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Hilfe: Wie zerlegt man eine Motorbürstenbrücke?

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Hilfe: Wie zerlegt man eine Motorbürstenbrücke?

Beitragvon thomas48 » 22.09.2007, 17:38

Hallo zusammen,

es geht um dieses Teil, was die meisten Trix Express Vorkriegsmodelle wohl haben:

http://www.tischeisenbahn.de/Trix/Te_Techn/Brucke.jpg

Das Teil selbst hat Zinkpest und ist ansich verloren. Ich habe auch einen Nachguß davon bekommen, den ich jetzt verwenden kann.

Aber wie kriege ich nun die Halterung, wo die Bürstenaufnahmen dran sind, aus dem alten Teil raus? Kann da jemand weiterhelfen?

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon noels » 22.09.2007, 18:52

Hallo Thomas,
bei meiner 20054 sind da einfach von der anderen Motorseite aus Schrauben hinein gedreht. Das dürfte bei diesen alten Schätzchen wohl gleich sein, unabhängig vom Modell.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon thomas48 » 22.09.2007, 19:08

Hallo Heiko,

Danke, aber ich hab mich wohl mißverständlich ausgedrückt:

Die Bürstenbrücke habe ich schon abgeschraubt vom Modell.

Aber an der Bürstenbrücke sind ja die beiden runden Teile oder Hülsen, wo man die Bürsten dann draufschraubt, befestigt. Die stecken auf so einer Art Pertinax oder Pappe ? Und die ist irgendwie in der Bürstenbrücke vernietet.

DAS muß ich jetzt irgendwie zerlegen, weil dieses Papp-Teil mit den beiden Bürsten-Hülsen muß ja jetzt auf die nachgegossene neue Bürstenbrücke montiert werden.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon noels » 22.09.2007, 20:21

Hallo Thomas,
da habe ich Dich tatsächlich mißverstanden. Bei meiner Lok ist das wohl eine vernietete Pertinax- Platte. Wie man soetwas am besten bearbeitet, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann Dir Franz Novack da weiter helfen. Bestimmt kommen auch hier noch bessere Antworten ;)
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Ralf » 24.09.2007, 14:06

Hallo Thomas,

hast Du zufällig das Buch von Peter Berg ? Er beschreibt recht ausführlich wie der Austausch geht. Die Nieten müssen raus und die kleine Platine muß dann wieder am Nachgußteil befestigt werden. Ich denke, Peter Berg schreibt, daß er statt Nieten M2 Schrauben nimmt und die Schraubenköpfe abfeilt; aber um da mehr zu sagen, müßte ich das Teil vor mir haben und evtl. auch nochmal im Buch nachsehen.

Viele Grüße
Ralf
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Beitragvon thomas48 » 24.09.2007, 18:40

Hallo Ralf,

welches Buch von Peter Berg denn? Leselektüre fände ich so oder so interessant zu dem Thema.

Vielleicht würde ich dort auch noch Tips zu der Steuerung finden, die bei meiner Lok großenteils fehlt, bzw. wo ebenfalls noch etliche Bastelarbeit notwendig sein wird.

Viele Grüße,
Thomas
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Beitragvon Ralf » 24.09.2007, 22:20

Hallo Thomas,

erst mal zu dem, was in dem besagten Buch steht; dort wird vorgeschlagen, 2mm Gewinde in das Nachgussteil zu schneiden, die Pertinaxplatte ggf. anzukleben (falls sie nicht plan ist) und die Schraubenköpfe (wegen der Optik) abzufeilen, damit es wie genietet aussieht.

Nun zu der Frage nach dem Buch selbst: sieh am besten mal bei http://www.tischeisenbahn.de/Buecher nach. Allerdings wirst Du enttäuscht werden, falls Du nach einem Buch mit Bastelanleitungen suchst. Da geht es eher um die Anfänge des Trix Express, mit vielen Bildern und einem geschichtlichen Abriss des Vorkriegsprogamms. Die Technik wird zwar beschrieben, aber das Basteln selbst nimmt einen eher kleineren Teil ein. Hauptsächlich geht es da um die Restauration eines 20/58 und das kannst Du höchstens auf die B-Fahrwerke übertragen. Es ist auch nicht so detailliert, wie ich glaube, daß Du es für Deine 20/59 Probleme bräuchtest. Das Kapitel über den 20/58 findest Du auch im Netz, unter http://www.tischeisenbahn.de/Trix/te_2058.htm
schau doch einfach mal nach. Du warst im ersten Beitrag schon beim richtigen host.

Wenn Du noch andere Trix-Lektüre suchst, wirst Du hier: http://www.grinsen.de/trix/buch/lit_pic1.htm und hier: http://www.grinsen.de/trix/buch/div_pic1.htm eine ziemlich ausführliche Liste finden.

Grüße
Ralf
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Beitragvon thomas48 » 26.09.2007, 10:42

Hallo Ralf,

Ich werde das Thema noch ein bißchen zurückstellen, das alte originale Gußteil habe ich zwischenzeitlich - eigentlich mehr aus Neugierde - geklebt und das hält anscheinend sogar ganz gut. Ist natürlich keine Lösung auf Dauer, aber das macht ja nichts, der Nachguß liegt ja schon bereit. Das mit den Schrauben hört sich ganz gut an.

Mit den Büchern schaue ich mich mal um, vielen Dank!

Habt Ihr noch einen Tip bezüglich der richtigen Farbe für das Rot am Fahrwerk? Das Rot von Revell habe ich mal angetestet, das ist etwas zu hell. (dabei ist mir dann aufgefallen daß die Lokräder offenbar irgendwann schonmal in eben so einem Revell-Rot nachlackiert worden sind...)

Muß man sich den richtigen Farbton ggfls. selbst mischen oder kriegt man ein passendes Rot irgendwo evtl. fertig?

Viele Grüße
Thomas
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