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Interessengemeinschaft Trix-Express

Ausstattung der neuen E03?

Nicht technische Themen zu Trix-Express.

Ausstattung der neuen E03?

Beitragvon noels » 18.02.2004, 22:32

Hallo,
im Forum von www.trix-express.de wurde die Befürchtung geäußert, daß die Lok nur einen Dreipol- Motor bekommen würde, statt des angekündigten Fünfpolers. Mit der E151 soll das seinerzeit genauso gelaufen sein. Das wäre angesichts des Preises eine Frechheit. Eine Anfrage an Trix hat man mir nicht beantwortet.
Prospekte werden immer unter dem Vorbehalt technischer Änderungen gedruckt.
Aber nach meiner Meinung wäre das eine gravierende Verschlechterung gegenüber den ausgelobten Eigenschaften.

Kennt sich hier jemand soweit mit dem Handelsrecht aus? Oder betünde in einem solchen Fall die Möglichkeit, Märklin juristisch die Hammelbeine langzuziehen?

Meines Wissens dürfen Prospekte nicht das blaue vom Himmel herunter lügen. Dieses Angebot weicht ja auch insofern von normalen Geschäften ab, daß wir uns zur Abnahme eines Artikels verpflichten, den wir nicht vorher prüfen können.
Gruß
Heiko
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Beitragvon Ulli » 19.02.2004, 13:42

Hallo noels,

das klingt ja, als wenn M*** da mit ähnlichen Methoden arbeitet wie ein Buchclub. Da ich das Gefühl habe, dass es um die Buchclubs in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist, denke ich, dass es da eine eindeutige Rechtslage gibt, allerdings ist das alles reine Spekulation...

Grüße aus dem Badischen nach Osnabrück (die geliebte norddeutsche Tiefebene..)

Ulli
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Beitragvon irolke » 19.02.2004, 18:04

Hallo aus Ibbenbüren

Heiko deine Frage ist nicht schlecht vielleicht sind die Manager vom Buchclub zu MÄ gewechselt und haben die Metoden mit genommen, manchmal kommt mir das so vor die Packung der E 03 soll mit den sechs Wagen ca. 600 Euro kosten die Lok ist schon Tausend mal bezahlt worden und nun verdienen die sich durch den Express zuschlag noch mal eine Goldene Nase

mir ist das zu teuer ich habe keinen Goldesel im Keller sondern muß für mein Geld Tag und Nacht arbeiten

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E 03 Fünfpolmotor

Beitragvon Peter Hess » 19.02.2004, 22:21

Laut Aussage des TRIX - Vertreters soll die Lok wirklich einen Fünfpolmotor bekommen. Die neue E 03 in International hat den fünfpoligen Hochleistunsmotor. Ich
hatte ja in Dortmund bereits einen Umbau auf EXPRESS dabei. Bleibt also nur zu hoffen, daß man die Änderung am Motordrehgestell wirklich vornimmt. MfG Peter Hess
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Beitragvon Georg » 07.11.2004, 10:55

Inzwischen sind die ersten Zugpackungen des "Helvetia" Art-Nr. 31369 an die Händler ausgeliefert worden.

Um es vorweg zu sagen: Die Lok HAT einen FÜNFPOLIGEN Anker.

Aber......

Doch der Reihe nach.

Das Gehäuse der Lok und die Beschriftung ist identisch mit dem TrixH0 - Modell der BR 103.0 ( Art.-Nr. 22110 ).

Da der Zugpackung diesmal wieder ein Ersatzteilblatt beigelegt ist, läßt sich auch beschreiben, um welchen Anker es sich handelt.

Es wurde der fünfpoligen Anker ( Ersatzteilnummer 210888 ) mit acht Zähnen eingebaut, der auch in dem Märklin-Umbausatz für den Hochleistungsantrieb ( Märklin-Nr. 60903 ) enthalten ist. Dieser Umbausatz enthält die Teile, die benötigt werden, um ältere Märklin-(Wechselstrom)-Scheibenkollektormotore auf den Hochleistungsantrieb mit Trommelkollektor umzubauen.

Die neue BR 103.0 hat also nicht nur einen fünfpoligen Anker, sondern nun auch einen Trommelkollektormotor. Daher hat die Trix Express-Lok auch ein anderes Motorschild ( Ersatzteil-Nr. 214121 ) bekommen.

Natürlich gehört zu diesem Anker und Motorschild auch ein anderer Magnet ( Ersatzteilnummer 314568 ).

Während das Laufgestell unverändert von den früheren Modellen der BR 103, 151 und Ae6/6 übernommen wurde, hat man beim Motordrehgestell eine eigenwillige Lösung gewählt, die mit dem fünfpoligen Anker zusammenhängt.

Zunächst entdeckt man die am Motorblock abgeschliffenen Stellen, die zwar für das enge Fahrgestell der SBB Ae6/6 erforderlich sind, aber bei der BR 103 keinen Sinn machen.

Während die früheren Modelle der BR 103.1 nur zwei Haftreifen haben, hat dieses Modell deren vier. Das fördert zwar die Zugkraft, verschlechtert aber die Stromaufnahme von der Außenschiene über die Räder.

Während die Räder der alte BR103.1 Rillen für die breiten Trix-Haftreifen hat, hat das neue Modell der BR 103.0 schmale Rillen, in die nur der schmalere Märklin-Haftreifen 656510 paßt. Achtung! In der Gebrausanweisung wurde die Nummer für einen falschen Haftreifen abgedruckt. Bei dem Seitenspiel, das ein Trix-Radsatz auf dem Gleis hat, kann es schon mal passieren, daß einer der schmalen Haftreifen neben dem Schienenkopf läuft und damit nicht zur Zugkraft beiträgt. Hat man deswegen etwa vier eingebaut?



Und dann entdeckt man etwas Seltsames.

Bei einem dreiachsigen Drehgestell muß bekanntlich der Spurkranz der mittleren Achse geschwächt sein. Schon seit dem Erscheinen der BR 01 im Jahre 1937 ist daher der Spurkranz des mittlere Radsatz wesentlich niedriger und schmaler. Damit bekommt das Rad zwangsläufig eine besonders breite Lauffläche. Im Ergebnis ist dieser kleine Spurkranz weiter zur Fahrzeugmitte versetzt, damit es bei Kurvenfahrten kein Zwängen gibt. So ist es auch bei dem Laufgestell dieser neuen Lok ausgeführt.

Aber bei dem Motordrehgestell der neuen BR 103 hat man es völlig anders gemacht. Der mittlere Radsatz ist ein TrixH0 - International-Radsatz, wie er auch in der 22110 eingebaut ist!

Man sieht also einen Radsatz mit einem spitzen (Zweileiter-) Spurkranz von 1,2 mm Höhe mit einer verhältnismäßig schmalen Lauffläche. Da das Rad außen bündig mit den anderen beiden Rädern im Drehgestell abschließt, läuft der spitze Spurkranz dieses Rades nicht in der Ebene, in der der Spurkranz des mittleren Radsatzes des Laufgestells läuft und auch dieser Spurkanz laufen müßte.

Untersucht man auf der zahnradlosen Seite, warum nun plötzlich das wesentlich schmalere International-Rad aufgezogen wurde, sieht man von unten einen Zapfen, der der Führung des neuen Bürstenlagerschildes für den Anker mit Trommelkollektor dient.

Mit anderen Worten, hinter diesem Rad sitzt eine der drei Befestigungen für das Bürstenlagerschild des fünfpoligen Ankers. Damit ist aber kein Platz mehr für das bisher hier eingebaute Trix Express-Rad. Man hätte ein völlig neues Bürstenlagerschild konstruieren müssen, dessen Halterung sich an einer anderen Stelle befunden hätte. Davor hat man sich gedrückt und statt dessen einfach ein schmales Trix International-Rad eingebaut.

Aus Symmetriegründen hat man dann auf der der Zahnradseite auch ein International-Rad aufgezogen. Da dort der Raum für ein Trix Express-Rad vorhanden ist, klafft nun zwischen dem Zahnrad und dem International-Rad eine Lücke von über einem Millimeter.


Um es noch einmal klar zu machen, der kleine Spurkranz der mittleren International-Räder des Treibdrehgestells gehört im Vergleich zu den Rädern mit dem vollen Spurkranz in die Ebene, die der Fahrzeugmitte zugewandt ist. So wie es bei jeder BR 01 usw. und dem Laufgestell dieser Lok der Fall ist. Da das International-Rad aber in der Ebene der Außenseite der vollen Spurkränz läuft, muß dieser nicht den Trix Normen entsprechenden Spurkranz in den Kruven zwängen.

Auf der Zahnradseite könnte man wenigstens ein Trix Express-Rad aufziehen, wen man eines hat, denn von Märklin gibt es die Radsätze leider nicht einzeln. So bleibt als Lösung nur, die Spurkränze des International-Radsatzes komplett abzudrehen. Dann geht natürlich die Bünierung teilweise verloren und das Messing kommt zum Vorschein.

Wie sich dieser Radsatz mit falschem Spurkanz, der nicht in der richtigen Ebene läuft, in der Fahrpraxis auswirkt, muß sich noch zeigen.



Die ursprüngliche Märklin Drehgestellblende für die Märklin-Wechselstrom-BR 103 paßt nicht unter das Trix Express Drehgestell. Die Trix Express-Spurkränze würden an der Drehgestellblende scheuern, man hätte zwei kleine Kerben in die Blende einarbeiten müssen. Daher gibt (oder soll ich sagen gab?) es eine besondere Trix Express-Drehgestellblende für die BR 103.1. Damit hatten in der Folge auch die früheren Trix Express-Loks der BR 103.1 eine eigenständige (von den Wechselstromloks abweichende) Befestigung der Kupplung.

Inzwischen hat man bei der Wechselstrom-Drehgestellblende eine Formänderung vorgenommen. Die Blende paßt also neuerdings auch unter das Trix Express-Drehgestell. So findet man bei der neuen BR 103.0 auch die Drehgestellblenden der Wechselstromlok. Damit hat man aber auch die Kupplungsbefestigung von der Wechselstrom-BR 103 übernommen. Diese neue Kupplungsbefestigung entspricht der der BR 151 und hat dort schon für Verdruss gesorgt, weil sie wacklig wie ein Lämmerschwanz ist und leicht herunter hängt.

Mit der Übernahme der Kupplungsbefestigung von den Wechselstromloks steht die Kupplung nun unnötigerweise auch noch fast zwei Millimeter weiter hervor. Die Folge ist, daß die Kupplung bei Belastung noch leichter herunter hängt. Die Gefahr, daß man mit der herunterhängenden Kupplung irgendwo hängen bleibt, ist also nicht von der Hand zu weisen.

Wer gerne die alte von der BR 103.1 bekannte Kupplungsbefestiung haben möchte, dem sei gesagt, daß er nicht nur die Halterung aus Metall, sondern zusätzlich auch eine "alte" Drehgestellblende kaufen muß. An der neuen Drehgestellblende fehlen die federnden Beinchen zur Ausrichtung der Kupplung und der Drehzapfen hat einen anderen Durchmesser.



Dann hat man sich in dem Ersatzteilbaltt neben etlichen Druckfehlern bei der Ersatzteilnummer für die Motorraumbeleuchtung eine Zahlendreher geleistet, es muß heißen 216048 und nicht 261048. Offensichtlich hat niemand bei der Gebrauchsanweisung und dem Ersatzteilblatt Korrektur gelesen.



Resümee
Man fragt sich unwillkürlich, warum die Änderungen der Kupplungbefestigung gegenüber der bisherigen bewährten Form vorgenommen wurden. Und kommt auf den Gedanken, daß bei Märklin die Kenntnis um die Bedeutung und Funktion einzelner Teile bei Trix Express-Lokomotiven verloren gegangen ist. Wurden die falschen Leute entlassen?

Was den falschen Radsatz anbetrifft:
Da druckt man in den Neuheitenprospekten für diese Express-Lok einfach den Text der Trix H0 22110 ab. Und schon steht da "fünfpoliger" Anker. Da nun von Kunden (und auch hier aus dem Mitgliederkreis des Forums) gezielt gefragt wurde, ob die Lok nun wirklich einen fünfpoligen Anker haben wird und man das mit "ja" beantwortet hat, hat man dann auch einen fünfpoligen Anker eingebaut, weil man ihn nach dem neuen Haftungsrecht (zugesicherte Eigenschaft) sogar vor Gericht einklagen könnte. Was dabei herausgekommen ist ... siehe oben.

Erste Vergleiche mit einer auf das Express-System umgebauten TrixH0 Lok der BR 103.0 ( Art.-Nr. 22110 ), in die ein als Ersatzteil beschaftes Drehgestell mit dreipoligem Scheibenkollektormotor eingebaut wurde, zeigen, daß zwischen dem alten und dem neuen Motor hinsichtlicher Zugkraft und Laufeingenschaften keine großen Unterschiede bestehen.

Georg
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Beitragvon Cremator » 07.11.2004, 19:56

Mit Interesse habe ich die Ausführungen zur E 03 gelesen. Hat jemand schon Erfahrungen im Betrieb?

Nachdem meine bereits mehr als 50 Stunden im Dauerbetrieb erfolgreich absolviert hat, würde ich davon abraten, den mittleren Radsatz im Treibdrehgestell abzudrehen, da es in keinem Fall zum Klemmen des mittleren Radsatzes gekommen ist.

Ähnlich verhält es sich z.B. mit den 6achsigen Schwerlastwagen aus dem Märklin/TRIX-HO-Sortiment. Hier reicht es aus, den ersten und letzten Radsatz zu tauschen und in der Mitte den 2-Leiter-Radsatz unverändert zu belassen. Dann klemmt der Wagen nicht. Tauscht man den mittleren Radsatz aber in einen Express-Radsatz dann...klemmts.

Meiner Meinung nach ist die von der 151/Ae 6/6 bekannte mittlere Walze nicht zwingend notwendig, ein Abdrehen des Spurkranzes aber auch nicht. Gerne lese ich hier noch den einen oder anderen Erfahrungsbericht.
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Beitragvon noels » 07.11.2004, 22:09

Hallo zusammen,
mein Exemplar habe ich auch am Samstag abgeholt (und zähneknirschend das viele Geld über den Thresen geschoben).
Die Ansicht von Cremator, die mittleren Radsätze können bleiben, wie sie sind, kann ich bestätigen. Sogar auf der kleinen Vorführanlage, die ich für Dortmund gebaut habe (Pappgleise und R1), läuft die Lok, ohne in den Kurven nennenswert langsamer zu werden. Ich habe keine große Erfahrung mit Märklin- Lok, aber das Rasseln des Motors in bestimmten Drehzahlbereichen enttäuscht mich. Ich habe die Lok geöffnet, kann aber keine Ursache dafür finden. Es scheint so zu gehören. Eine geringere Übersetzung täte der Lok gut. Auch bei R2 fliegt sie noch locker aus der Kurve. Dafür sind Rangierfahrten im BW bei Analogbetrieb nicht möglich.
Die Keulenkupplungen habe ich gleich gegen KK- Köpfe getauscht. Damit macht der Betrieb bisher keine Probleme.
Scheinbar besteht die Gefahr, daß im R1 die Räder den Rahmen berühren und so einen Kurzschluß verursachen. Jedenfalls hat mein Exemplar serienmäßig schwarze Klebestreifen an den betreffenden Stellen an den Innenseiten des Rahmens- sehr professionell.
Fazit: Eigentlich ist das Set das Geld nicht wert. Wir wußten das aber vorher und haben bestellt, weil es die letzte Lok für uns ist. Sich über Märklin aufzuregen lohnt nicht. Da sie uns jetzt wohl völlig abschreiben, haben wir ja auch nichts mehr mit dieser Firma zu tun. Für diejenigen, die dabei bleiben, wird TE weiterleben, vielleicht sogar mehr, als in den letzten 10 Jahren. Ein würdiges Abschiedsmodell zum 70. hätte ich mir gewünscht. Aber selbst diese Marketingchance hat Märklin nicht erkannt. C´est la vie.
Gruß aus Osnabrück
Heiko Mehnert
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Ergänzung

Beitragvon noels » 10.11.2004, 22:53

Hallo zusammen,
haben jetzt schon mehr Kollegen das Set erhalten und getestet?
jetzt, nach ausgiebigeren Probefahrten, überlege ich, die Lok zu reklamieren. Das hat im wesentlichen zwei Gründe:
1) Die Haftreifen sind, wie von Georg ja schon beschrieben, zu schmal und etwas unsauber gearbeitet. Der Effekt ist, daß eine Seite immer genau mit der Kante neben der Schienenkante läuft. Gefördert durch die zweidimensionale Lagerung dieses Drehgestells, taumelt die Lokauf der Geraden. Erst bei sehr hoher Geschwindigkeit ist das weg.
2) Schaltet man auf Oberleitungsbetrieb, verursacht die Lok in den Kurven einen Kurzschluß zu den anderen beiden Stromkreisen. In der Folge laufen andere Loks, die über die Schienen den Strom aufnehmen, auch los. Die schon erwähnten Klebestreifen sind also nicht ausreichend.
Die werksseitige Umrüstung der Märklin- Lok ist also äußerst schlampig gemacht. Ich habe eine Lok gesehen, die von der Firma Fricke aus der internationalen Ausführung umgerüstet war. Die war billiger und hatte diese Fehler nicht.
Wie sind Eure Erfahrungen? Für den Preis mag ich mich eigentlich nicht so veralbern lassen.
MfG
Heiko Mehnert
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Beitragvon trix103 » 11.11.2004, 08:57

Guten Tag zusammen,

auch ich habe gestern mein Set 31369 erhalten und nach etwa drei Stunden Probefahrt das Folgende festgestellt:

1. Über die Waggons braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Sehen ganz schön aus, sind aber irgendwie dann doch schon bekannt. Jedenfalls hat es das werte Haus M* mal geschafft,Zuglaufschilder aufzudrucken. Das war ja keider beim Rheingold von 1962 nicht der Fall.

2.Die Lackierung der Lok und das Gehäuse allgemein kann man als gelungen bezeichnen. Sehr sauberer Druck, nut auf den forderen Pufferbohlen gibt es ein wenig Farbnebel von der roten Bauchbinde. Sonst überzeugt der äußere Eindruck.

3. Das Laufdrehgestell ist altbekannt, wie oben erwähnt, macht als keine Probleme.

4. Das angetriebene Drehgestell ist meines Erachtens nach ein sehr eigenwillige Konstruktion. Durch den mittleren Internationl-Radsatz ist die Lok auf eine sehr exakte Schienenverlegung angwiesen, Schienestöße mag sie gar nicht in Kurven. Beim mir kam es vor, das die Lok mit dem führenden Radsatz auf die Schienenoberkannte geriet und dann entgleiste. Liegt dadran, dass der mittlere Radsatz bei nicht genau exakt verlegten Schienen in Kurven eben doch ein wenig zwängt.

5. Der fünfpolige Anker hat für mein Dafürhalten keine Vorteile gegenüber dem alten 103er Antrieb mit Scheibenkollektor. Er läuft allenfalls ein wenig ruhiger, weißt aber weniger Drehmoment auf. Der Regelbereich ist sehr schmal. Rangierfahrten sind kaum möglich, alles bewegt sich so zwischen 6 und 12 Volt.

6. Die LED-Beleuchtung ist ganz nett, wirkt aber leider auch sehr gelb...

7. Die Haftreifen sind, um es vorsichtigt zu formulieren Müll! Es stimmt, dass die Lok oft nicht genau auf diesen läuft und somit gerade bei geringerer Geschwindigkeit taumelt. Das gibt sich erst, wenn sie schneller wird. Abhilfe ist hier aufgrund der verwendeten Räder nur schwerlich möglich.

8. Noch ein Tip: Es lohnt sich in jedem Fall, die fordere Pufferbohle zuzurüsten und die geschlossene Schürze zu verwenden. Sieht sehr gut aus!

FAZIT: Das Aussehen der Lok (und auch der Wagen) ist als gelungen zu bezeichnen. Der Antrieb jedoch macht für mich den Eindruck, als hätte man irgendwie nicht richtig gewollt und dann mal das zusammengebaut, was irgendwie passt. Warum hat man nicht einfach den alten Antrieb mit Scheibenkollektormotor verwandt? Wer bitte hat ernsthaft nach dem Fünfpoler gefragt?

Die E 10.12 aus dem Rheingoldset 31326 hat wesentlich bessere Fahreigenschaften und läuft auch viel ruhiger. Auch sie sieht seht gut aus. Womit wieder bewiesen wäre, welches Vorteile Trix gegenüber M* hat! Doch leider hat man darauf viel zu wenig geachtet. Wenn man schon als Abschiedmodell für uns eine Lok aus dem M* - Programm adaptiert, dann bitte richtig! Meine 151 von 1999 läuft besser! Vom Preis will ich gar nicht rden, ich denke, da sind wir uns alles einig!

P.S. Die Kupplungsaufnahme bereitet bei mir keine Schwierigkeiten, wesentlich besser als bei der 151!

In diesem Sinne, ich hoffe auf freie Werkstätten und Eigenumbauten für die Zukunft,

Stefan (trix103)
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E03, die dritte

Beitragvon noels » 16.11.2004, 22:57

Hallo,
am Wochenende war ich mit der Lok wieder bei meinem Händler. Das Problem mit den vermurksten Haftreifen hat er gelöst:
Als Zwischenlösung (nach Weihnachten ist mehr Zeit) hat er Haftreifen von Fleischman aufgezogen. Da diese etwas auftragen, also höher sind als die Lauffläche des Rades, hat er diese Überhöhung abgenommen. Das geht mit einem sehr scharfen Skalpell bei laufendem Rad. Jetzt läuft die Lok taumelfrei. Auf Dauer bleibt das nicht so, da die Hafreifen ja durch Verschleiß verlieren. Deshalb wird später die Nut breiter gedreht, so daß breitere Haftreifen aufgezogen werden können.
Der Regelbereich der Lok kann nach einem Tipp von Thorsten Schlange erweitert werden: Dazu müssen die Dioden auf dem Schnittstellenstecker überbrückt werden. Dann läuft die Lok schon bei etwa 2V relativ langsam an. Doch Vorsicht: Die Höchstgeschwindigkeit steigt auch. Also nicht mehr so weit aufreißen! Murkslin hat sich dieser Technik bedient, um die Übersetzungsänderung im Getriebe zu sparen. Optimal wäre es, neben der Diodenbrücke auch noch Ritzel und primäres Getriebezahnrad zu tauschen. Das werde ich im nächsten Frühjahr mal in Angriff nehmen.
MfG
Heiko Mehnert
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Beitragvon dralle » 18.11.2004, 23:56

Hi,
ich fahre diese Lok seit zwei Wochen, aber auf 2 Leiter.
Alle Räder unter der Lok haben die gleichen Maße.
Die Verarbeitung ist prima. Bei mäßigen Tempo verliert die Lok in Kurven eklatant an Tempo. Der Regelbereich ist stark reduziert. Die gelben LED´s an Front und Travohaus sind eine Zumutung fürs Auge. Ihr seht also Gemeinsamkeiten die auch schon zwischen TE und TI vorhanden waren :D .
Gruß dralle
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Ausstattung der neuen E03 ?

Beitragvon miximaxi » 20.02.2006, 19:55

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Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon noels » 20.02.2006, 23:19

Hallo Miximaxi,
meine Nacharbeit der Haftreifennuten hat nichts gekostet. Es war praktisch eine Garantiearbeit. Von den hellen Trixreifen würde ich allerdings abraten.
Die Diodenbrücke habe ich natürlich auch entfernt- sonst geht das ja gar nicht.
Für eine Lok, die eh schon so überteuert war, wäre ich auch nicht bereit, den Preis für ein neues Fahrgestell auszugeben. Mit ein bischen Beherrschung am Drehregler geht das schon so -Blos nicht den kleinen Neffen ran lassen :D
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon miximaxi » 21.02.2006, 05:48

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