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Gummiringe an V36-Radsatz

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Gummiringe an V36-Radsatz

Beitragvon Richard » 21.01.2008, 12:28

Hallo zusammen

An einer Börse habe ich eine V36-Ruine gekauft, da ich ein solches Fahrwerk für einen Eigenbau suchte. Durch Abdrehen der Spurkränze war versucht worden, die TE- in eine TI-Lok umzubauen. Wenn mann die Masse der beiden Radgeometrien einmal genauer vergleicht, merkt man sehr schnell, dass dies nicht gut gehen kann.
In der Bastelkiste lag noch der Radstz einer uralten Coop-Lok herum. Bei diesen Loks waren die Gummiringe auf der ersten und zweiten Achse angebracht. Die Zugkraft war daher, physikalisch bedingt, eher beschränkt. Die Gummiringe wurden daher nach kurzer Zeit auf der ersten und dritten Achse angebracht. Die Lok hat seither die gleichen Zugseigenschaften bei Vor- und Rückwärtsfahrt. Nach dem Auswechseln des Radsatzes und der Schleifer läuft das Fahrwerk nun wieder einwandfrei.

Meine Frage ist nun: Gab es diese Gummiring-Version auf der ersten und zweiten Achse auch bei frühen V36 ab Werk, oder war dies eine Exclusivität bei den Coop-Loks?

Besten Dank für Eure Antworten.

Richard
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Beitragvon stefanelle » 21.01.2008, 15:50

Ich kann nur eine von mehreren V36 zeitlich genau einordnen, da es meine erste überhaupt war. Die stammt von 1964 und hat (wie alle anderen auch) die Haftreifen auf der ersten und der letzten Achse.

LG

stefane(elle)
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Beitragvon noels » 21.01.2008, 16:25

Hallo,
zwei V36 mit dieser Haftreifenanordnung habe ich gesehen. Das gab es wohl einmal serienmäßig. Weil die hintere Achse nur über die Kuppelstangen angetrieben wird, sind Haftreifen hier eigentlich nicht optimal.
Gruß
Heiko Mehnert
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1. V36 hatte gleiche Haftreifenanordnung

Beitragvon miximaxi » 21.01.2008, 16:51

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Verbesserte Zugkraft

Beitragvon Richard » 26.01.2008, 19:14

Die Loks mit den Haftreifen auf der ersten und zweiten Achse war die Zugkraft abhängig von der Fahrrichtung. Für's Rangieren ist das nebensächlich. Will man mit der V36 aber Kurzzüge ziehen, ist es besser, wenn die Gummiringe auf Seite der Last angebracht sind. Die Lok muss also Führerkabine voraus fahren.
Als Erstes tauscht man also die beiden Aussenschleifer. Damit die Lok in die richtige Richtung fährt, muss auch noch die Drehrichtung des Motors gekehrt werden. Dies geschieht durch kreuzweise Verdrahtung der beiden Drosselspuhlen zum Motor(s. Foto).

Freundliche Grüsse
Richard
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