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El Weiche bei Pappgleisen

Nicht technische Themen zu Trix-Express.

El Weiche bei Pappgleisen

Beitragvon hofbauer51 » 19.01.2006, 15:47

Hallo Trixler
Bei den Trix express Pappweichen kommen mir langsam die Tränen.
Wenn die Verlegung nicht exakt auf einer waggrechten Unterlage ist, dann klemmen die Dinger und ich kann nicht sehen, wo es hakt.
Gibts da ein "Patentrezept" um die Dinger auch bei ungünstigeren Einbaulagen sauber zum laufen zu bekommen?????
Danke
Günther
hofbauer51
 
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Beitragvon Georg » 22.01.2006, 14:57

Ein "Patentrezept" habe ich auch nicht.

Die Weiche muß übrigens nicht unbedingt "waagerecht" eingebaut sein, sie kann auch in einer Steigung eingebaut werden. Sie muß aber auf einer "ebenen Fläche" montiert werden.

Ein Neigungswechsel darf natürlich nicht innerhalb der Weiche erfolgen. Das macht man beim Vorbild auch nicht. vgl.:
http://www.badische-hoellentalbahn.de/hoellental/images/BF_HR_01.JPG

Eine solche Neigungswinkeländerung erzeugst Du aber schon unabsichtlich, wenn Du die Weiche nicht auf eine ebene Fläche montierst oder sie gar teilweise "in der Luft schweben läßt". Durch das Gewicht der darüberfahrenden Lokomotiven biegt sich die Weiche langsam durch und sie beginnt zu klemmen. (Peile mal mit dem Auge über die Schienenprofile oder lege ein Lineal auf: sind sie wirklich gerade?)

Wenn die Weiche auf der Anlage mit Nägeln oder Schrauben befestigt ist, kann sie in Verbindung mit einer nicht ganz ebenen Unterlage sich auch dadurch schon durchbiegen.

Dann klemmt die Weiche zuerst im Bereich des Pertinax-Steges, der die beiden Weichenzungen verbindet. Im Schwenkbereich des Steges befinden sich in den beiden Außenschienen je eine Öffnung: da darf der Steg nicht hängen bleiben; auch muß der Steg sich unter dem Mittelleiter frei bewegen können. Ggf. den Mittelleiter wieder hochbiegen.

Jede Weichenzunge hat zudem etwa 5 mm vor dem Ende eine Gleitkufe, die auf einer Schwelle des Gleisrostes hin und her gleitet. Sie sollte etwa so gebogen sein, wie ein Trix Express-Schleifer. Verbogene Kufen können die Bewegung der Weichenzungen sehr bremsen. Meistens will dann die Weichenzunge nicht "anliegen", sondern bleibt "auf halbem Wege" hängen.

An der Pertinaxplatte mit dem Befestigungsniet (um den sich die Weichenzunge bewegen) liegt es seltener. Es kann sich aber im Laufe des Betriebes darunter schon mal Schmutz ansammeln. Mit Druckluft reinigen.

Der Befestigungsniet ist eine "Gratwanderung". Einerseits darf er nicht zu fest sitzen, dann würde sich auch nichts bewegen können. Anderseits führt ein zu lockerer Niet dazu, daß die Weichenzungen die Fahrzeuge nicht exakt führen.

In der Original-Gebrauchsanweisung findet man keinen Hinweis auf eine eventuelle Schmierung der bewegten Teile. Die Pertinaxplatte mit dem Befestigungsniet würde sich gar nicht mehr bewegen, wenn dort eingebrachtes Öl erst einmal verharzt ist.

Das sind die Störungen, die allgemein auftreten können. Es müssen nicht die wirklichen Ursachen in Deinem konkreten Fall sein. Aber dazu müßte man die Situation vor Ort gesehen haben.

Georg
Georg
 
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Beitragvon hofbauer51 » 24.01.2006, 08:15

Hallo Georg
Danke für Deine Tipps
Ich hab mir die Weiche nochmal mit einer Lupe angesehen und ein "ausfransen" der Schwellen bei dem Pertinax-Steg gesehen. Er war nach oben verformt und das hat die Schwergängigkeit verursacht. Nach dem Wegkratzen funzt es wieder.
Ich werd mir die anderen Weichen auch mit der Lupe genau anschauen und ev. nachbessern.
Danke für Deine Mühe
Günther
hofbauer51
 
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