Hallo,
wie der Trix Express Radsatz entwickelt wurde, war das Schienenprofil rund, so dass man auch hier nur eine schmale Auflagefläche hatte (zumindest in der Theorie). Ob die Lauffläche bei Einführung des Modellgleises geändert wurde? Auf jeden Fall sind auch die Flanken des Spurkranzes steiler, was ebenfalls die Reibung in der Kurve erhöhen würde.
Aber wurden diese Rekorde nicht samt- und sonders auf speziell dafür ausgelegten geraden Gleisen gemacht? Das was ich bisher gesehen habe, da gab es keine Kurven. Mit Sicherheit quälen die Ihre Züge nicht durch 400 mm Radien
Vom FREMO her kenne ich, dass die modernen Kurzkupplungen mit Kulisse selbst bei großen Radien und vorbildlich langen Zügen klemmen. Die Kinematik wird bei denen generell stillgelegt und der Kurzkupplungskopf durch eine Bügelkupplung, vorzugsweise die von Fleischmann, ersetzt. Die Kupplung ist dann quasi starr. Wie lang dort der längste Zug war, entzieht sich meiner Kenntniss. Wenn in Betriebspausen die Spielbahner die Herrschaft übernehmen, werden schon mal so viele Wagen aneinander gehängt, das es gerade noch so durch die Kurven geht. Das sind auf jeden Fall deutlich weniger als 1300.
Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Rekordzüge handelsübliche Radien durchfahren, ohne dass die Kupplung angepasst wurde. Die Kinematik wird ja durch eine Feder an der Position gehalten, so dass hier die Federkraft die Zuglänge begrenzt. Also müsste auf gerader Strecke die TE Kupplung genauso gut sein wie eine normale Bügelkupplung.
Wenn die mit Ihren 1300 Wagen Kurven gefahren sind, so müssen die entweder ältere Wagen ohne KKK genommen haben oder ewig an den Kupplungen gebastelt haben.
Viele Grüße
Roland