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UMBAUTEN

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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UMBAUTEN

Beitragvon otto4711 » 03.04.2005, 16:23

Durch die Funktion dieses Forums blicke ich noch nicht so ganz durch, aber ich versuchs einfach noch einmal:

Ich habe einen ganzen Schwung ROCO, FLEICHMANN und Lilliput Loks und suche nach PREISWERTEN Möglichkeiten diese auf EXPRESS umzubauen. Schleifer gibt es teilweise schon.

Vielleicht findet sich ja auch jemand, der mich in "die UmbauLehre" nimmt ????? ( Vorsicht ich bin Baujahr 1954 )
Wir reden über rund 75 Loks......

Antwort bitte an: otto4711@gmx.de
Otto
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Umbauten

Beitragvon Taigatrommel » 04.04.2005, 17:15

Hallo Otto,

manchmal dauert es mit den Antworten ein wenig.
Wenn du die Loks selber umbauen möchtes setze ich mal denke ich bist du Handwerklich nicht ganz und gar ungeschickt, nun vorab etwas Grundsätzliches: Bei den meisten Loks müssen die Rahmen verjüngt werden ( auf ein Innenmaß von max. 12mm besser 11,5mm ). Der Abstand von beiden Mittelleitern sollte min. 65mm und max. 95mm betragen. Bei Verwendung von langen Skischleifern müssen diese hohlgebogen werden, damit nur die Enden aufligen (sonst gibt es Probleme bei den Weichen).Für die dickeren Räder gibt es Radreifen zum hinterkleben beim Peter Hess (ig-Miedglied). Bei Diesel und E-Loks kann man auch kompl. Radscheiben vom Luck (Tel. 03683-604656 ) nehmen, gibt es in brüniert für Diesel- und E-Loks identisch den Trixrädern mit 2mm Achsbuchse mit und ohne Haftreifennut (diese Benutze ich bei Lima- und alten Gützoldloks ) andere Achsbuchsendurchmesser werden auf wunsch aber auch geliefert. Da die Spurkränze der Räder fast immer um 1-2mm in der höhe wachsen muß auch darauf geachtet werden. Ich würde mit einer Lok anfangen die denn Motor längs zur Fahrtrichtung hat. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Taigatrommel
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Beitragvon noels » 04.04.2005, 19:57

Hallo,
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung zu Taigatrommel:
Motor längs zur Fahrtrichtung würde ich so präzisieren:
Einfacher ist es, Loks umzubauen, welche Achs-Zahnräder nicht hinter einem Rad, sondern in der Mitte der Achse haben. Das ist meist wohl bei Roco der Fall. Bei Loks mit Scheibenkollektormotoren (viele Fleischmann und Märklin) müssen die Achs- Zahnräder und die dazugehörigen Zwischenzahnräder weiter in Richtung Rahmen geschoben werden, damit man das richtige Spurinnenmaß (11,6 - 11,8mm) bekommt. Daraus ergibt sich, daß der Rahmen sonst 11,5mm breit sein darf, mit diesen Zahnrädern entsrechend weniger. Ist das Spurinnenmaß 12mm oder mehr, schlägt das Rad, welches in der Weiche gegenüber dem Radlenker läuft, gegen das Herzstück.
Das Verschieben der Zahnräder macht Märklin teilweise unmöglich, da bei einigen Modellen diese ein Gußstück mit der Achse sind. Dann hilft nur eine neue Achse und ein separates Zahnrad. Beides ist bei Märklin (beispielsweise über Lokshop) zu bekommen.
Ich kenne umgebaute Loks von Märklin, Fleischmann, Lima und Roco. Nach meiner Erfahrung sind die beiden letztgenannten meist zu leicht für TE- Anlagen und Wagen. Eine BR18 von Roco sieht toll aus. Aber mit knapp 500gr schafft die keinen TE- Schnellzug mit Beleuchtung. Dazu habe ich die Erfahrung gemacht, daß die mechanische Stabilität auch nicht gegeben ist. Eine Roco BR93 war nach 6 Jahren auf der Anlage absolut fertig. Eine BR74 und eine BR41, die ich jetzt noch habe, werden nur wenig bewegt und wenn, dann nur vor leichten Zügen, weil man den mechanischen Verschleiß schnell bemerken konnte.
Märklin und Fleischmann- Lok sind schwieriger umzubauen, passen vom Charkter aber besser zu TE und sind wesentlich robuster als die "Plastikzwiebeln". Meine 85, 86 und E152 schleppen klaglos auch 50 Achsen Gußwagen. Regelmäßig geschmiert stehen sie den TE- Loks nichts nach in Bezug auf die Haltbarkeit.
Wahrscheinlich kann Dir hier Thorsten Schlange (thorsch@web.de) gute Infos geben. Auf meiner Homepage (http://www.h-mehnert.de/Umbauten_fur_TE/umbauten_fur_te.html) findest Du ein paar Arbeiten von ihm.
MfG
Heiko Mehnert
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Beitragvon Georg » 04.04.2005, 23:28

Dazu noch einige ergänzende Bemerkungen.

Man muß für die Trix-Spurkränze den Rahmen in der Regel um etwa 2 bis 2,5 mm schmaler machen. Damit geht etwa 20 % der ursprünglichen Rahmenstärke verloren. Bei Rahmen mit seitlich laufenden Zahnrädern (wie mestens bei Fleischmann und Märklin) ist der Verlust an Rahmenbreite prozentual noch höher.

Wenn der Hersteller aber weitgehend Plastik verwendet hat, bleibt kaum noch genügend Material für eine ausreichende Achlagerung übrig, die sicheres Funktionieren auf Dauer gewährleistet. Die Zugkräfte der Ausgangs-Lok sind auf die volle Rahmenbreite abgestimmt. Jedem leuchtet ein, wenn man den Rahmen 20 - 25 % schmäler macht, wird für die verbleibenden Achslagerung die Beanspruchung stark zunehmen. Regelmäßiges Schmieren der Lagerstellen ist Pflicht. Da darf nichts trockenlaufen, sonst beginnen die Stahlachsen sich in die Lager einzufressen.

Am besten stecken die erhöhte Beanspruchung durch geschmälerte Rahmen noch Märklin-Modelle weg. Auf diesem Gebiet sind sie unübertroffen, da Märklin in die Löcher im Zinkdruckgußfahrwerk noch Messingbuchsen einbaut.

Georg
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Umbau 24065 Set "Südzucker"

Beitragvon ecki » 29.10.2005, 23:54

Hallo Bastler,
nachdem entgegen der Ankündigung der Kesselwagen des "Südzucker"-Set nun doch nicht auf unserem guten alten TRIX - Modell basiert, habe ich mich mal an die Anfertigung einer Umbauanleitung gewagt.
Bewusst habe ich sie übrigens unter das bereits vorhandene Thema "Umbau" gesetzt, denn das ständige Eröffnen neuer Themen sorgt m.E. nicht gerade für Übersichtlichkeit.

Im Folgenden nun mein Umbauvorschlag als download.
Selbstverständlich ohne Gewähr!
Bis denne mal wieder
ecki
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