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Pappgleise/-schienen laufen nicht einwandrei

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Pappgleise/-schienen laufen nicht einwandrei

Beitragvon Sky » 29.03.2008, 13:22

Hallo an alle Trixler!

Vor kurzer Zeit hatte ich das Glück, die "Reste" einer Trix Express-Anlage aufkaufen zu können.
Dabei waren u. a. 70 einzelne sog. Pappgleise.
Gestern hatte ich diese mit Waschbenzin gereinigt und gleich mal auf das Anlagenstück gelegt, um zu testen, wie die Lok fährt (die Anlage bestand ungefähr aus einem ovalen und einem halber Kreis mit einem Abstellgleis bzw. Gütergleis. Es waren jeweils oben und unten in der Mitte zwei Weichen angeschlossen).
Doch sie fuhr nur ca. ein viertel des Kreises und wollte dann überhaupt nicht mehr.
Beim gegenüberliegenden Innenkreis war es genauso.
Ich hatte mir von der anderen Anlage zwei Loks mitgebracht; aber es war leider bei beiden Loks gleich.

Kann mir jetzt jemand sagen, was ich falsch gemacht habe?
Wie kann ich den oder die Fehler herhausfinden?

Da ich auch noch ca. 92 einzelne sog. Vollprofilgleise erstanden hatte, machte ich mich gleich danach noch ran, einige davon zu reinigen (so wie oben beschrieben) und steckte aus diesen dann einen einfachen ovalen Kreis zusammen.
Ja, und dass klappte auch einwandfrei - beide Loks fuhren auf diesem ovalen Kreis.

Hat jemand einen Tipp für mich?

Schöne Grüße
Sky
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 29.03.2008, 14:00

Sky,

Ich vermute, dass bei den Pappgleisen einige der Laschen, die die Mittelleiter verbinden, verbogen sind. Ich kann mich schwach daran erinnern, dass mein Vater und ich immer wieder Probleme mit diesen hatten als die Anlage noch Pappgleise hatte. Seit 25 Jahren habe ich nur noch die neuen Gleise benutzt, und die Unterbrechungen am Mittelleiter verschwanden.

Ulrich
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Kontaktprobleme bei Pappgleisen

Beitragvon Trixmumpf » 29.03.2008, 14:17

Hallo Sky,

wie von Ulrich schon beschrieben, ist die Mittelleiterverbindung bei den Pappschwellen ein etwas "sensibler" Punkt. Am besten vor dem Verlegen die "Verbindungslaschen" etwas biegen, so dass sich die Gleise sehr "stramm" verbinden lassen, dass ist in den früheren TE-Ratgebern auch so beschrieben. Scan kann ich Dir hierzu schicken, meld Dich ggf. per PN.

Ich fahre mittlerweile ausschließlich auf den Pappgleisen und habe keine Probleme mehr mit der Verbindung. In den verdeckten Streckenteilen (Tunnel etc.) habe ich allerdings die Mittelleiter miteinander verlötet um hier einen dauerhaft sicheren Kontakt zu haben.

Solltest Du wie Ulrich lieber auf die Vollprofilschienen übergehen wollen, lass es mich wissen. Ich suche immer noch was an Pappschwellengleis, auch gerne im Tausch gegen das neuere Gleismaterial mit Kunststoffschwellen. Von dem letzteren habe ich reichlich liegen.

Gruß

Dirk
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Beitragvon Sky » 13.04.2008, 12:25

Hallo an Alle!

Vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten!

Ich glaube, ich bleibe lieber bei den "neueren" Gleisen,
darauf laufen die Züge ja einwandfrei.

Grüße
Sky
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Beitragvon bigwalter » 13.04.2008, 20:18

Ich denke daß die Firma Trix schon ihre Gründ hatte auf Neusibergleise umzustellen, die alten waren ja immer verrostet, hatte damit eigendlich nur Ärger.
Gruß
walter
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 13.04.2008, 21:07

Hallo Walter,

Die neuen Gleise haben sicher viele Vorteile gegenueber den alten. Obwohl ich die neuen Gleise einsetze, erinnere ich mich aber noch genau, wie enttaeuscht ich war, dass die neuen Weichen keine Weichenlaternen mehr hatten.

Ulrich
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Beitragvon bigwalter » 13.04.2008, 21:26

Hallo Ulrich

Das ist richtig, die waren wirlich schön gemacht, aber die Schinen frei schmirgeln, gerade im Tunnel war schon eine Plagerei.

Gruß
Walter
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Rostige Pappschwellengleise ?

Beitragvon Trixmumpf » 13.04.2008, 21:38

Hallo,

ich habe alle 3 Gleisarten von TE selbst "erfahren" und bin jetzt vollständig auf die Pappgleise umgestiegen. Bei einer Anlage, die ziemlich regelmäßig befahren wird und in einem Raum mit vernünftiger Luftfeuchtigkeit steht - was ich im übrigen bei jeder Anlage für unverzichtbar halte, außer ich fahre eine LGB - stellt sich das Rostproblem an den Gleisen nicht oder nur in völlig unwesentlichem Umfang. Baut man die Anlage mit etwas Augenmerk auf die Mittelleiterbindungen auf und sorgt man - was bei größeren Anlagen ohnehin immer besser ist - für ausreichend Stromeinspeisungen, ist ein völlig sauberer und störungsfreier Fahrbetrieb möglich - und die Weichenlaternen sind natürlich auch 40 Jahre nach Ende der "Pappschwellen-Ära" noch immer ein echter "Hingucker".

Gruß

Dirk
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