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E50 Radmaße

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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E50 Radmaße

Beitragvon peterpff » 30.05.2008, 16:30

Hallo,
meine E50 hat ein Problem beim Überfahren des Kurventeils von Weichen. Die Räder der 3. Achse "heben ab" d.h. das Rad läuft auf dem Spurkranz. Vermutlich stimmt der Radstand nicht. Die Achsen haben einen Radstand zwischen 12,1 und 12,4 mm.
Gibt es für die E50 mit ihren 3-achsigen Drehgestellen spezielle Vorgaben oder gilt der Standardwert von 11,8 mm ?

PS. Auf der 2. und 5. Achse sind die Räder mit der reduzierten Spurkranzbreite.

Beste Grüße Peter
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Beitragvon Auchhabenwill » 30.05.2008, 18:04

Hallo,

eine Lösung habe ich leider nicht, ich kann nur bestätigen, dass es dieses Problem manchmal gibt. Die einmotorige stolpert bei mir wie bei Ihnen über eine Weiche (neue Bauart), die zweimotorige haut es in einer ganz normalen Kurve (R1 Bakelit) raus. Jedesmal klettert der Spurkranz auf die Schienenoberkante.

Bei der einmotorigen habe ich mal die 2. und 3. bzw. die 4. und 5. Achse vertauscht. War aber sinnlos.

Bei mir tritt das Problem immer nur in einer Fahrtrichtung auf, hätte daher erwartet, dass vielleicht an einem Drehgestell die Maße nicht stimmen, dem ist aber nicht so.

Vielleicht hat ja einer eine Idee oder das Problem schon mal gehabt und gelöst.

Gruß Roland
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 30.05.2008, 18:38

Meine E 50 hat dieses Problem auch gehabt. Ich habe es dadurch geloest, dass ich die Haftreifen der Lok durch Maerklin Haftreifen ersetzt habe. Die dicken Trixhaftreifen heben naemlich die letzte, nicht angetriebene Achse etwas zu hoch, so dass es in den Weichen herausspringen kann. Es handelt sich hierbei nur um Bruchteile eines Millimeters. Daher taucht das Problem auch nicht bei allen Weichen auf, und ist schwer zu loesen.

Ulrich
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Radsatzinnenmaße korrigiern/anpassen

Beitragvon miximaxi » 01.06.2008, 10:37

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Beitragvon Taigatrommel » 02.06.2008, 07:11

Hallöchen,
ich weiß das wir mal bei Gerd Alschner´s E50 auch die Probleme hatten. Nach meiner Meinung gilt auf der 2. und 5. Achse auch der 11,6-11,8 mm Wert ohne Buchse nur zwischen den Radscheiben. Sollte das nicht Funktionieren schau doch mal ob ein Rad eiert. Dann sehe nach ob die Räder nicht nach einer Seite verschoben sind / wenn die Achse seitlich verschoben wird, ob die Achsbuchsen an den Getriebeblock anschlagen (müssen sie auch). Wir haben darmals sehr lange gebraucht um das hinzubekommen.
Gruß Taigatrommel
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Beitragvon peterpff » 07.06.2008, 18:49

Hallo,
vielen Dank für eure Hilfe. Ich hab die E50 komplett zerlegt da sie eh gereinigt werden muß. Beim Zusammenbau hab ich so weit wie möglich das Radmaß von 11,8 mm eingestellt.
Wie Jürgen richtig erkannte hat die E50 die 1. Getriebeausführung. Daher läßt sich keine der Achsen seitlich verschieben.
Leider trifft auch die von Taigatrommel getroffene Vermutung das Räder eiern auf die mittleren Achsen mit den schmalen Spurkränzen zu.
Dazu kommt noch daß die Nylonbuchsen teilweise bis zu 0,6 mm auftragen. Nachdem ich die Nylonbuchen wieder fest eingepresst habe konnte ich wenigsten die 11,8 mm einstellen.
Die E50 kommt jetzt zwar besser über die Weichen, es ist aber noch nicht perfekt.
Ich hab mir mal die E103 angesehen. Der Achsabstand ist in etwa gleich, aber der Spurkranz der mittleren Achsen ist noch etwas geringer als bei der E50.
Was ich machen könnte wäre die U-Scheiben bei der 3. und 4. Achse weglassen. Dann könnten die sich bei Bedarf etwas mehr seitlich verschieben. Warum haben eigentlich diese Achsen die U-Scheiben und die anderen nicht ?

Gruß Peter
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Beitragvon Taigatrommel » 08.06.2008, 19:06

Schau aber nach ob die Räder den nicht an den Drehgestellen anschlagen. Sehe dir auch nochmals die Buchsen an, es gibt düne und dicke, die Räder haben bei den dünnen dann ein geringeren Abstand zum Getriebe und die Achse ist dann verschiebbarer.
Gruß Taigatrommel
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Achsfederung bei 3. und 4. Achse

Beitragvon miximaxi » 10.06.2008, 09:03

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Beitragvon peterpff » 10.06.2008, 13:44

Hallo Jürgen,
Deine Erklärung leuchtet mir ein. Ich werde die U-Scheiben beibehalten. Vielleicht finde ich dünnere um noch ein paar Zehntel mehr Spiel zu erhalten.

Danke Peter
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 10.06.2008, 15:20

Peter,

Meiner Erfahrung nach ist der Grund fuer das Entgleisen der 3. und 4. Achse darin zu suchen, dass die letzte Achse jedes Drehgestells sich in den Weichen durch auftretende Zwangskraefte leicht verkanntet. Hierbei wird die Achse hochgehebelt, und der Spurkranz hebt sich ueber die Schiene. Dies kann durch zwei Massnahmen verhindert werden. Entweder schraenkt man das Hoehenspiel der 3. und 4. Achse etwas ein, oder man erhoeht die effektive Hoehe des Spurkranzes dieser beiden Achsen. Sieht man sich die Raeder mit den Trixhafteifen von der Seite an, so sieht man, dass die Oberflaeche der Haftreifen rund einen halben Millimeter ueber der Radflaeche des Rades liegt. Zieht man Maerklinhaftreifen statt der von Trix auf, so liegt die Laufflaeche nur noch minimal ueber dem Rad. so dass man im Prinzip einen halben Millimeter an Spurkranzhoehe gewinnt. Bei meiner Lok reichte das aus, das Entgleisen zu verhindern.

Der Haftreifentausch hat aber noch einen anderen Vorteil.
Die Maerklinhaftreifen sind aus Gummi, woduch die Lok kraeftiger zieht. Bei meiner E75 verdoppelte sich die Zugkraft! Ausserdem sind die Maerklinhaftreifen nicht wie die von Trix ausgestantzt, sodern wirkliche Reifen.
Daher muss sich der Haftreifen von Maerklin beim Aufziehen nicht verziehen, und liegt glatter auf dem Rad. Hierduch bedingt laeuft die Lok bedeutend ruhiger. Ich habe die Trixhaftreifen bei fast allen Eloks gegen solche von Maerklin getauscht, und alle Loks liefen besser.

Ulrich
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Beitragvon Auchhabenwill » 10.06.2008, 15:35

Hallo Ulrich,

welcher Haftreifen von Märklin passt denn?

Noch mehr Zugkraft? Bei der sind noch nie die Räder durchgedreht, es fällt immer nur der Zug um :( .

Vielleicht gibt es aber auch mehr Ursachen, eine Entgleisungstelle ist hier eine Bakelitkurve. Auf den runden Profilen dürfte es sich schwerer verkanten als auf den Neusilberprofilen.

Dummerweise passieren diese Unglücke immer genau da, wo man am wenigsten sieht :( .

Gruß Roland
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Beitragvon miximaxi » 10.06.2008, 15:48

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Beitragvon Ulrich Albrecht » 10.06.2008, 16:30

Roland,

Die Maerklinnummer habe ich nicht, aber nimm die, die fuer die E10 angegeben sind. Zwar sind die Maerklinhaftreifen schmaler als die von Trix, sie lassen sich aber leicht in der Mitte durchschneiden, und 1 1/2 fuellen die Trixrille aus. Das von Juergen beschriebene Auflaufen tritt bei Drehgestelloks nicht auf, nur bei einigen Dampfloks. Ich wuerde auf jeden Fall den Tausch erst versuchen, bevor ich grosse Operationen an der Lok vornehme. E kostet nur ein Paar Cent und ist in wenigen Minuten erledigt!

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dünnere Unterlagsscheiben

Beitragvon Roman Favero » 10.06.2008, 23:38

Liebe Bastler
wer dünnere Unterlagsscheiben sucht soll mit mir Kontakt aufnehmen. Passscheiben sind hochpräzis gestanzte und geschliffene Tolleranzscheiben.
Ich habe Passscheiben die aus Inox sind und 0.08 mm dick sind. Lieferbar sind 1.5, 2.0 und 2.5 mm Lochgrösse. 20 Stk. (eine Tüte) € 4.-
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