und hier die Fortsetzung des Berichtes der Nürnberger Zeitung:
Danach bestätigt Märklin die Einsparbemühungen, aber noch ist nichts konkret.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=474551&kat=5
NÜRNBERG (Eig. Ber./won) Mit großer Betroffenheit haben die Beschäftigten von Trix nach Darstellung von Beteiligten auf einer Betriebsversammlung auf die Pläne der Geschäftsleitung reagiert, weitere Einsparungen vorzunehmen.
Ein Bestandteil der Überlegungen zur Straffung der Abläufe sei freilich auch die Frage, was wäre, wenn wir den Standort schließen. Wenn dies nicht gewollt sei, dann müsse man eben überlegen, wo adäquate Einsparungen zu erzielen seien, so Adams.
Nach Angaben von Robert Schuh von der IG Metall handelt es sich dabei um ein Volumen von rund einer Mio. Euro. Eine völlig unrealistische Forderung der Geschäftsleitung, so Schuh angesichts des Umstandes, dass dies gut einem Drittel der gesamten Personalkosten am Standort entspräche. In Arbeitsplätze umgerechnet komme das dem Abbau der gesamten Produktion gleich, rechnet die IG Metall hoch und fühlt sich dadurch in der Befürchtung bestätigt, dass zumindest die Trix-Fertigung nach Ungarn und China verlagert werden soll.
Die Gewerkschaft fordert die Geschäftsleitung auf, endlich ein konkretes, verhandelbares Konzept vorzulegen und die wirtschaftliche Situation des Standortes offen zu legen.
aus der Nürnberger Zeitung vom 23.3.2006
Georg