auch schon zwei Platinenvarianten entdeckt. Aber bisher sind der Endverstaerker und die Spannungsversorgung in allen Varianten (einschliesslich meiner) identisch. Bei der Spannungsversorgung (die zwei Elkos) hatte ich bisher die meisten Gestankursachen. Die beiden grossen Elkos sind einfach inzwischen zu alt (4.7.1974 war bisher mein aeltester Trafo) und sie haben zusaetzlich die schoene Eigenschaft, dass das Dielektrikum altert oder genauer, bei zu langer Nichtbenutzung verschwindet es. Wer dann ploetztlich volle Leistung will sieht Rauchwolken, die englische Bezeichung fuer die Abhilfe ist "reforming", ist allerdings in meinen Augen zu aufwendig und unsicher. Ich habe es zu meiner Praxis gemacht, die beiden grundsaetzlich zu tauschen gegen 1000uF/35V. Die beiden Eingangsdioden 1N4001 gehen bei defektem Elko dann auch idR gleich mit ueber den Jordan. Als naechste Ursache ist die Endstufe in meiner Hitliste dran. Austausch der Transistoren und Erneuerung der Isolation ist hier die Regel. Ich benutze dazu einen Leistungstransistor im vollstaendigen Plastikgehaeuse, und erwische damit zwei Fliegen mit einer Klappe.

Soweit erst einmal.

Gruss Jens
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Beitragvon Hans » 22.04.2006, 18:07

Moin Jens,

vielen Dank für die hilfreichen Infos,

Ich habe mich noch nicht gemeldet, da ich erstmal versuche in Ebay in den nächsten Tagen einen Trafo für um die 10 Euro zu bekommen. Dann mach ich mir keine Gedanken und der Trafo wandert in die Ersatzteilkiste :-). Falls der Preis zu hoch wird tausche ich mal die beiden Elkos.

Frage: Die Eingangs Dioden müssten doch der Polung der nachfolgenden Elkos folgen? Eine Diode ist so verkohlt, dass sie nicht mehr als solche zu erkennen ist, also auch die Polung nicht mehr erkennbar.
Meine Diagnose nach sind die Elkos trocken und so bekam die eine Diode alles ab.

Auch hatte ich seit einiger Zeit das Phänomen, dass ich bei EMS auf 0 und Gleichspannungstrafo auf 0 trotzdem eine Gleichspannung in Höhe von 1 Volt am Gleis hatte. Der EMS wird dabei an einem 16V Viessmann betrieben.
Gemerkt hatte ich das nachdem meine S3/6 mit Faulhaber unbemerkt in Schleichfahrt aus dem Abstellbahnhof kroch und der Rheingold mit dem Orientexpress kolidierte :-(

Deine Homepage find ich klasse!

Grüße
Hans
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Beitragvon trixh0 » 22.04.2006, 21:48

Moin, moin

> Frage: Die Eingangs Dioden müssten doch der Polung der
> nachfolgenden Elkos folgen? Eine Diode ist so verkohlt,
> dass sie nicht mehr als solche zu erkennen ist, also auch
> die Polung nicht mehr erkennbar.

Als Vorgriff auf meine hoffentlich demnaechst geaenderte Seite zum EMS-Trafo:
http://www.grinsen.de/trix/ems/trafo/platine1.jpg

Damit sollte es klar sein.

> Auch hatte ich seit einiger Zeit das Phänomen, dass ich
> bei EMS auf 0 und Gleichspannungstrafo auf 0
> trotzdem eine Gleichspannung in Höhe von 1 Volt
> am Gleis hatte. Der EMS
> wird dabei an einem 16V Viessmann betrieben.

Wie hast du die Gleichspannung gemessen?
Im obigen Bild siehst du eine kleine Diode rechtsunten zwischen den beiden blauen 1N4001, die sorgt fuer eine 50Hz Halbwelle am Ausgang und die koennte zu einer gemessenen Gleichspannung 1V fuehren. Ich habe bisher nicht hundertprozentig den Sinn dieser Diode herausgefunden. Der Trafo funktioniert auch ohne diese, meine Vermututng ist, dass Sie fuer ein definiertes Ausgangssignal sorgen soll, auch wenn alles auf null steht. Dass dann ein Faulhabermotor auf diesem schwachen Signal schon mal losfaehrt hat man Anfang der 70er wohl nicht vorrausgesehen.

Gruss Jens
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Beitragvon Hans » 23.04.2006, 19:12

Hallo Jens,

vielen Dank, damit ist alles klar. Habe heute morgen tatsächlich einen EMS Trafo neuwertig für 19 Euro bekommen. Damit kann ich mir mit der Reparatur Zeit lassen und die Elkos bei der nöchsten größeren Bestellung mitordern.

Ich brauche den EMS Trafo übrigens fast nur für die Zugbeleuchtung. habe jetzt 9 komplette Züge mit Selbstbau LED Konstantlicht Beleuchtung ausgerüstet.

Vielen Dank und Grüße

Hans
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Beitragvon kladewa » 24.04.2006, 05:07

Hallo Hans,

es wäre toll, wenn Du Deine Lösung der Zugbeleuchtung hier beschreiben und zeigen könntest. Es gibt zwar schon einige Seiten zur selbstgebauten Zugbeleuchtung im www, aber jeder löst sie doch ein bißchen anders.

Wenn Du Deine Lösung hier einstellst, lege sie bitte unter einem neuem Thread an.

Danke + Grüsse

Dieter
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EMS Zugbeleuchtung mit Leds

Beitragvon Hans » 24.04.2006, 10:33

Hallo Dieter,

tja wenn ich mal Zeit hätte die vielen Basteleien zu dokumentieren :-))
Tatsächlich schreibe ich gerade an einem Artikel über das Thema, aber der Job lässt mich ab heute Mittag mal wieder bis Freitag Abend nicht los. Ich denke bis Juli sollte ich die Dokumentation über die Beleuchtung fertig haben.

Anbei schon mal das Platinenlayout und der Schaltplan für die Variante mit weißen Leds um die Glühbirnchen in den normalen Beleuchtungssets zu ersetzen. Die Platine ermöglicht den Anschluss von 4 Leds, ich habe aber immer nur zwei Leds gebraucht (z.B. Orientwagen).
Die Platine funktioniert mit 5,5-20 Volt Gleich, Wechsel oder EMS und passt in jeden Wagen.

Kannste Dir auch mal selbst anschauen, sind doch nur 25 Kilometer und Du bist herzlichst eingeladen.
Irgend ein Wochenende im Mai sollte möglich sein.

Grüße
Hans
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Beitragvon Richard » 28.04.2006, 11:35

Hallo Hans

Ich habe auch schon ähnliche Schaltungen zusammengelötet für Fahrzeuginnenbeleuchtungen. Ich habe allerdings gelbe LED verwendet, da weisse LEDs vor ein paar Jahren noch unbezahlbar waren.

An Deinem Schema fällt mir auf:
- Die LED sind verkehrt eingezeichnet, die Kathode muss an den Minuspol.
- 3-Pin-Regler haben es laut Herstellerangaben nicht gern, wenn am Ausgang Spannung anliegt, am Eingang aber nichts. Dies trifft zu, wenn der Gold-Cap geladen ist, durch die Stromabnahme Schleifer/Schiene aber Unterbrüche entstehen, z.B. über Weichen etc. Die Hersteller empfehlen daher, eine Diode zwischen Ausgang (Anode) und Eingang (Kathode) zu schalten, damit der Regler nicht beschädigt wird. Eine Standarddiode 1N4001 o.ä. genügt hierzu.

Freundliche Grüsse

Richard
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Beitragvon Hans » 28.04.2006, 13:05

Hallo Richard,

vielen Dank für die guten Augen!
Habs nicht gemerkt und in der Eile einen Auszug aus einem Entwurf gepostet der noch nicht fertig ist.

Mit der Schutzdiode haste recht. Aber der Spannungsregler TA78L05 in SMD Bauform ist sehr stabil ausgelegt und hat auch einen eingebauten Überlastungsschutz.
Ich betreibe diese Schaltung jetzt seit 2 Jahren in ca. 30 meiner Wagen ohne Schutzdiode und z.T. sehr großen Goldcap 5,5 Volt 1F. Da leuchten die Wagen noch bis zu 5 Minuten nach dem Abschalten der Spannung!

Die Diode D1 (1N4001 o.ä.) dient nach dem Toshiba Datenblatt dem Schutz bei Vin < Vout wenn der Spannungsregler ein oder ausgeschaltet wird. Siehe Anhang!
Ich bin der Meinung, dass die Diode hier vernachlässigt werden kann, da der Spannungsregler erst ab Vin 5,5 Volt arbeitet und Vout bei einem Goldcap mit diesen Werten niemals höher als 5,5 Volt liegt. Da ich bisher noch keinen Schaden an dem 59 cent Teil (!) hatte, lass ich se auch weiterhin weg.

LEDs
Richtig, ich habe die Leds verkehrt herum eingezeichnet. Klassischer cut and paste Fehler :-)
Richtig:
LED
+ (Anode) längerer Anschluss an +3,2Volt
- (Kathode) kürzerer Anschluss an Masse

Mea culpa, mea maxima culpa!

:-)
Hans
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TA78L05F.jpg
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