Hallo itjunky,
ich wollte nicht Deine Erfahrungen in Zweifel ziehen.
Wer sich mit Datenbanken auseinander setzt, hat meistens zunächst eine völlig falsche Vorstellung davon, was eine Datenbank eigentlich ist.
Wenn man auf eine Messe geht, und ein kommerzielles Produkt sucht, muss man natürlich Zeit haben und sich genaue Gedanken gemacht haben, was man tun will., und dann auch genau nach diesen Tätigkeiten fragen. Und sich demonstrieren lassen wie die spezielle Lösung für die Fragestellung ausssieht.
Dein Ansatz, gegen schmales Geld den Leuten zu helfen ist lobenswert, aber gefährlich, weil der normale (das ist bitte nicht herabwürdigend gemeint) PC-Nutzer seine Wünsche nicht in Form einer Anforderungsspezifikation oder eines Pflichtenheftes formulieren kann. Daher ist Frust "programmiert"
Natürlich bieten kommerzielle Lösungen eine Vielzahl von Features, die für den Nutzer ggf. gar nicht interessant sind, aber es erspart ihm die Auseinandersetzung mit Datenbakprogrammierung. Ob die Funktionen vorhanden sind, die man braucht, sollte man sich unbedingt inklusieve Bedienung vorführen lassen. Ich bin ein Gegner von Demos, weil mann dann i.d.R. auch wieder 1000 Seiten Handbuch lesen muß. da sollen sich die Vertriebler, die eigentlich genau dafür bezahlt werden ruhig mal Mühe geben! Wenn man dann noch die regel beachtet, nur das zu werten, was der Verkäufer als "iststand" präsentieren konnte (und alle Versprechen von wegen "müsste gehen" oder "kommt mit dem nächsten Update" abzieht), dann ist man eigentlich auf der sicheren Seite.
Das erfordert natürlich Vorbereitung und mit einer 5 minütigen "kann alles, hat alles, geht alles" Vorführung darf man sich nicht abspeisen lassen, dann geht nämlich am Ende nix. In sofern stimme ich Deiner Kritik an Messen zu. Meine Erfahrung ist aber, je intensiver man Leistung und Erklärung fordert, desto interessanter wirds für andere Besucher, und schon mehrfach konnte ich davon profitieren, dass jemand mit einem JA-ABER kam, dass der Verkäufer mir gegenüber geschickt im Gespräch verschleierte... was mir dann wohl erst in der retrospektive aufgefallen wäre.
Gruß
Stefan