von Ulrich Albrecht » 22.04.2006, 13:49
An Alle,
Sobald man eine Privat- oder Industriebahn nachstellen will, kann man sich im Prinzip alle Freiheiten nehmen. Hier in Amerika wird das "Freelancing" genannt.
Bezueglich der Trixlok kann man sich zum Beispiel das folgende Szenario ausmalen: Man schaffe sich einen Industriebetrieb (real auf der Anlage oder imaginaer im Schattenbahnhof, so dass die Lok nur Uebergaben auf die Anlage bringt), der zum Thema der Anlage passt. Fuer diesen Betrieb denke man sich eine Farbgebung, Name und Kuerzel aus, und beschrifte die Lok entsprechend.
Meine Anlage spielt im Suedwesten der Republik. Somit koennte die Lok als Werkslok der Wuerttemgergischen Weinbau AG angesehen werden. Sie wird mit WWAG beschriftet. Das Blau bleibt, denn es passt ganz gut als Warnung, was passiert, wenn man die Produkte der Gesellschaft zu sehr geniesst.
Ein Henschelspezialist wird schnell feststellen, dass bei meiner Lok ein Achse fehlt. Meine Antwort ist, dass das stimmt, aber nur auf die Originalhenschellok zutrifft. Die Lok der WWAG wurde jedoch bei einem Unfall in Norddeutschland schwer beschaedigt. Die WWAG kaufte das Wrack und liess es wieder aufbauen. Hierbei wurde die Mittelachse weggelassen, da nur zwei unbescaedigte Achsen zur Verfuegung standen, und die dritte bei den relativ geringen Zuglasten der WWAG gar nicht noetig ist.
Ulrich