Hallo zusammen
An einer Börse habe ich eine V36-Ruine gekauft, da ich ein solches Fahrwerk für einen Eigenbau suchte. Durch Abdrehen der Spurkränze war versucht worden, die TE- in eine TI-Lok umzubauen. Wenn mann die Masse der beiden Radgeometrien einmal genauer vergleicht, merkt man sehr schnell, dass dies nicht gut gehen kann.
In der Bastelkiste lag noch der Radstz einer uralten Coop-Lok herum. Bei diesen Loks waren die Gummiringe auf der ersten und zweiten Achse angebracht. Die Zugkraft war daher, physikalisch bedingt, eher beschränkt. Die Gummiringe wurden daher nach kurzer Zeit auf der ersten und dritten Achse angebracht. Die Lok hat seither die gleichen Zugseigenschaften bei Vor- und Rückwärtsfahrt. Nach dem Auswechseln des Radsatzes und der Schleifer läuft das Fahrwerk nun wieder einwandfrei.
Meine Frage ist nun: Gab es diese Gummiring-Version auf der ersten und zweiten Achse auch bei frühen V36 ab Werk, oder war dies eine Exclusivität bei den Coop-Loks?
Besten Dank für Eure Antworten.
Richard


