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Schürzenwagen

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Schürzenwagen

Beitragvon Ulrich » 09.06.2005, 19:46

Hallo, laut Neuheiteninfo 2005 braucht man zum Umbau der Trix Schnellzugwagen "Schürzenwagen" Tauschdrehgestelle. Wer kann mir verraten, woher ich diese bekomme?
Danke und Gruß
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Beitragvon trix103 » 10.06.2005, 07:41

Hallo!

Tauschdrehgestelle habe ich bei meinem Händler bekommen. Dieser hat sie von seinem zuständigen Trix-Vertreter angeboten bekommen für ca. einen Euro das Stück. Es gab die Version Minden-Deutz und Görlitz. Nebenbei auch noch Drehgestelle, die für diverse Güterwagen einsetzbar sind.
Amgeblich sind die Drehgestelle bei Trix ausverkauft, ich würde aber trotzdem mal bei Herrn Hauff (Trix-Ersatzteile) nachfragen. Der weiß immer, was noch zu bekommen ist...
Ich habe die ersten beiden Wagen 23333 und 23337 vorgestern bekommen und umgerüstet.
Man kann auch an den HO-Drehgestellen veruschen, diese so zu bearbeiten, dass TE-Achsen passen. Da man aber an der jeweils der Kupplung zugewandten Seite eine Querverstrebung wegschneiden muss, leidet die Stabilität sehr. Die TE-Tauschdrehgestelle sind dafür in der Mitte verstärkt. Man kann das eventuell auch selbst hinbekommen, ich habe es aber nicht probiert, da der komplette sehr günstig war.
Die Wagen sehen im übrigen hinter guten alten TE-01 klasse aus. Epoche 3 im Rheintal live...

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Beitragvon Ulrich » 11.06.2005, 14:56

Danke für den Tipp. Ist es nicht bedauerlich, dass Trix selbst solche Möglichkeiten z.B. in den Proficlub News nicht publik macht?
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Beitragvon Georg » 12.06.2005, 18:26

Leider ist bei der jetzt ausgelieferten erste Serie des Trix 23333 Schürzenwagens 1./2.Klasse die Beschriftung falsch ausgeführt worden.

Während beim gleichzeitig ausgelieferten Schürzengepäckwagen 23337 die Schrift "Deutsche Bundesbahn" in Wagenmitte unter den Fenstern in richtiger H0-Größe aufgedruckt wurde, und im Neuheitenprospekt der 1./2.Klasse-Wagen 23333 mit der richtigen SCHRIFTGRÖSSE gezeigt wird, hat man bei den jetzt ausgelieferten Wagen das "Deutsche Bundesbahn" im N-Spur-Größenmaßstab - also viel zu klein aufgedruckt. Das sieht dann im Zugverband mit mehreren Wagen natürlich merkwürdig aus.

Ich würde mit dem Kauf des Wagens 23333 vorerst warten, bis Märklin richtig beschriftete Wagen ausliefert. Einen eventuell schon gekauften Wagen würde ich zum Händler zurückbringen.

Und dann macht man sich so Gedanken, wie so etwa passieren kann. Bei der Inaugenscheinnahme der ersten Wagen müßte es die Fertigungsabnahme doch merken, daß da etwas nicht stimmt. Aber anscheinend gibt es niemand mehr, der die Fertigung kontrolliert.?

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Beitragvon Georg » 30.07.2005, 17:42

Inzwischen wurden nun auch die ersten Wagen des 1./2./3.Klasse-Wagens (Trix 23334) und des 3. Klasse-Wagens (Trix 23335) an die Händler ausgeliefert.

Offensichtlich ist man lernresistent.

Vorstehend wurde schon geschrieben, daß der Trix 23333 mit der zu kleinen (weil im Spur N-Maßstab) Beschriftung "Deutsche Bundesbahn" ausgeliefert worden ist. Nun erleiden die jetzt ausgelieferten Wagen des Trix 22334 das gleiche Schicksal: auch sind mit dem zu kleinen Schriftzug "Deutsche Bundesbahn" bedruckt.

Aber bei dem nun zeitgleich ausgelieferten Trix 23335, dem 3. Klasse-Wagen, hat man die Bedruckung "Deutsche Bundesbahn" im richtigen, im H0-Maßstab ausgeführt!

Gegenwärtig sind nun die zwei Wagen, der 23337 (Gepäckwagen) und der 23335 (3. Klasse-Wagen) mit der richtigen Bedruckung erhältlich, während es von den anderen beiden Wagentypen, 23333 (1./2.Kl.) und 23334 (1./2./3.Kl.) nur Wagen mit der zu kleinen Bedruckung gibt.
Bleibt noch abzuwarten, wie der Speisewagen 23336 ausfallen wird.


Vielleicht sind das für den einen oder anderen Nebensächlichkeiten, er schaut darüber gnädig hinweg und stört sich nicht an der "bunten Erscheinung", die die zusammen gekuppelten Wagen abgeben. Aber ist es denn zuviel verlangt, wenn man für einen Wagen zum unverbindlichen Verkaufspreis von 39,50 Euro eine größenrichtige Beschiftung erwartet?

Es hätte herstellerseitig nichts mehr gekostet, wenn man es richtig gemacht hätte. Dem Vernehmen nach sollen die Handmuster auf der Spielwarenmesse schon genauso unterschiedlich bedruckt worden sein.

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Beitragvon noels » 04.08.2005, 21:11

hallo zusammen,
wenn Märklin so weiter macht, kann es das gleiche Schicksal erleiden, wie Roco, wenn dann auch die Gründe andere sein werden, als bei Roco. Von dieser vermurksten Charge werden wohl so viele nicht verkauft werden, daß kein Gewinn mehr übrig bleibt.
Mir ist auch unverständlich, warum Märklin sich wegen einer solchen Kleinigkeit, wie der Strebe am Drehgestell, viele potentielle Kunden ausgrenzt. Dazu kommt noch ein Punkt: Die hiefür nötigen Räder (10mm, mit niedrigerem Spurkranzkosten) jetzt mehr als 4 € pro Radsatz. Man will uns offensichtlich mit aller Gewalt vergraulen.
Der Steg muß übrigens nicht komplett entfernt werden. Ich habe ihr im Bereich der Spurkränze soweit geschwächt, daß die Räder laufen, aber die Stabilität des Drehgestells erhalten bleibt. Das habe ich beim Packwagen, wie beim neuen Abteilwagen gemacht- funktioniert.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Georg » 20.08.2005, 08:47

Inzwischen berichtet ein Modellbahner in einem Forum für Märklin-Modellbahner, wie es ihm mit dem falsch beschrifteten Schürzenwagen (Trix 23333) ergangen ist, den er beim Händler reklamiert hatte.

Inzwischen hat er ihn wieder zurück :

> Nur kurz zur Info: der AB-Wagen (Trix 23333) ist jetzt "korrekt" beschriftet von MäTrix zurückgekommen: der Wagen bzw. die alte Beschriftung ist überdruckt worden. Bei entsprechenden Lichtverhältnissen fällt dieses Verfahren schon sehr störend auf (glänzendes Blau als Untergrund) ....



Da man sich die Mühe der Neubedruckung gemacht hat, ist daraus zu schliessen, daß Märklin nicht die Absicht hat, die Wagen #23333 und #23334 in einer Neuauflage richtig beschriftet auf den Markt zu bringen. Es wird bei der "Fehldruckserie" bleiben Sonst wäre es billiger gewesen, den Wagen des Kunden durch ein richtig bedrucktes Exemplar zu ersetzen.


Wie konnte es überhaupt zu dieser Panne kommen?

Wenn man ließt, daß nach einer Gallup-Umfrage nur 16 % der Mitarbeiter, also jeder sechste, engagiert am Arbeitsplatz arbeitet:

http://www.gallup.de/Mitarbeiterzufriedenheit.htm

kommt man der Sache vielleicht auf die Spur.

"84 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland verspüren keine echte Verpflichtung ihrer Arbeit gegenüber", stellte die Gallup-Untersuchung fest..

Wenn bei Märklin auch nur jeder sechste Mitarbeiter engagiert für die Firma mitgearbeitet hat, dann werden es nach den jüngsten Entlassungen noch weniger sein. Die verbliebenen Mitarbeiter, die befreundete Mitarbeiter verloren haben, laden ihren Frust ab, in dem sie einfach auf stur schalten und nur noch genau nach Vorschrift arbeiten. Wenn dann die Geschäftsführung auf hohem Roß sitzt und es sowieso besser als "die da unten" weiß, reißt der Informationsfluß von unten nach oben gänzlich. Und wenn da aus Versehen im Druckauftrag steht: mit "N-Druckstempel" bedrucken, dann fragt man eben nicht nach, obwohl es einem merkwürdig vorkommt, sondern führt den Auftrag befehsgemäß aus.

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