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V100 mit Kontaktschwierigkeiten

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V100 mit Kontaktschwierigkeiten

Beitragvon rolgerhan » 03.11.2005, 13:40

Hallo!
Ich besitze 3 V 100 mit 4Achsantrieb in gutem Zustand.
Alle Loks haben das Problem, dass sie vorwärts nicht über meine Linksweichen kommen, wenn sie diese entgegengesetzt zur Weichenzunge befahren werden (die Weichenzunge ist natürlich geschlossen). Bei den DKW gibt es die gleichen Probleme.
Sie schaffen es nur wenn ich mit Höchstgeschwindigkeit durchfahre. Es wurden sogar neue Schleifer eingesetzt. as Problem blieb das gleiche.
Ich habe eine 2Achs-V100, die ohne Problem diese Weichen befährt. Sogar mit den BR 80 oder V36 gibt nicht diese Probleme.
Natürlich sind alle Loks gereinigt und auch Stromaufnahme wurde überprüft.
Kann mir jemand Rat geben, woran das liegen kann,habe ich etwas nicht bedacht oder hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?


Gruß

Roland
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Beitragvon Taigatrommel » 03.11.2005, 14:20

Hallo,
ich bin der ansicht das es sich um ein Weichenproblem handeln könnte, was durch das zweite angetriebene Drehgestell veruhrsacht wird. Dieses drückt so gegen die Weichenzunge das der Kontakt der Zunge unterbrochen wird. Kontroliere doch mal die Kontakte der Weichenzunge ob diese auch aufliegen.
Gruß Taigatrommel
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Beitragvon rolgerhan » 03.11.2005, 15:15

Die Weichenzungen liegen meiner Meinung nach richtig auf.
Wenn sie nicht richtig aufliegen würde, dürften die anderen Loks, insbesondere die V100 mit dem 2achsantrieb oder die kurzen Loks, ja auch nicht über die Weichen kommen.
Aber zur Sicherheit werde ich mal alle in Frage kommenden Weichenzungen von unten abschleifen. Da muss ich mir aber erst etwas überlegen, wie ich da herankomme. Die Weichen sind nämlich alle eingeschottert.
Wenn die V 100 auf der Weiche stehen und ich übe Druck auf die Lok aus, fährt sie allerdings weiter. Das könnte dann ein Hinweis darauf sein, dass es an den an den Weichenzungen liegt.
Seltsamerweise tritt dieses Problem bei den über 50 anderen Tieibfahrzeugen, die ich besitze, nicht auf!!

Gruß

Roland
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Beitragvon noels » 03.11.2005, 15:43

Hallo Roland,
die Schleifer der V100 sind manchmal auch schuld. Oft ist der Federdruck zu schwach. Versuche einmal, das durch nachbiegen etwas zu erhöhen.
MfG
Heiko
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Beitragvon kladewa » 03.11.2005, 17:43

Hallo Roland,

es kann schon sein, dass es am zweiten Drehgestell liegt, das die Weichenzunge ganz leicht wegdrückt (die anderen Loks machen das eben nicht). Teste wie folgt: wenn die Lok stehengebliegen ist, gehe mit einem sehr dünnen spitzen Gegenstand (stabiler Draht, kl. Schraubenzieher o.ä. vorsichtig an die Spitze der Weichenzunge und drücke sie runter/an die Aussenschiene. Wenn die Lok dann weiterfährt, ist es ein Kontaktproblem. Dann hilft wirklich nur Säubern. Und /oder den Anpressdruck der Weichenzungen erhöhen z.B. durch Einbau eines Unterflur Weichenantriebs (aber dafür wirst Du die Weiche sowieso ausbauen müssen).

Gruss

Dieter
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 04.11.2005, 15:51

Ich wuerde auch die Weichenzungen als Suendenbock ansehen.

Die Weichenzungen werden von kleinen Laschen an der Schiene mit Strom versorgt, wenn sie anliegen. Diese Laschen verdrecken mit der Zeit, und senken sich auch etwas durch das Fahrzeuggewicht. Wenn man die Weichen gesaeubert hat, und es immer noch Kontaktprobleme gibt, sollte man diese Laschen ein wenig hochbiegen. Das Hochbiegen muss jedoch sehr vorsichtig geschehen. Tut man zuviel des Guten, so klemmt die Weichenzunge. Um das richtige Mass zu finden hilft nur experimentieren.

Beim naechsten Bahnumbau trage ich mich mit dem Gedanken die Weichenzungen ueber ein 2xum bistabiles Relais mit Strom zu versorgen.

Ulrich
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Beitragvon rolgerhan » 05.11.2005, 12:28

Hallo!
Bis auf den Ausbau der Weichen habe ich alle Vorschläge ausprobiert.
Leider hat sich nichts geändert.
Der Unterschied der alten 2achsangetrieben V100 mit dem neueren Modell liegt eigentlich nur darin, dass die Drehgestelle mit dem Kardan verbunden sind und das zweite Drehgestell angetrieben ist.
Ich werde mal bei einer Lok den Kardan ausbauen und die Antriebsachsen des einen Drehgestells gegen einfache Achsen austauschen.
Da die alte V 100 problemlos über diese Weichen fährt, müsste die umgebaute Lok das gleiche tun.
Wartens wir mal ab.
Diese Probleme scheint ihr mit euren v100 ja nicht zu haben; oder traut sich nur niemand es zu sagen.

Ich melde mich wieder, kannn aber eine Weile dauern.

Gruß

Roland
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 05.11.2005, 15:13

Hallo Rolgerhan,

Ich habe nur eine auf 2 Achsen angretriebene V100, so dass ich Dein Problem nicht nachvollziehen kann. Haben andere Lokomotiven Probleme auf den Weichen?
Wenn Deine 2-Achs V100 durch die Weichen faehrt, ist das angetriebene Drehgestell voraus? Versuch einmal die Schleifer Deiner 2 Achs-V100 zu drehen. Bei gleicher Schleiferstellung wie zuvor wird sie jetzt die Weiche mit dem anderne Ende voraus die Weiche durchfahren? Taucht das Problem jetzt auf?

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Beitragvon rolgerhan » 05.11.2005, 22:39

Nein, sonst haben keine Loks Probleme mit den Weichen.
Lediglich die 3 vierachsangetrieben V100. Die Schleifer wurden schon alle durchgetauscht. Probleme gibt es nur wenn der Außenschleifer Strom von der inneren Weichenzunge bei Geradeausfahrt bekommen soll.
Dabei ist es unerheblich, ob bei Vorwätrts- oder Rückwärtsfahrt.

Gruß Roland
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Beitragvon kladewa » 06.11.2005, 07:41

Noch 'n Versuch: könnte es sein. dass einer der Schleifer mit einem "falschen" Leiter kontakt = Kurzschluss bekommt? Wenn Die Lok bei langsamer Fahrt einfach nur stehenbleibt, merkt man das nicht sofort, da wegen des geringen Stroms auch kein Funken entsteht. Test: lasse eine zweite Lok auf dem gleichen Stronkreis fahren, wenn die auch stehnbleibt, hast Du zweifellos einen Kurzschluss.

Wenn 's das auch nicht ist, wird Du die Weiche wohl doch ausbauen müssen :-(

Gruss

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Beitragvon rolgerhan » 06.11.2005, 08:56

Diese Alternative habe ich auch schon ins Auge gefasst.
Ein Kurzschluss habe ich "leider" nicht"
Ich habe dieses Problem allerdings bei 3 Weichen.
Das sieht dann richtig nach Arbeit aus.
Na denn.

Gruß

Roland
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 06.11.2005, 13:59

Roland,

a) Ich meinte die eingebauten Schleifer umzudrehen, nicht neue einzubauen.

b) Haben die Loks das Problem auf allen Linksweichen, oder nur auf den drei erwaehnten?

Wenn es nur auf einigen Weichen hapert, dann ist das hoechstwahrscheinlich ein Weichenproblem.

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Beitragvon rolgerhan » 06.11.2005, 18:32

Ich habe diese drei Weichen so eingebaut, dass die Loks diese in dieser Richtung befahren MÜSSEN.
Normalerweise werden die anderen Weichen nicht in der oben beschriebenen Weise befahren. Beim Durchfahren der anderen Weichen gab es keine Probleme. Deshalb werde ich jetzt mal eine Weiche ausbauen. Es klingt eigentlich unwahrscheinlich, dass gerade diese Weichen alle den gleichen Fehler haben, aber man kann ja nie wissen.
Ob der Umbau von Erfolg gekrönt war, werde ich dann übermorgen mitteilen.

Gruß

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Beitragvon robert » 07.11.2005, 09:31

Hallo Roland
bevor du die Weiche ausbaust:
Hast du die Moeglichkeit von unten eine groesseres Loch zu bohren? Dadurch koenntest du einen duennen Draht in die Stellschwelle stecken und dafuer sorgen, dass die Weichenzunge satt an der Schiene anliegt (etwas gebastel zum Testen). Wenn das klappt koenntest du dann einen Unterflurantrieb einbauen. Ich habe alle meine Weichenantriebe durch Servoantriebe ersetzt. Diese sorgen dafuer, dass immer Druck auf den Weichenzungen herrscht.
Noch etwas: Hast du die Aussenschleifer schon mal so gewechselt, dass diese beim befahren die Spannung von der durchgehenden Schiene beziehen. Wie ist dann das Resultat? Wenns so geht ist es der Aussenschleifer und die Weichenzunge, wenn auch nicht geht sehe ich das Problem beim Mittelschleifer.
Gruss Robert
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Beitragvon rolgerhan » 07.11.2005, 11:18

Beim Wechseln der Außenschleifer nach Innen haben die LOKs keine Probleme beim Durchfahren der Weichen.
Dann gibt es aber wieder das gleiche Problem bei anderen Weichen, die dann in gleicher Weise befahren werden.
An alle Weichen komme ich von unten nicht mehr heran, sodass ich ein Loch bohren kann. Ich habe ein Servoantrieb von Conrad. Ich werde ihn bei einer Weiche mal einbauen. Der Anpressdruck durch die Originalfedern von Trix ist meines Erachtens doch sehr schwach.

Danke

Roland
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