von ecki » 19.04.2007, 14:13
Hallo Norbert,
das Thema Reinigung ist letztlich wohl zu komplex, als dass es hier in allen Details beschrieben werden könnte.
Gehäuse lassen sich sehr gut mit Seife oder Shampoo und einer Zahnbürste reinigen. Aber auch hier ist, besonders bei Kunststoffgehäusen (z.B. Kühlwagen), Vorsicht geboten. Beschriftungen sind schneller weg, als man ahnt..
Blanke Metallteile ( Getriebewellen,Lagerbuchsen,) reinige ich üblicherweise mit Lösemitteln (Nitro), sogar die (Nylon?-)Schnecken auf den Lokachsen zeigen danach keinerlei Beschädigungen.
Aber Achtung: reinigt man z.B. Druckgußgetriebehälften mit Lösemitteln, ist die schwarze Mattierung futsch!
Wagenachsen lassen sich gut mit einer Messingbürste reinigen, bei hartnäckigem Rost auch mal 'ne Stahlbürste verwenden. (rotierende Bürsten für Minibohrmaschine)
Schmierung: Achsen, Lager: in der Regel mit harzfreiem Öl; welches, das ist Religion. Ich verwende seit Jahren erfolgreich Synthetiköl für KFZ - Motore. (5 W 40) Festsitzende bzw. schwergängige Teile können zwar mit Kriechöl ( Lubra metallic o.ä.) gängig gemacht werden, meistens ist aber über kurz oder lang doch eine Reinigung und Neuschmierung erforderlich.
Getriebe pp: fetten. Ich empfehle das IG Fett (SchmierIG), es wird auch von einem bekannten Modellbahnhersteller verwendet. Nicht ganz so gut gut ist das Fett aus der Tube des gleichen Herstellers - aber es kostet mehr.
BR 24:
nein, so viele Varianten wie bei der 80 sind 's nicht. Hinsichtlich der Untersetzung gilt hier, was auch bei den anderen Loks mit dem schräg eingebauten Permamotor gilt: es gibt die Kombination der groben Schnecke mit dem groben Ritzel auf der Achse, oder eben feines Ritzel und feine Schnecke.
Nur darf man eben nicht grob / fein mischen.
Ansonsten gab's bei der 24 noch die Varianten mit / ohne Verstärkungssteg unter Führerhaus, angegossene / angeschraubte Tritte am Vorläufer, Puffer mit / ohne weissen Ringen.
In Holland gab 's noch 'ne variante mit Dampfentwickler.
Gruß
ecki
TRIX EXPRESS - was denn sonst!