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Weiße erhabene Beschriftung nachlackieren?

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Weiße erhabene Beschriftung nachlackieren?

Beitragvon thomas48 » 08.08.2007, 19:56

Hallo zusammen,

ich habe mir eine Trix Express V36 gekauft, die neu lackiert werden muß(te).

Das ging supereinfach dank verschiedener Tips, die ich in diesem und anderen Foren gelesen hatte (Entlacken mit Aceton, neuer Lack = Auspufflack). Jetzt trocknet der neue Lack gerade.

Nun möchte ich gern die erhabene Beschriftung (also das V36 257) wieder weiß haben.

Da das ja erhaben ist, möchte ich das nicht unbedingt mit dem Pinsel machen, sonst habe ich hinterher bei meinem "Zitterich" sicher zuviel Farbe auch seitlich auf den Lettern drauf.

Besser müßte das ja irgendwie quasi wie bei einem Stempel gehen, auf dem weiße Farbe drauf ist, den man dann da draufdrückt, so daß die Farbe auf den erhabenen Flächen und sonst nirgends draufkommt.

Nur was genau nehmt Ihr da als "Stempel"? Und sollte man dann die weiße Farbe erst irgendwie etwas antrocknen lassen, bevor man sie auf die Buchstaben aufstempelt?

Viele Grüße,
Thomas
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Stempel

Beitragvon rei » 08.08.2007, 20:09

Hallo
Ich weiss ja leider nicht wo du wohnst, aber bei meinem Modellbahnhändler Hünerbein in Aachen gibt es kleine Stempel. Das sind dünne Griffe, wo oben ein kleines Filz-oder Wattekügelchen drauf ist. Was es genau ist weiss ich leider nicht. Damit kann man prima Beschriftungen nachtupfen.
Gleichfalls gute Erfahrungen habe ich mit meinen Leder oder Stoffstäbchen gemacht. Die nehmen ebenfalls die Farbe gut auf und tropfen nicht.
Wichtig ist, das die Farbe in dünnen Schichten aufgebracht wird.
Der Rest ist wie so oft reine Übungssache :D
Bis denn
Rei
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Beitragvon thomas48 » 08.08.2007, 20:20

Hallo Rei,

danke für die schnelle Antwort.

Also Farbe in mehreren Schichten kenn ich vom Lackieren des Gehäuses.

Aber die weiße "Stempelei" muß man auch in mehreren Schichten machen?

Ein Stoffstäbchen könnte ich z.B. einfach aus altem Stoff und einem kleinen Holzklötzchen machen?

Ich wohne in Köln, es gibt hier - trotz der Feldhaus-Schließung - natürlich immer noch Modellbau-Geschäfte, ich hab aber auch nichts dagegen, mir selbst was zu frickeln, wenn das funktioniert.

Viele Grüße,
Thomas
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Beitragvon Mechanik-Freak » 08.08.2007, 21:07

Hallo Thomas,
du kannst auch einen weißen Lackstift verwenden (edding 751). Damit hab ich gute Erfahrungen gemacht. Die Farbe tropft nicht, läßt sich gut auftragen und deckt gut. Nachteil: braucht 24 Stunden zum Durchtrocknen. Den Stift gibt's entweder in der Farbenabteilung vom Baumarkt oder im Schreibwarenhandel.

Gruß, Michael
Bei mir fährt nix, außer Trix :)
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Noch eine dumme Frage: Fenstereinsatz schwarz ?

Beitragvon thomas48 » 08.08.2007, 22:26

Vielen Dank für die Tips.

Gehäuse (und Umlauf am Rahmen) sind neu lackiert, sieht wirklich super aus - nun muß ich nur noch die Beschriftung auftragen, wenn alles mal 100% durchgetrocknet ist, und das Dach wieder silbergrau lackieren, denn dafür muß es ja abgeklebt werden und ich denke mal da sollte der Lack richtig gut getrocknet sein!

Die Lok habe ich mit einem Fenstereinsatz aus dünnem schwarzen (!!) Kunststoff bekommen.

Ist das original? Hatten die kein "Cellophanpapier" als Fenster, wie viele andere Modelle aus der Zeit damals?

Thomas
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Beitragvon rolgerhan » 08.08.2007, 22:48

Hallo Thomas!



Stell doch ein Bild ins Forum, wenn du mit deiner Arbeit fertig bist!!!



Gruß

Roland
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Beitragvon thomas48 » 09.08.2007, 09:21

Hallo Roland,

werd ich gern die Tage mal machen, im Moment ist leider meine Digicam verliehen ....!

Thomas
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Beitragvon noels » 09.08.2007, 09:42

Hallo Thomas,
der schwarze Kunststoffeinsatz für die Fenster ist original. Durch die hintere Beleuchtung wird auch das Führerhaus ausgeleuchtet. Da es durch den Motor ausgefüllt wird, wollte Trix wohl den Einblick in das Führerhaus unterbinden.
Zur Beschriftung: Mit dem Pinsel wird das immer recht unansehnlich. Die Tipps von rei und Michael sind gut. Eine weitere Möglichkeit: den jetzt vorhandenen Lack mit einem ganz feinen Schmirgelleinen auf einem Holzstäbchen entfernen. Dann hast Du eine metallfarbene Beschriftung, die gestochen scharf ist.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon thomas48 » 09.08.2007, 19:28

So, nun habe ich vorhin die Beschriftung aufgebracht und mich an den Tip Michael gehalten (Edding 751).

Dabei auch gleich gelernt: Am Anfang hab ich die Lok flach hingelegt, um von oben die Beschriftung anzupinseln. Aber besser ist es, die Lok auf die Räder zu stellen, und dann nur leicht zu kippen, so daß man quasi mehr von der Seite als von oben mit dem Edding malt. Dann kann man besser kontrollieren, wieviel Farbe da rauskommt. Denn mir ist leider eine "6" mit Farbe zugelaufen.

Der etwas kräuselige Auspufflack macht das Beschriften auch nicht unbedingt leichter.

Für die Aktion hab ich noch eine starke Lupe genommen, damit ich sehe, was ich da mache.

So ohne Lupe sieht es jedenfalls sehr gut aus und die Schrift ist schön klar und sehr deutlich lesbar (weiß auf schwarz). Für die zugelaufene "6" überlege ich mir vielleicht noch etwas, wenn die Farbe richtig durchgetrocknet ist, noch einen winzigen schwarzen Tupfer drauf, dann sieht die Stelle auch wieder gut aus.

Es fällt normal ja sowieso nicht auf. Generell wird man sowieso immer kritisch, wenn man was selbst gefrickelt hat. Denn auf den Modellen ist ja oft ab Werk einiges nicht immer 100% sauber lackiert, so hatte meine V36 rote Spuren auf dem schwarzen Umlauf, da hatte wohl das original rote Gehäuse mal abgefärbt. Wenn die roten Spuren von mir selbst durch eine Bastelei passiert hätten, hätte ich eine Krise bekommen und das alles mühsam wieder korrigiert ... :)

Wenn ich meine cam mal wieder habe, stelle ich auch gern ein Foto von der Lok ein. Bis dahin habe ich vielleicht auch das Dach dann silber gemacht.

Viele Grüße,
Thomas

[EDIT]

anbei noch Fotos von meiner umlackierten V36. Jetzt ist sie schwarz, weil die Vorbilder ja bei der DB auch alle schwarz waren. Grund für die Neulackierung war, daß der originale Lack völlig abgeplatzt und unansehnlich war. Das Fahrwerk ist nicht nachlackiert, nur Gehäuse und Umlauf.
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Noch ein Foto was die Beschriftung zeigt.

Beitragvon thomas48 » 12.08.2007, 16:11

Hier noch die Rückseite der Lok mit der Edding-Beschriftung!
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Beitragvon noels » 12.08.2007, 17:59

Hallo Thomas,
besser ist das Original auch nicht! Auch die raue, schwarze Lackierung sieht sehr gut aus.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon irolke » 13.08.2007, 16:10

Hallo Thomas

sieht ja gut aus

ich ziehe die Linien und Zahlen aller dings mit einen Pinsel und Farbe nach ich hatte das in meinen Anfängen auch mit einen Edding probiert aber ich ich bin dann doch wieder auf Farbe und Pinsel zurück gekommen

1. sind die Eddings mir immer schnell ein getrocknet da ich mit einen großen Lope mit Lampe arbeite und die Lampe hatt dann durch ihre wärme den Edding den gar aus gemacht

2. habe ich einige Modelle mit Klarlack-Matt, Seidenmatt oder Glänzend über lackeiert oder nach lackiert
und da wurde der Edding wie Gummi und war nicht mehr fest

also bin ich wieder bei den pinseln angekommen

aber das ist auch nicht ganz einfach jedes mal wenn ich einen Pinselhersteller gefunden habe der mir für gut erschien haben die Händler die Marke aus dem Sortement genommen und ich habe wieder gesucht

jetzt bin ich bei einer Firma die Vogtlandia heist gelandet ab zulutes Spitzenprodukt aus Deutschland
leider ist der Pinsel nicht billig und ich habe mir nur einen gekauft wo ich mich schon wieder da rüber ärger

aber sonst finde ich deine arbeit gut
mfg Ingo
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