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Problem mit Perma-Motor

Fragen und Antworten rund um die "klassische" Modellbahnelektrik und -elektronik.
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Problem mit Perma-Motor

Beitragvon Otto Sperber » 19.10.2003, 18:19

Hallo Eisenbahnfreunde,
wer hat für mich einen Anschlußplan für Perma-Motor. Es fehlen bei mir die Drosseln am Motor. Meine Lok (E94) läuft in einer Richtung schneller. Wie kommt das? Kann mir jemand helfen?
Viele Grüße
Otto
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Beitragvon noels » 20.10.2003, 19:29

Hallo Otto,
mit einem Anschlußplan kann ich leider nicht dienen. Meines Wissens ist die Verwendung von Entstörelementen nicht modellspezifisch, sondern wurde im Laufe der Zeit den Erfordernissen der Funkentstörung angepaßt.
Um Deinem Phänomen auf den Grund zu gehen, nimm doch einmal alles heraus. Ich halte für wahrscheinlich, daß die Lok meist nur in einer Richtung betrieben wurde und deshalb die Bürsten nicht mehr gleichmäßig sind.
Eine andere mögliche Ursache ist die Kraftübertragung. Hast Du die Lok gebraucht bekommen, lohnt eine Totalzerlegung, Reinigung und Rückfettung immer. Meist findet man Massen an Fusseln und verharztes Fett. Dabei kann man auch Lager und Zahnräder auf Verschleiß prüfen. Gerade bei diesem Modell würde ich die paar Stunden Zeit immer investieren. Wenn Du den genauen Typ weist, kann ich eventuell mit der Betriebanleitung helfen (auf allen oder nur auf zwei Achsen angetrieben.
Im übrigen gewinnt die Lok sehr durch einen moderneren Motor und eine Schwungmasse. Das lohnt besonders, wenn der Originalmotor schon über den Zenith ist. Mehr dazu auf meiner homepage (http://www.h-mehnert.de)
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Beitragvon ecki » 20.10.2003, 23:43

Hallo Otto / Noels,
ein Anschlußschema der Funkentstörung findet man im TED 11 -20, S. 252 ff.
Das dort abgebildete Schema wurde m.W. recht lange angewendet, zuletzt bei der V 100.
Näheres findest Du im Mitgliederbereich unter Bedienungsanleitungen ...

Soweit noels schreibt, die Lok 'gewinne' durch einen moderneren Motor und eine Schwungmasse, so ist dies insoweit irreführend, als noels den 'Gewinn' wohl auf die Fahr- und Rangiereigenschaften der Lok bezieht - der Wert der Lok allerdings dürfte eher 'verlieren'. Wie es nach einem Umbau mit der (im Originalzustand immensen) Zugkraft aussieht, bleibt einem Test vorbehlaten. ( Hallo Heiko, wie wäre eine E94-Vorführung in Dortmund ;) )

Grüße
ecki
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Beitragvon noels » 21.10.2003, 18:47

Hallo Ecki,
erst einmal vielen Dank für Deinen Hinweis zum Schaltschema!
Du hast natürlich recht- die Formulierung ist unglücklich.
Allerdings wird bei meiner Umrüstungsmethode nichts irreversibel verändert, so daß der Originalzustand wiederherstellbar ist (im Gegensatz zu vielen professionellen Umbauten mit Faulhaber- Motoren). Ein absolutes Sammlerstück würde ich auch nicht umrüsten. In der Vitrine sind die Fahreigenschaften irrelevant. Bei "Anlagenloks" habe ich über ebay weit höhere Preise erzielt als mit Originalmodellen (BR01, V218, V100...).
Die E94 (2241) habe ich in Dortmund auch dabei- habe schon extra eine Transportkiste gebaut. Einen ordentlichen Zug von "Essen" bringe ich auch mit.
Zur Zugkraft: Mit der Schwungmasse geht der Lok keine Reibungsmasse gegenüber dem Permamotor verloren. Hält man die Lok an der Kupplung fest, drehen die Räder durch. Also ist der Motor auch nicht zu schwach.
Ich habe keine Möglichkeit, den Motor zu messen, aber in der Praxis zeigt sich, daß er im Drehmoment zwischen dem alten und dem neuen Permamotor liegt. In einer BR42 ist mir der neue Permamotor verraucht (R-1 Bogen und 20 Guß- Wagen). Der Mabuchimotor schafft das, aber die Lok ist etwas langsamer als mit dem alten Permamotor.
Aber das könnt Ihr Euch in Dortmund ansehen. Ich bin schon gespannt auf die digitalisierten Umbauten von Reimund Beulen.
MfG
Heiko Mehnert
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