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Beschriftung, die wieder entfernt werden kann

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Beschriftung, die wieder entfernt werden kann

Beitragvon thomas48 » 01.09.2007, 15:08

Hallo zusammen,

folgendes Problem:

ich habe eine Reichsbahn-Dampflok, möchte aber "Deutsche Bundesbahn" drauf stehen haben und evtl. auch die Betriebsnummer ändern. Von dem Modell gibt es keine "fertige" DB-Variante, aber im Original waren die auch bei der DB noch im Einsatz.

Dafür suche ich eine Möglichkeit, das mit einem Klebeschild so zu machen, daß ich das theoretisch auch in 5 oder 10 Jahren wieder rückstandsfrei runterbekomme und die originale Reichsbahnbeschriftung nicht kaputtgeht dabei.

Gibt es so einen Klebstoff, der das erfüllt? Oder irgendein spezielles Tesafilm oder was auch immer? (ich könnte ja auf das Tesafilm obendrauf dann einfach aus Papier o.ä. das Bundesbahnschildchen kleben)

Das Schildchen ist ja nur klein und muß ja nicht super-bombenfest kleben, halt Hauptsache ist, daß es nicht abfällt.

Gruß
Thomas
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Beschriftung

Beitragvon Frank Bertram » 01.09.2007, 22:01

Hallo Thomas,

bevor Du die Beschriftungsaktion laufen läßt, solltest Du erst einmal prüfen, ob es die Lok, die Du als Reichsbahnlok hast, wirklich genau so bei der DB gegeben hat.

Die DB hat z.B. abweichend von der DRG 3 Licht- Spitzensignal, andere Pantographen bei E- Loks (von der anderen Farbgebung abgesehen); hinzukommen Mischvorwärmer, Lichtmaschine statt Gasbehälter u.s.w.

Die Beschriftung alleine ist es nicht!

Vielleicht wäre es besser, die Reichsbahnlok als Museumsfahrzeug einzusetzen in der DB- Zeit.

Gruß

Frank
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Beitragvon thomas48 » 02.09.2007, 09:02

Hi Frank,

Danke für Deine Hinweise.

Die Lok soll Epoche IIIa werden. Ich glaub kaum, daß die da sofort alle auf Mischvorwärmer umgerüstet wurden und das Dreilicht-Spitzensignal gab es m.W. auch erst ab Epoche IIIb. (also ab 1956)

Insofern ist mit der "Umbeschriftung" eigentlich alles getan.

Wenn irgendwo ein Ventil falsch ist, oder irgendwo etwas von dem "Kleingedruckten" was man sowieso nur mit der Lupe lesen kann, nicht mehr ganz stimmt, das nehme ich dann ehrlich gesagt auch nicht sooo genau.

Es soll ja daher auch nicht der DB "Keks" drauf sondern ausgeschrieben "Deutsche Bundesbahn", was es nur bis 1955 (eben Ep. IIIa) so gegeben hat.

Umgekehrt glaube ich kaum, daß es im Zeitraum bis 1955 Reichsbahn-Museumsloks gegeben hat bzw. daß man bis 1955 wirklich das "Deutsche Reichsbahn" auf einigen Fahrzeugen belassen hätte .....

Wichtig wäre mir halt nur daß man es später wieder rückgängig machen kann.

Viele Grüße,
Thomas
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 02.09.2007, 13:21

Thomas,

Gassner und andere bieten Beschriftungen an, unter denen es auch Packungen mit dem Schriftzug "Deutsche Bundesbahn " gibt. Da diese Abziehbilder sind, sollten sie sich wieder entfernen lassen. Im schlimmsten Fall, kannst Du einfach mit einem SChild "Deutsche Reichsbahn" ueberkleben.

Amdererseits sagst Du

"Wenn irgendwo ein Ventil falsch ist, oder irgendwo etwas von dem "Kleingedruckten" was man sowieso nur mit der Lupe lesen kann, nicht mehr ganz stimmt, das nehme ich dann ehrlich gesagt auch nicht sooo genau. "


Aus der normalen Entfernung, aus der man die Fahrzeuge auf der Anlage sieht, gehoert bei HO der Teil
"Bundes" auch schon fast zum kleingedruckten.

Ulrich
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Beitragvon thomas48 » 02.09.2007, 16:53

Hi Ulrich,

Das mit dem "Bundes" stimmt zwar, aber das fällt mir nunmal auf, weil ich da weiß, was da stehen soll - während bei den anderen Beschriftungen eh "irgendwas" steht, was ich mangels genauester Beschriftungs-Sachkenntnisse sowieso nicht nachprüfen kann :p

Danke für den Hinweis mit Gassner, das schau ich mir mal genau an.

Viele Grüße,
Thomas
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Beitragvon noels » 02.09.2007, 18:18

Hallo Thomas,
ich verstehe Dich schon. Mir geht es ähnlich. Schließlich muß jeder für sich selbst fest legen, was für ihn von Belang ist.
Für diesen Zweck habe ich mir die Schildchen auf 160 g Papier gedruckt. Die Schnittkanten muß man nachschwärzen (Buntstift). Mit einem Papierklebestift (Pritt) kann man das ausreichend sicher befestigen. Die Kleberreste sind wasserlöslich.
Da man damals noch richtige Schilder benutzt hat, siet dass recht realistisch aus. Auf einem guten Drucker bekommt man auch die kleine Schrift sehr gut hin. Zum Druck invertiere ich das Schild im Programm, so daß ich weiße Schrift auf schwarzem Grund habe Bei der Größe fällt die fehlende Metallfarbe nicht auf. Wenn man will, kann man das Papier auch mit einem flach aufgelegten Bleistift etwas metallisch grau machen.
Die Gassner Beschriftung sieht nur gut aus, wenn man die alte Beschriftung vorher entfernt. Sonst schimmert sie durch die Folie.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Dietrich » 06.10.2007, 02:34

Hallo thomas48,

wie wäre es denn mit dieser feinen Beschriftungsmethode? Man beachte auch die professionelle Spachtellackierung.

Grüße

Dietrich
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erstaunliche Lok 003.JPG
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Beitragvon noels » 06.10.2007, 11:24

Hallo Dietrich,
hatte die Joseph Beuys in den Fingern? Ich dachte immer, Trixer wären eher konservativ und ohne Hang zum Surrealismus :D
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Dieter01 » 06.10.2007, 11:28

Klasse.
Wo gibt´s die??

lg
Dieter
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Beitragvon thomas48 » 08.10.2007, 08:13

Irre.... !!!!!!!

Aber wenn ich schonmal dabei bin, kann ich ja auch noch einen Pantographen auf das Dach der Dampflok kleben. :D

Thomas
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Beitragvon Richard » 08.10.2007, 11:32

Hallo Thomas

So irre wie das tönt mit dem Pantographen, ist es gar nicht. Das hat es wirklich schon gegeben. Schau einmal hier:
http://www.dself.dsl.pipex.com/MUSEUM/LOCOLOCO/swisselec/swisselc.htm

Gruss
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Beitragvon Taigatrommel » 08.10.2007, 15:21

Hallo Alle,
:D vielleicht war die Spachtellok ein Angebot bei Ebay ohne Bild unter, E-Lok von Trix, Lack stark ausgebessert.
Scherz beiseite.
So wie es aussieht ist die Spachtelmasse so dick das man sie schon wieder fast abschlagen könnte.
Bei dem Bild von der Dampflok mit Panto könnte mann sagen hier versuchte man eine Dampflok mit einen Tauchsieder zu betreiben. (Ich habe mir den Text dazu noch nicht Durchgelessen)
Gruß Taigatrommel
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