Inzwischen berichtet ein Modellbahner in einem Forum für Märklin-Modellbahner, wie es ihm mit dem falsch beschrifteten Schürzenwagen (Trix 23333) ergangen ist, den er beim Händler reklamiert hatte.
Inzwischen hat er ihn wieder zurück :
> Nur kurz zur Info: der AB-Wagen (Trix 23333) ist jetzt "korrekt" beschriftet von MäTrix zurückgekommen: der Wagen bzw. die alte Beschriftung ist überdruckt worden. Bei entsprechenden Lichtverhältnissen fällt dieses Verfahren schon sehr störend auf (glänzendes Blau als Untergrund) ....
Da man sich die Mühe der Neubedruckung gemacht hat, ist daraus zu schliessen, daß Märklin nicht die Absicht hat, die Wagen #23333 und #23334 in einer Neuauflage richtig beschriftet auf den Markt zu bringen. Es wird bei der "Fehldruckserie" bleiben Sonst wäre es billiger gewesen, den Wagen des Kunden durch ein richtig bedrucktes Exemplar zu ersetzen.
Wie konnte es überhaupt zu dieser Panne kommen?
Wenn man ließt, daß nach einer Gallup-Umfrage nur 16 % der Mitarbeiter, also jeder sechste, engagiert am Arbeitsplatz arbeitet:
http://www.gallup.de/Mitarbeiterzufriedenheit.htm
kommt man der Sache vielleicht auf die Spur.
"84 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland verspüren keine echte Verpflichtung ihrer Arbeit gegenüber", stellte die Gallup-Untersuchung fest..
Wenn bei Märklin auch nur jeder sechste Mitarbeiter engagiert für die Firma mitgearbeitet hat, dann werden es nach den jüngsten Entlassungen noch weniger sein. Die verbliebenen Mitarbeiter, die befreundete Mitarbeiter verloren haben, laden ihren Frust ab, in dem sie einfach auf stur schalten und nur noch genau nach Vorschrift arbeiten. Wenn dann die Geschäftsführung auf hohem Roß sitzt und es sowieso besser als "die da unten" weiß, reißt der Informationsfluß von unten nach oben gänzlich. Und wenn da aus Versehen im Druckauftrag steht: mit "N-Druckstempel" bedrucken, dann fragt man eben nicht nach, obwohl es einem merkwürdig vorkommt, sondern führt den Auftrag befehsgemäß aus.
Georg