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Hruska BR84 umbauen?

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Hruska BR84 umbauen?

Beitragvon Mechanik-Freak » 14.10.2009, 20:08

Hallo,
ich habe eine BR84 von Hruska (Achsfolge 1-E-1, Knickrahmen) und möchte diese Lok eigentlich für Trix Express umbauen. Daß es im Moment noch Kurzschlußprobleme gibt ist mein kleinstes Problem.

Platz für Radreifen sollte auch ohne Fräsarbeiten vorhanden sein (wenn überhaupt sind nur wenige 10tel Millimeter erforderlich), nur mit dem Mittelleiter könnte es Platzprobleme geben.
Hat jemand Erfahrung damit? Umbau der Elektrik, passende Radreifen, Mittelleiter einbauen, ...??? :?: :?:

Gruß, Michael (und Nevio, er legt Wert darauf :D )
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Re: Hruska BR84 umbauen?

Beitragvon Taigatrommel » 17.10.2009, 09:15

Hallo Mechanik-Freak,
ich hatte mir die Lok ja auch schonmal zwecks Umbau vor etlichen Jahren angesehen, kann dir aber nicht mehr genau sagen wie ich das mit den Mittelleiter gelöst hätte. Möglich wäre eine Lösung wie sie Uwe Rolke an seiner E95 die ja bei den Systemumbauten beschrieben wurde. Ein Federblech was an einer Seite angeschraubt ist und über der Bodenplatte wie ein Skischleifer liegt und auf der anderen Seite nur in eine Nut in der Bodenplatte gegen Seitliches verschieben lagert. Bei den Platz für die Radreifen an den Rädern sei dir nicht so sicher. Ich hatte mal ein Umbauversuch der alten Piko BR95 die auch ein Knickrahmen hat gestartet und auch gedacht das der Platz an der 1 und 5 Achse reicht. Aber die Räder wurden trotz Knickrahmen noch etwas seitlich verschoben um die Kurvengängigkeit zu ermöglichen. Ich würde mal sagen das wird sicher kein einfacher Umbau. Jetzt wo ich schreibe fällt mir noch ein sieht der ganze Rahmen nicht so in Richtung Märklin BR 44 aus? Wie gesagt, das ist schon etliche Jahre her das ich mir das Teil von unten angesehen hatte.
Gruß Wilhelm
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Re: Hruska BR84 umbauen?

Beitragvon Mechanik-Freak » 07.01.2010, 22:49

Hallo Wilhelm,
danke für deine Tipps, aber ich hab's jetzt aufgegeben. Auf dem Bild sieht man schön den Blechrahmen. Hier kann ich beim besten Willen nichts wegfräsen, um Platz für die Radreifen zu schaffen. Der Rahmen gibt das nicht her. Einzige Möglichkeit wäre einen Mittelschleifer einzubauen und die Lok dann mit den Umbauweichen einzusetzen. Oder verkaufen und eine BR84 eines anderen Herstellers zu nehmen.
Eigentlich schade. Mir gefällt die Lok sehr gut und sie hat auch ansprechende Laufeigenschaften.

Gruß, Michael
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Re: Hruska BR84 umbauen?

Beitragvon Roman Favero » 09.01.2010, 03:47

Hallo Michael
nimm mal die unteren Blechachshalteteile weg und stell ein Foto der Innereien ins Forum.
Die Achsen sind so wie's aussieht nicht an der äusseren "Blechwand" befestigt, deshalb würde ich die Flinte noch nicht ins Korn werfen. Und zudem könnte man die Seitenteile ev. auch bis auf 3 Zentel runterfräsen und gut mit 2K Lack beschichten. dies weil es bei so extrem knapper Luft ev. mal zu einem Schleifen der Räder am Chassis kommt. (Hab mal schon so einen "Murks" gemacht.)
Ev. lässt sich innen auch eine dünne Verstärkung einkleben, bevor man aussen frässt.
Wenn dass gemacht ist suchen wir dann noch eine Lösung für die Schleifer. Z.B. die Zahradabdeckhubbel abfräsen und dann geschlitzte Schleifer à la VT 62 oder so.
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Re: Hruska BR84 umbauen?

Beitragvon Taigatrommel » 16.01.2010, 23:55

Hallo Michael,
das mit dem Blechrahmen ist nicht das Problem. Schau doch mal ob der Rahmen geschraubt ist und sich nicht zerlegen läst. sollte das grundsätzlich gehen, schau ob du die Abstandshalter für die beiden Längsbleche nicht um 1 mm kleiner machen kannst. So baue ich immer die VT 04 vo Piko um. Mal sehen ich versuche dich mal anzurufen um dir meine Ideen zum Umbau genauer zu beschreiben, kann aber ein paar Tge dauern.
Gruß Wilhelm
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Re: Hruska BR84 umbauen?

Beitragvon Georg » 17.01.2010, 16:50

Hallo zusammen,

die Hruska-Lok hat deswegen ansprechende Laufeigenschaften, weil Hruska seinerzeit einen 7-poligen Motor in seine Modelle einbaute.

Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, wie man früher zu einer BR 85 kam, als es das Modell von Märklin noch nicht gab. Sogar die Umbaufirma Schnabel bot die BR 85-Umbauten an. Um ordentliche Laufeigenschaften zu ermöglichen, wurde regelmäßig auf das Fahrwerk der Märklin BR 44 zurückgegriffen und damit war das Thema Fahrwerk erledigt.

Wenn man mal ein wenig in der Vorbildliteratur blättert, stellt man ganz schnell fest, daß die BR 84

-> den gleichen Treibraddurchmesser wie die BR 42 hat,
-> den gleichen Vorlauf-/(Nachlauf-)raddurchmesser wie die BR 42 (und auch BR 24/64) hat,
-> den gleichen Radstand zwischen den Treibachsen wie die BR 42 hat,
-> fast den gleichen Abstand zwischen vorderer Treibachse und Vorlaufachse wie die BR 42 hat,
-> das gilt auch für den Abstand zwischen Nachlaufachse und letzter Treibachse,
-> den gleichen Kolbenhub und fast den gleichen Zylinderdurchmesser wie die BR 24/64 hat. Äußerlich entsprechen die Zylinder der BR 84 (sie hat drei Zylinder) weitgehend denen der BR 24/64.

Was liegt denn da näher, als ein komplettes Fahrwerk der Trix BR 42 zu nehmen. Man kann auch den vorhandenen Mittelleiterschleifer übernehmen. Auch hat man schon Vorstellungen, wie die fertige Lok nachher laufen wird.

Wie? die Trix BR 42 ist selten und teuer? Da opfert man kein Fahrwerk für so einen Umbau?
Die alte in den 1960ern von Hruska gebaute BR 84 ist noch seltener als die Trix BR 42. Mir ist die Lok erst nach der Maueröffnung 1989 zu Gesicht gekommen. Sie ist gesucht und erzielt im Originalzustand spielend 100 Euro bei Ebay. Das mag im Vergleich zu Trix - Loks wenig erscheinen. Aber die in der DDR gebauten Loks bewegen sich durchweg auf niedrigerem Preisnieveau.

Viele Grüße Georg
Georg
 
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