Hallo Nike
das ist gar nicht so schwer, wie man das sich vorstellt.
für meine Replika-Rivarossikupplungen hätte ich gerne 0,8mm Messingnägelchen genommen,---aber es gibt keine, und wo 0,8 auf dem Schächtelchen steht sind dann doch 1mm Dinger drin.
Also Habe ich eine andere Lösung gesucht. Ich verwende nun Kleine Drahtstifte aus Stahl/Eisen mit 0.8mm Durchmesser. Da diese erstens blank sind und zweitens sehr hart, müssen sie ausgeglüht werden. Dadurch geht die Härte zum Teil verloren und zweitens sind sie dann schwarz.
Vor dem Krimpen werden sie abgelängt so dass noch ca 1mm vorsteht.
Das Krimpen/Quetschen geht ganz einfach mit einer Krimpzange für koaxiale TV/Sat Antennenkabel bzw. deren F-Stecker. Diese Stecker gibt es geschraubt und eben gekrimmt. Für uns ist nur die Krimpvariante interessant. Daran Interessant ist auch nur der vordere Teil. Den kann man noch etwas Nachschleifen, so dass das Maul vorne ganz zugeht. Kraft hat man damit mehr als genug, man muss eher darauf achten, dass man die gehärteten Backen nicht zutode drückt.
Solch eine Zange für €29.99 hab ich bei:
http://www.technisat.de/index1902.html? ... g,de,86-97 gesehen. Aber auch andere Händler für Professionelle Sat-Technik führen solche Zangen. Zu achten und danach zu fragen ist ob die Backen gehärtet sind und das Ganze kein China-Mist ist.
Es gibt aber min. 3 verschiedene Typen bzw. Mäuler je nach Kabel, was aber für uns egal ist. Diese Zangen sind derart stark dass man auch etwas daran zurückschleifen kann.
Damit sind dann 100 oder 300 mal ein Stift platt machen kein Problem.
mit vertrixten Grüssen
Roman Favero