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BR217 Trix H0 BR217 mit unerklärbarem Fahrverhalten

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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BR217 Trix H0 BR217 mit unerklärbarem Fahrverhalten

Beitragvon RoGer » 12.01.2008, 18:33

Hallo,

ich habe günstig eine Trix H0 BR 217 016-5 gekauft und auf TE umgebaut. Ich nehme an, sie stammt aus dem Trix International H0- Zugset Trainer Art.Nr.21310. Die Platine habe ich zum ersten Mal gesehen (mit digitaler Schnittstelle), die der TE-Version sieht jedenfalls anders aus.
Die ersten Fahrversuche waren ernüchternd. Die Lok fährt erst bei halber Trafodrehung an und ruckelt unmotiviert über die Gleise. Licht brannte auch nicht.
Auch wenn ich den Riemen abnehme und nur Spannung anlege, zeigt sich das gleiche Verhalten. Gefettet/geölt habe ich natürlich alles beim Rädertausch.

Ist mir ein Rätsel. Das sollte doch eigentlich kein Problem sein. Hat jemand von euch eine Erklärung ?

Roland
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Beitragvon ecki » 12.01.2008, 18:44

Hallo Roland,
ich nehme an, Du fährst analog.
Falls ja, schlage ich vor, Du baust den Selectrix Decoder aus und verwendest statt dessen einen Schnittstellen-Brückenstecker ( 15-1557-00).

Beste TRIX EXPRESSionistische Grüße

ecki

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DCC-Betrieb ohne Entstörkondensator

Beitragvon miximaxi » 12.01.2008, 18:52

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Beitragvon Ulrich Albrecht » 12.01.2008, 19:04

Hallo Roland,

Deine Beobachtung, dass die Lok erst bei hoher Spannung anfaehrt, ist typisch fuer das Verhalten von Lokomotiven mit Decoder, die im Analogbetrieb eingestzt werden. Der Spannungsabfall im Decoder betraegt rund 2.0V (etwas mehr), die zur normalen Anfahrspannung (so um die 3.5V) hinzugerechnet werden muessen.

Das ruckelige Verhalten laesst darauf schliessen, dass die Lastregelung mit der Analogspannung Probleme hat. Ich wuerde den Decoder herausnehmen. Besonders wenn Du ein Halbwellen-, oder Impulsbreitenfahrpult einsetzt, kann der Decoder leicht dureinandergebracht werdn. Er versucht die pulsierende Gleichspannung kurzzeitig als ein (gestoertes) DCC-Signal zu interpretieren, bevor er sie wieder als Gleichspannung ansieht. Das Umschalten zwischen den verschiedenen Modi gibt Probleme.

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Beitragvon RoGer » 13.01.2008, 00:47

Danke für eure Antworten. Ich hatte schon was "Digitales" vermutet.
Nur - ich habe ehrlich gesagt von Decodern bzw. Selectrix "Null Ahnung". Ich hätte noch nicht mal gewusst, dass dieser Stecker zum Decoder führt, obwohl ich mich etwas über die Elektronik auf der Unterseite der Platine gewundert habe.
Dass da jetzt ein Schnittstellen-Brückenstecker (15-1557-00) rein soll, habe ich verstanden. Nur, wo bekomme ich den her ? Bei TRIX hab ich nichts gefunden. Lässt sich sowas selbst herstellen ? Ist damit das Problem gelöst ?

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Beitragvon Ulrich Albrecht » 13.01.2008, 04:23

Roland,

Das laesst sich sehr leicht herstellen. Du musst einfach je eine Buchse die von den Raedern/Mittelschleifer kommt an einen Motorausgang legen, und zwar wie folgt:

1) Verbinde Buchsen 1 (Motor) und 8 (Stromabnahme) mit einem kurzen Kabel
2) Verbinde Buchsen 4 (Stromabnahme) und 5 (Motor) mit einem weiteren Kabel

Das sind jeweils das aussenliegende Paar der Schnittsetelle. Jetzt sollte der Motor ohne Probleme laufen. Zum Schluss verbinde Buchsen 6 und 2 mit Buchse 4 und Buchse 7 mit Buchse 8 um die Beleuchtung anzuschliessen. Buchse 6 ist vordere, Buchse 2 hintere Beleuchtung, Buchse 7 Beleuchtung Masse. Buchse 1 sollte irgendwie gekennzeihnet sein.

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Brückenstecker als Ersatzteil von Trix

Beitragvon miximaxi » 13.01.2008, 09:08

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Beitragvon RoGer » 13.01.2008, 10:40

so, ich hoffe, ich habe alles richtig verstanden. Eine Nummerierung ist nirgendwo ersichtlich:

- Verbindung zw. 1 und 8
- Verbindung zw. 4 und 5

- Verbindung zw. 4 und 6
- Verbindung zw. 2 und 7 als blaue Linien dargestellt.

Die Abbildung zeigt die Einbaulage; die Farben stellen die Farben der Anschlusskabel dar.
Außerdem: Wofür ist das angelötete Federblech an Kontakt 4 ? Für Oberleitung ?

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Brückung bei 8-poliger Schnittstelle

Beitragvon miximaxi » 13.01.2008, 11:21

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Erfolgsmeldung

Beitragvon RoGer » 13.01.2008, 20:09

... ich wollte nur kurz "Vollzug melden".
Ich habe den Decoder ausgebaut und die Verbindungen laut Zeichnung mit Schaltlitzen eingesteckt. Lässt sich also wieder einfach rausziehen - für den Fall, dass der Decoder wieder rein soll.
Den Kondensator habe ich übrigens dringelassen - hatte den späteren Zusatz von minimax nicht gesehen.
Funktioniert aber alles einwandfrei. Besonderen Dank an minimax und die übrigen "Helfer".

Gruß
Roland
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 13.01.2008, 20:41

Roland,

Der Kondensator kann im Analogbetrieb bleiben. Er stoert nur im Digitalbetrieb, besonders wenn Du einen Decoder mit Lastregelungeinsetzt. Dieses Problem tritt besonders auf, wenn der Decoder eine hochfrequente Motoransteuerung benutzt.

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Brüclenstecker

Beitragvon Roman Favero » 15.01.2008, 01:57

Hallo Te-Elektroniker
Das mit dem Brückenstecker ist nun klar. Damit es uns nicht langweilig wird hat Mä. noch was aus der Wundertüte genommen. Es ist kein Decoder und auch keine Brücke- was ist das? und wozu? was passiert wenn man anstelle dieser Leiterplatte eine Brücke einsteckt? oder brät man die LED's kaput? siehe Bild.
Das Bild ist bei einer Ee 3/3 Ti 22316 aufgenommen, Laut Beschreibung auf der Teileliste hat das Teil die Nr. 607557 und heisst Leiterplatte.
Roman

ERGÄNZUNG:
Es gibt noch eine solche spezial-Brücke. Bei neuen 21 poligen Decoderanschlüssen kann man für den reinen Gleichstrombetrieb eine "Leiterplatte für Gleichstrombetrieb - ev. Teil 9 ), anstelle des serienmässig verbauten Digi-Decoders 611996, einstecken. Diese ist zwar schon früher einmal im Forum abgebildet, aber leider stand keine Bestellnummer dazu.

Wer weiss was über diese analog Leiterplatte? Wozu dient sie? Welche Nummer hat sie?

In der Beschreibung zur GG1 22810 habe ich sie nicht gefunden.
gefunden. 22811 und 22812 sind identisch.
Roman
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Leiterplatte 607557

Beitragvon miximaxi » 18.01.2008, 19:17

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Beitragvon Roman Favero » 18.01.2008, 20:39

Danke jürgen
nun ist mir einiges klarer. Die Frage zielte eigentlich darauf hin, ob diese Teil auch so um 2V frisst wie ein Decoder. Also ob man ohne diese Teil bessere Fahreigenschaften bekommen würde. Es ist aber wohl so, dass der spezielle Lichtwechsel damit gemacht wird.
Insofern ist aber alles Ok.
Roman
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