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Antriebsprobleme e10

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Antriebsprobleme e10

Beitragvon Hubert Schormair » 19.11.2008, 19:37

Ich habe eine sehr alte e10 (3Fenster), die Antriebsritzel der beiden A.-achsen sind aus Kunststoff.
Nach einem mehrmünitgem Fahrbetrieb blieb die Lok stehen, obwohl der Motor drehte.
Bei Stromkontakt an der Lokunterseite drehte die innenliegende Antriebachse, die außenliegende war tot.
Handangetrieben drehte nur die äußere.
Nach Demontage der Lok und Entfernen der Messingmotorhalterung gab ich auf. Um auf den Antriebsstrang vorstoßen zu können ist vermutlich ein Aufbiegen der Drehgestelllaschen bzw. der Kontaktplatte erforderlich.
Ich nehme einen Defekt an der Antriebswelle oder am außenliegenden Antriebsritzel an.
Oder wurde die Lok mit "Kreuzgelenkkardan angtrieben"?
Gibt es jemand der Basteltips u. Erfahrung im Austausch weitergeben kann, oder gibt es Hinweise auf Rep.Werkstätten
Hubert Schormair
 
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Beitragvon irolke » 19.11.2008, 21:29

Hallo Hubert
deine Vermutungen sind so weit wohl richtig das mit dem Aufbiegen der Laschen ist nicht ganz ohne Gefahr

auch das die Achsen mit einen "Kreuzgelenk " verbunden sind ist richtig ich habe es schon einige mal erlebt das sich der Mitnehmer (Kreuzgelenk) der aus Zinkguss ist lose auf der Welle drehte

durch ankleben konnte ich das beheben
nur das aufhebeln der Lachen an der Pufferbohle ist das größte Problem
für lose Pufferbohlen bei den V200 und BLS Lok habe ich Lösungen aber für die E 10 nicht da die Laschen bis jetzt immer heile geblieben sind

um an deinen Defekt zu kommen gibt es einen Weg der ist aber auch nicht ohne
du hast den Motor und die Motorhalterung schon ab gebaut
nun mußt du die Laschen an dem kleinen U-Träger lösen und aus bauen
nun die beiden Laschen Waagerecht biegen wo mit die Innere Achse gehalten wird nun kannst du die innere Achse her aus ziehen nun müßtes du das die beiden Teile des Kreuzgelänks sehen können eine ist an der Inneren Achse das andere an der Äußeren da zwischen ist ein kleiner Plastikstern der ist wichtig nicht Vergessen oder verlieren
wenn du so weit bist siehst du welches Kreuzgelenk lose ist wenn es die Innere Achse ist mußt du das mit dem entsprechenden Kleber ankleben aber auf die richtigen Sitz achten wenn das äußere Kreuzgelenk lose ist dann mußt du noch die Schleiferplatte ab bauen dann müßtes du an das Gelenk kommen

so brauchst du nicht die Pufferbohle ab bauen und die Laschen bleiben ganz wenn von den anderen Laschen eine abbricht ist das nicht ganz so schlimm

bei der Schleiferplatte sind glaube ich vier Laschen
und für das Innere Achsgetriebe sind es zwei und die wird noch durch die Schrauben der Motorhalterung gehalten

so würde ich es machen
vielleicht weis jemand etwas besseres
da ich alte Loks mit neuer Farbe versehe bekomme ich das Problem bestimmt auch noch

noch 9 Tage bis Schwerte

mfg Ingo
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Antriebsprobleme e10

Beitragvon Frank Berthel » 19.11.2008, 21:34

Hallo Hubert,
bei deiner E10 hat sich vermutlich die Befestigung der Kupplungsklaue an der Antriebswelle gelöst. Drüber ist hier schon viel geschrieben worden.
Eine Beschreibung des Schadens und deren Reparatur kannst Du hier im Forum unter: Bastelstube, Titel:"V200 Fahrgestell zerlegen" nachlesen. Die Beschreibung der V200 gilt sinngemäß auch für die E10.
Viel Erfolg
Gruß Frank
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Beitragvon Taigatrommel » 20.11.2008, 08:29

Hallöchen,
Tip von mir. Versuche erst nur die Schleiferplatte abzunehmen. Wenn du etwas Glück und Geschick bekommst du die Klaue so schon mit Buchsenkleber oder Sekundenkleber so schon fest. Ausserdem sitzt noch ein kleines Plastikkreuz zwischen beiden Klauen das sollte wiederv mit eingebaut werden.
Gruß Taigatrommel
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Kleben der Kupplungsklauen

Beitragvon miximaxi » 20.11.2008, 08:56

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und mit der Lasche durch die Öse ziehen !

Beitragvon Roman Favero » 20.11.2008, 23:55

Hallo
vergesst nicht, wenn es irgendwie geht, die Laschen auszuglühen. Das erpart viel Verdruss. Zur Not tut es auch eine Kerze.
Natürlich sollte kein Kunststoff in der Nähe sein, denn der schätzt die Wärme gar nicht, auch lackierte Flächen sind der Hitze abträglich. Aber dafür kann man die Laschen fast gefahrlos wieder zubiegen.
Roman Favero
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Beitragvon Richard » 21.11.2008, 12:49

Hallo zusammen

Das erfolgversprechendste Vorgehen ist schon, wie Miximaxi es vorschlägt.
Zuerst Motor demontieren, anschliessend Schleiferplatte entfernen. (Ohne demontierten Motor lassen sich erfahrungsgemäss die gelben Isolierschlauchstücke und Drähte nicht aus den Löchern im Trägerblech ziehen.) Meistens kann man so lose sitzende Kupplungsklauen dann mit Loctite o. ä. wieder fixieren.
Gelingt die Reparatur so nicht, entfernt man zusätzlich noch den Antriebsblock mit dem Zahnrad. Auf diese Weise werden keine Laschen gefährdet, welche bei normalem Betrieb sichtbar sind.
Ob Laschen mit einer Kerzenflamme geglüht werden können, so wie Roman es vorschlägt, möchte ich bezweifeln. Kerzenflammen russen sehr stark, was ein richtiges Erhitzen der Blechteile verhindert. Um richtig zu glühen, müsste man die ensprechende Stelle für ca. 5min auf 850...900°C erhitzen. Meistens genügt aber schon ein kürzeres Erhitzen auf diese Temperatur.

Freundliche Grüsse
Richard
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