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V140 - Vorbildeinsatz?

Nicht technische Themen zu Trix-Express.

V140 - Vorbildeinsatz?

Beitragvon Manfred Drepper » 12.10.2007, 20:22

Hallo,
die V140 gefällt mir wegen ihres urigen Aussehens und der guten Fahreigenschaften. Leider kenne ich keine Vorbildfotos die den Einsatz in der Epoche III dukumentieren.
In einem Bericht über die Zugförderung der EP III im aktuellen Heft des EJ ist als Stationierung das BW Frankfurt Griesheim genannt. Eingesetzt soll sie danach im Fahrplanjahr 1952/53 vor Schnell- und Eilzügen nach Nürnberg und Heidelberg gewesen sein (630 km/Tag),
in 1953/54 dann vor Persónenzügen zwischen Frankfurt und Fulda. Im Folgejahr wurde die Lok als ausgemustert vermerkt.
Kennt jemand Bilder oder Informationen über Zugbildungen mit der V140?
Gruß
Manfred Drepper
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 12.10.2007, 22:38

In der MIBA gab es einmal Bilder mit vierachsigen Eilzugwagen, wie sie Liliput, Roco, Piko und Fleischmann im Programm haben, nur sind die Wagen fuer die Epochen 3/4 beschriftet.

Auch sollten Donnerbuechsen und/oder Abteilwagen, z.B. die 2-achsigen von Trix, zur Lok passen. Dreiachsige Umbauwagen gingen gerade noch, vierachsige nicht mehr. Die Mitteleinstiegswagen passen auch, nur taucht bei den Umbauwagen und bei dem letzten Typ wieder wie zuvor das Epochenproblem auf.

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3-achsige Umbauwagen v. 1953 ohne "DB-Keks"

Beitragvon miximaxi » 16.10.2007, 15:23

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Beitragvon Ulrich Albrecht » 16.10.2007, 16:25

Juergen,

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei fast allen dreiachsigen Wagen, die ich auf Express eingesetzt hatte (Bayern und Roco-Umbauwagen), es nicht noetig war, einen die Mittelachse durch einen Expressradsatz zu ersetzen. Also mag ein Maerklin DC-Radsatz funktionieren.

Bei mit der Lok eingesetzten Nahverkehrs/Eilzugwagen ist es wichtig, dass die Wagen als 2./3. oder als 3. Klassewagen gekennzeichnet sind, um den Zustand vor der Klassenreform zu dokumentieren.

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Beitragvon frohnkd » 16.10.2007, 17:35

Hallo. Ich habe schon einige dreiachsige Wagen Umgebaut, jedoch immer darauf verzichtet, den mittleren mit umzubauen. Jedoch ist darauf zu achten, das die isolierte Seite immer auf einer Seite des Wagens sind! Häufig sind die mittleren Achsen im seitlich verschiebbaren Lager und dieser könnte leitend sein. Nach dem Umbau überprüfe ich immer, das die beiden Äusseren Schienen nicht gebrückt sind!
FrohnKD :))
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18 x TE-Radsatz 33-3578-11

Beitragvon miximaxi » 17.10.2007, 12:43

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Beitragvon Roman Favero » 18.10.2007, 03:20

Sali zäme
Der gute Rat von Miximaxi für 3 achsige Wagen ist einfach doch funktionierte er nicht bei den von mir umgebauten Trix-Ti 23312 Sets. Das Problem ist, dass die TE Räder viel weniger Radzwischenabstand haben (~1,6mm). Dadurch lassen sie sich weniger auf dem Halteklauen seitlich veschieben. Dies führte bei R1 Bogen zu Entgleisungen.
Ich liess deshalb die Ti Räder in der Mitte bestehen.
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Beitragvon miximaxi » 18.10.2007, 08:46

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Beitragvon Roman Favero » 18.10.2007, 23:56

Sali zäme

es gäbe da wohl eine technische Lösung für das Mittelradproblem. Eine neue Achshalterung und spezielle Räder sind die Lösung.
Der Achshalter müsste neu gefertigt werden und zwar in Form eines T's. Z.B. ein Röhrchen mit Innendurchmesser 2mm auf ein ganz schmales Messinklötzchen löten und das Ganze dann anstelle der Klauen ankleben. Die Räder müssen dafür innen hohl sein, sei es, dass sie ausgedreht wurden oder dass sie mit Radreifen aufgedoppelt wurden.
Muss funktionieren ist aber nur für Perfekktionisten.

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Beitragvon Hans » 19.10.2007, 20:48

Hallo zusammen,

ich habe vor einiger Zeit zwei rote Märklin 3ybg eines Bekannten zum Nacharbeiten bekommen.
Die waren aus dem Trix/Märklin Nahverkehrsset 23312 mit dem ebenfalls roten 4ybg Steuerwagen.
Beide Wagen wurden auf TE "umgebaut" gekauft. Leider aber nicht auf TE R1 und Weichenabzweig fahrbar (!). Die verbauten originalen TE Räder musste ich entfernen.
Ich habe die Wagen nur mit den schmalen Spezialrädern 10mm mit 1,4 mm Spurkränzen für TE und geschwächten Mittelachsenhalterungen auf R1 anpassen können.

Hier die Daten für die Anpassung der Achsstände:

-Beide mittlere Achshalter auf 8,9 mm Aussenabstand schwächen (Damit bekommen die Halter eine Stärke von 1,26 mm).
-Für die mittlere Achse dürfen die Radscheiben eine maximale Stärke von 3,60 mm haben und einen Radscheibenabstand (innen) von 11,85 mm.
-Die Spitzen der Achse werden entfernt

Radscheibenabstand (innen) der beiden äusseren Achsen: 12,45mm

Versuchsweise Tests mit originalen Mittelachshaltern und TI Rädern ergaben Entgleisungen im Herzstück der Weichen.

Ich hoffe ich kann mit diesen Angaben anderen die langen Versuche zu ersparen eine geeignete Lösung zu finden.

Anbei ein Foto der Garnitur bei den Testfahrten.

Viele Grüße
Hans
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Beitragvon Roman Favero » 20.10.2007, 00:47

Lieber Hans
Dein Vorschlag ist sicher gut, doch bei meinem TI/TE 23312 Set das ja baugleich ist geht es ohne mittlere TE-Räder. Zu bemerken ist allerdings, dass ich an den Rädern den inneren Wulst der Isolierhülse auch noch abgeschnitten habe. Damit habe ich erreicht, dass das Mittelrad auf beide Seiten gleich ausschwenken kann.
Zusätzlich habe ich noch einwenige Gewicht unter die Bänke und ins WC gelegt. Das hilft noch einmal etwas. Ich habe extra heute noch einmal Testfahrten gemacht. Das Resultat auf Kunststoffgeleisen mit R1 und Weichen und Kreuzungsweichen in allen Richtungen: alles IO.
Ich gebe zu, bei dieser Einfachlösung gibt es keine Sicherheitsreserven mehr. Also uneben verlegte Weichenstrassen und Knicke in Rampen, wenn möglich noch in Kurven, sind damit nur langsam zu befahren.
Ob Bakelit- oder Karton-Geleise zu befahren sind weiss ich nicht.
Im Vergleich zu den alten TE 3A Umbauwagen ist die Märklinlösung als grandiosen Rückschritt zu betrachten.
Ich denke mir, dass es sich nicht lohnt an dieser Märklinachshalterung sich zu lange zu verweilen, denn es ist und bleibt ein Lotterwerk. Da würde ich vorher mit weniger Aufwand etwas Neues Gutes machen so im Stil meines Vorschlages. Man könnte die neue Halterung übrigens auch aus Kunststoff machen, doch Messing hätte sicher mehr Gewicht.
Roman
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Beitragvon noels » 20.10.2007, 18:29

Hallo zusammen,
wie war noch das ursprüngliche Thema? ;-)
Vielleicht kann der Admin das Problem mit den Dreiachsern in einen eigenen Threat verschieben. So findet das später kein Mensch wieder.
Im Heft 4/99 der "Bahn Extra" gab es einen Artikel zu der Lok. Nach den dortigen Angaben wurde die Lok bis Dez. 1947 bei Krauss - Maffai aufgearbeitet. Von da an, bis Ende 1952 war sie in Frankfurt Griesheim stationiert und wurde vor Eil- und Schnellzügen eingesetzt. In der Zeit leistete sie 130.000 Km. Dann wurde die Lok wegen Ersatzteilmangel abgestellt. Daß sie nicht auf den Schrott wanderte, sondern ins Museum kam, ist eigentlich erstaunlich. Unten seht Ihr ein Bild aus dieser Zeit. Da wenig dokumentiert wurde und man damals mit allem fuhr, was noch rollte, ist die Lok wohl vor fast allen Personenwagen dieser Jahre glaubwürdig

@ Hans: In dem Vierachser erkenne ich keinen Steuerwagen, oder bin ich nur blind?
Bei den Überlegungen das Problem mit der Mittelachse zu lösen, finde ich Romans ersten Vorschlag, einfach die originale TI- Achse zu belassen am sinnvollsten. Mein Zug läuft damit von Anfang an problemlos auch durch DKW- Kombinationen.
Wozu unnötigen Aufwand betreiben, oder Lösungen vom Hersteller erwarten, welche die Sache nur unnötig verteuern. Die Kinematik der alten TE- Wagen war technisch hoch elegant, würde einen Wagen aber heute unnötig verteuern, wenn man einfacher zum gleichen Ergebnis kommt. Selbst habe ich Zeit und Geld auch lieber in stromführende Kupplungen und Beleuchtung investiert.
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Beitragvon miximaxi » 08.01.2008, 18:37

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