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?? Motor läuft, aber Lok fährt trotzdem nicht ??

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?? Motor läuft, aber Lok fährt trotzdem nicht ??

Beitragvon meisizebra » 04.02.2007, 23:02

Hallo allerseits,

kürzer konnte ich es im Betreff nicht formuliuieren. Es geht um eine E10 138. Der Motor läuft ohne Probleme, aber wenn ich ihn einbaue, gelingt es ihm nicht, die Lok anzutreiben - da hakt es irgendwo im Getriebe, wobei die Zahnräder ok scheinen. Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte?

Danke

Frank
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Beitragvon Georg » 04.02.2007, 23:50

Hallo Frank

So ganz verstehe ich Deine Problembeschreibung nicht.

Der ausgebaute Motor läuft ohne Probleme?

Wenn du bei ausgebautem Motor dann dort, wo das Zahnrad des Motors in das Zwischenzahnrad eingreift, mit dem Finger dieses Zwischenzahnrad bewegst, läßt sich das Getriebe bis hin zu den beiden Radsätzen leicht bewegen? Wie es sein sollte. - Oder klemmt da schon etwas? Das mußt Du erstmal prüfen.

Unterstellt das Getriebe läßt sich ohne Motor mit dem Finger leicht bewegen. Wenn Du dann den Motor einbaust, läuft aber nichts mehr? Bleibt der Motor stehen?


Der Zahneingriff zwischen dem Motorritzel und dem Zwischenzahnrad darf nicht zu weit und nicht zu eng sein.

Wenn zu weit, verschleißt das Zwischenzahnrad schnell.

Wenn zu eng, klemmt es im wahrsten Sinne des Wortes.
Am besten bem Einbau des Motors einen Papierstreifen zwischen die Zahnräder legen. Dann bekommt man automatisch das richtige Spiel hin. Wenn dann die Befestigungsschrauben des Motors angezogen sind, wird der Streifen entfernt.

Zum Einstellen des richtigen Zahneingriffes muß Du die vier Auflagen des Motorträgers u. U. etwas höher oder tiefer biegen. Damit änderst Du den Zahneingriff. (Neuere Modelle (wie die 2248 ) haben dafür eine Einstellschraube unter dem Motor auf der Magnetseite.)

Georg
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Motor dreht - Lok steht

Beitragvon ecki » 05.02.2007, 00:22

Hallo Frank,

das ist sehr wahrscheinlich das schon mehrfach beschriebene Problem der Kupplungsklauen...
Näheres dazu findest Du hier

Weiter kannst Du Dich einlesen, wenn Du in der Suche mal das Stichwort "Kupplungsklauen" eingibst.

Sollte Dir das erforderliche "Plastikkreuz" (= Zwischenteil Nr 3836) fehlen, ich kann Dir helfen. Bitte ggfls. Nachfrage über mail oder PN.

TRIX EXPRESSionistische Grüße

ecki
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Beitragvon Ralf » 05.02.2007, 11:15

Hallo Frank,

wenn sich das Getriebe ohne Motor drehen läßt und der Motor ohne Getriebe läuft, aber - wie Du sagst - etwas hakt, könnte es noch ein Verunreinigung am Motorritzel sein. Ich hatte neulich sowas ähnliches - einfach Schmutz im Zahnrad eines Rades einer 42, den man nicht so ohne weiteres gesehen hat.

Viele Grüße
Ralf
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Beitragvon TE lebt » 05.02.2007, 21:13

Hallo Frank,

Du hast schon viele gute Tipps bekommen.
Ich habe hier auch noch einen:
Es kommt vor, dass bei einem Motor der Magnet schwach wird (ist mir vor vielen Jahren einmal passiert). Dann hat er nicht mehr die Kraft, die Lok azutreiben, läuft aber ausgebaut einwandfrei, weil das ja keine Anstrengung für ihn ist.
Also: Wenn Du die Möglichkeit hast, probier mal einen anderen Motor.

Gruß Günther
Solange ich lebe, lebt auch Trix Express!
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Beitragvon meisizebra » 05.02.2007, 23:12

Also Räder und Getriebe lassen sich bei ausgebautem Motor nur sehr schwer bzw. gar nicht drehen. Vielen Dank euch allen für vverschiedene Tipps

Frank
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Beitragvon Georg » 06.02.2007, 09:06

Hallo Frank

Damit scheidet der Motor als Ursache aus.

Du ahnst wohl schon, was Du jetzt machen mußt. Deine Beschreibung läßt auf ein schwergängiges Getriebe schließen. Schwergängig, weil sich im Laufe der Jahre verharzendes Öl und Schmutzablagerungen zu einer klebrigen Masse vereinigt haben. Vielleicht hat da auch jemand mal mit etwas "geschmiert", was dazu ungeeignet ist und das hat sich in eine harte Paste verwandelt. Du mußt das Antriebsdrehgestell reinigen.

Versuche zunächst einmal, mit einem (in Alkohol getränken) Pfeifenreiniger, die neuralgischen Stellen im Drehgestell zu reinigen: Lager, Zahnräder, Schnecken.

Wenn Du damit keinen Erfolg haben solltest, mußt Du das Antriebsdrehgestell zerlegen und die Teile einzeln reinigen. Allerdings mußt Du dazu die Laschen aufbiegen. Ich weiß nicht, ob Du dir das zutraust. Viel darf man an den Laschen nicht biegen, sie brechen leicht ab.

Georg
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