von Mechanik-Freak » 28.03.2009, 17:46
Hallo Hendrik.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß manche Lackierung widerstandfähiger ist als andere. Seit ich von Universal-Verdünnung auf Nitro-Basis auf richtige Nitro-Verdünnung umgestiegen bin, geht's wesentlich einfacher. Bei vielen Lok-Gehäusen löst sich die Farbe von alleine und wenn der Lack doch mal etwas hartnäckiger ist, helfen ein Schuß Aceton und eine ausrangierte Zahnbürste weiter. Die ist auf jeden Fall schonender, als eine Drahtbürste. Für die Bohrungen für Lichtleiter etc. haben sich Interdentalbürstchen bewährt. Beides ist übrigens nitrobeständig, man braucht also keine Angst haben, daß man neben der Farbe auch noch gelösten Kunststoff beseitigen muß!
Kleinere Lok-Gehäuse kommen sowieso in den Ultraschallreiniger, bei großen Gehäusen (BR01 BR42) greife ich auf o.g. Verfahren zurück, weil die da nicht rein passen.
Mit den Resten der Verdünnung halte ich es wie Roman Favero: die kommen in ein gesondertes Behältnis und werden wiederverwendet.
Gruß, Michael