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Frage zu Bogenweiche und Trafo

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Frage zu Bogenweiche und Trafo

Beitragvon jhs_s » 04.11.2007, 22:07

Hi!

Nachdem ich nach Jahren beschlossen habe, meine Trix Express Anlage endlich ordentlich und schön aufzubauen (die alte war auf einer NOCH-Fertiglandschaft) bin ich jetzt doch auf ein Problem gestoßen.

Um mit zwei Fahrzeugen fahren zu können, ist jeweils ein Trafo auf die linke und einer auf die rechte Schiene geschaltet, gemeinsame Masse natürlich in der Mitte. Je nach Stellung der Bogenweiche scheint aber ein Strang unterbrochen zu werden. Natürlich könnte man problemlos auch zwischen die Bogenweichen eine weitere Einspeisung legen aber ich wollte erstmal wissen ob das eine gewollte Funktion oder ein Fehler in der Weiche ist.

Außerdem habe die meisten Loks Probleme mit der Stromaufnahme über die Weiche. Ein Schienenbus schafft es noch relativ problemlos, aber die 64 tut sich meistens sehr schwer. Kann man dem abhelfen?

Vor ein paar Jahren habe ich auch noch zwei alte Trix-Express Trafos geerbt, die jetzt auch angeschlossen sind. Als erstes habe ich allerdings eine Erdung an das Metallgehäuse angeschlossen, weil das war mir dann doch etwas zu heiß...

Allerdings habe ich jetzt mal die Spannungsprüfer an die Schienen gehalten. Die neuen Fleischmann-Trafos bringen da so um die 24V, während die Trix Trafos nur 16V liefern. Ist das so in Ordnung?

Danke,
Johannes
jhs_s
 
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Anschluss von TE-Bogenweichen

Beitragvon miximaxi » 05.11.2007, 09:32

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Beitragvon Roman Favero » 05.11.2007, 13:20

Sali Johannes
Miximaxi sagt schon fast alles.
Nun noch etwas zu der Bogenweiche:
Unter der Magnethaube hat es einen Schieber der nicht nur das abgehende Gleis jeweils abschaltet, sondern auch das Herz umpolt. Damit verbunden ist auch die Ansteuerung der jeweiligen Weichenzunge. Den Deckel darf man aber nur wegschnappen wenn die Weiche nicht eingebaut ist, sonnst brechen die Schnappstege sehr oft weg. Dann muss der Deckel mit ganz feinen Schräubchen befestigt werden, aber Achtung das ist nicht so unproblematisch, denn in der Höhe darf nichts vorstehen ansonsten lange Personenwagen streifen, und an vielen Orten hat sonnst kein Platz. Ersatzdeckel gibt es noch ganz wenige und sind richtig teuer. Ab Werk schon längst ausverkauft.
Zudem muss man die verschiedenen Kontakte bei den Weichenzungen ansehen. Vielfach sind die verbogen und oder oxidiert. Abhilfe ist mit spitzen Pinzetten und einem Glasschaber zu schaffen. Mit einem Glassfaser5stifftr meine ich ein Stift mit einem kleinen Glasfaserbesen innen. Man brauchte die in technischen Büros um Tuschezeichnungen zu korrigieren. Diese sind ev. noch in einer Papeterie erhältlich.
Staub ist natürlich auch nicht hilfreich für einen stöungsfreien Betrieb.
Wenn sie klemmen oder haken auf keinen Fall Fett oder Öl nemen, damit wird es nur noch schlimmer. Ich habe viele Fette getestet, nur eines hilft. Von Klüber Lubrication das Unisilikon L 250 L. Das ist ein Lebensmittel Schmierfett auf Silikon Teflon Basis für die Wasserarmaturenindustrie. Leider ist es sehr, sehr teuer. 1kg kostet ca. € 250.- bis € 500.- je nach Menge.
Bei Bedarf könnte ich 1ml Spritzen abfüllen und anbieten. Für eine Schmierung benötigt man höchstens ene Stecknadelkopf-grosse Menge. Keinesfalls aber el. Kontakte damit schmieren, denn es ist hoch isolierend.
Diese Weichen sind heikel aber wenn man sie schön gut pflegt funktionieren sie gut.
Roman
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Beitragvon jhs_s » 05.11.2007, 20:40

Hi!

Danke für die Antworten und vor allem den Link.

Zum Trafo: Das Anschlusskabel habe ich sowieso ersetzt (deshalb jetzt auch ein dreiadriges mit Erdung), für den Kondensator kann ich aber natürlich erstmal nicht garantieren. Eventuell werde ich die Trafos mal austauschen.

Natürlich habe die Weichen aus Unwissenheit erstmal gefettet und dadurch eventuell sogar einen Kurzschluss ausgelöst (bin da noch am Suchen). Werde das also erstmal wieder alles sauber machen müssen und dann probiere ich es wohl mit Graphitstaub, das Spezialöl ist mir (erstmal) zu teuer.

Gruß
Johannes
jhs_s
 
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