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Wie werden Loks im Werk geprüft?

Nicht technische Themen zu Trix-Express.

Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon Jan TE » 11.09.2013, 12:27

Hallo Zusammen,

Noch nie habe ich ein Modelbahnhersteller besucht und weis daher auch nicht wie Lokomotiven dort geprüft werden befor die zur Auslieferung kommen.

Daher habe ich meine Phantasie mal "freie Fahrt" gegeben und stelle mich das so vor:

Von der Endmontage, also nachdem der letzte Handgriff am Fahrzeug gemacht wurde, wird die Lok aufs Gleis gestellt.
Dann fährt Sie auf eigene Kraft über eine Teststrecke mit alle Radiën, Weichenstrassen, Steigungen und Abhänge mit Abschitte wo unterschiedliche Fahrspannungen sind, also langsam, mittlere und hohe Geschwindigkeit zur Verpackungsabteil.
Kommt die Lok nicht an, wird Sie nachgesehen, kommt Sie an, wirt Sie verpackt und geht auf Kundenreisen.

Stimmt das ungefähr so?

V.G.,

Jan

PS: Diesen Beitrag kam zur Stande, wegen die neue Br103 in Express.
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon TE lebt » 11.09.2013, 14:10

Jan,

aber sicher ist das so! Genauso sicher wie der Storch die Babys bringt! :) :) :)

Gruß Günther
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon Jan TE » 11.09.2013, 16:34

Hallo Günther,

Also dass kann nicht stimmen.
Als ich als Kind meine Oma mal gefragt habe: "Wo komme ich her"?, kam als Antwort: "Wir haben dich gefunden im Garten zwischen den Rosenkohl".
Und im Jahreszeit der Rosenkohl, gibt es gar keine Storche, die sind dann in Afrika.

Gruss,

Jan
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon TE lebt » 11.09.2013, 16:42

Na gut, Jan,

vielleicht ist das bei euch in den Niederlanden anders! :)

Gruß Günther
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon Jan TE » 11.09.2013, 21:00

Ich habe dass weiter nicht geprüft; obwohl ich damals noch mal im Garten nachgeschaut habe ob da zwischen den Rosenkohl vielleicht noch einer ist.
Habe ausser Rosenkohl aber nichts gefunden.

Und hat schon jemanden herausgefunden wie die Loks nun geprüft werden?

Grusse, Jan
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon PaTrix » 11.09.2013, 21:15

Hallo Jan,
Jan TE hat geschrieben:... Und hat schon jemanden herausgefunden wie die Loks nun geprüft werden? ...

Schaust Du hier - und wenn's gefällt fährst Du wohl auch mal hin: :shock:
http://www.youtube.com/watch?v=o62rmDsIyyU

Etwa zur Minute 7:00 findest Du HInweise darauf, dass "Testfahrten" stattfinden! :)

PaTrix
:D 8) :P
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon Jan TE » 12.09.2013, 20:08

Vielen dank für den Link und Hinweis, PaTrix.
Interessantes Video, so bekommt mann einigermassen ein Eindruck.
Soweit ich dass Video entnehmen konnte, wird die Z-Lok auf eine Anlage testgefahren.
Leider habe ich beim H0-Lok nur ein gerades Gleis gesehen und konnte nicht feststellen ob da nun auch Kurven (Bogen) und Weichen, Impulskontakte und Entkupplungsgleise befahren werden, es sieht aber nicht so aus.
Dass könnte die Erklärung sein weshalb der Fehler beim Br103 NICHT entdeckt wurde, wenn mann so die neuere Berichte dazu liest. (Seite 11/12 Trix Express für 2013?)

Danach kann man feststellen, das bei Märklin/Trix aus welche Grunden auch immer, (Platz, Zeit und Kosten sparen?), das an der falsche Stelle gespart wurde (Teststrecke).
Ärgernisse beim Kundschaft, Händler. Portokosten, Versand und Garantieanspruche kosten da bestimmt mehr.

Nun ja, aus Fehler kann ja mann etwas lernen, obwohl ich gerade gelesen habe, dass es bei eine andere Loktyp (sogar ein Schweizerisches Modell) :!: schon mal passiert ist.

Eine gute Teststrecke am Produktionsband wurde sich hier bestimmt lohnen.

Grüsse aus NL, Jan

PS: Im Video sah ich auch die neue Br212, dass wär doch auch was fürs Express-System.
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon noels » 12.09.2013, 20:50

Hallo Jan,
off Topic, aber sehr ernst gemeint:
Dein Humor ist immer wieder herzerfrischend und Du bist wirklich eine Bereicherung für das Forum! Das muß auch mal gesagt werden. Zu viele Menschen können nur über andere lachen, aber nicht über sich selbst. Für mich ist das auch ein Unterschied zwischen arm und reich-> Wer über sich selbst Scherze macht, kann nicht wirklich arm sein :wink:

Zum Thema: Sicher wird jedes Modell im Werk kurz probegefahren. Aber das ist ein reiner Funktionstest. Es wird nicht auf all die Faktoren getestet, die Du genannt hast. Dazu reicht die Zeit nicht. In einer Werkhalle ist es auch zu laut. Viele Fehler könnte man hören, wenn es denn leise genug wäre. Das merkt man auch, wenn man eine Veranstaltung wie Mijdrecht, oder Schwerte besucht--- wirklich testen kann man nicht, weil die akustischen Eindrücke überlagert werden.
Ob es wirtschaftlicher ist, genauer zu testen, oder den Prozentsatz an Rückläufern zu produzieren, kann ich nicht sagen. Den reinen, direkten Schaden von Rückläufern kann man berechnen, aber nicht den Imageschaden mit den daraus resultierenden Folgen. Ich kann das auch nicht.
Sicher muß Märklin PuKo- Modelle gar nicht so testen, wie Du es beschreibst. Alle involvierten Mitarbeiter kennen die nötigen Parameter und es reicht ein einfacher Funktionstest. Aber bei TE wissen die Ingenieure nicht, daß sie nicht genügend wissen. Die "Fachleute" gibt es nicht mehr. Wie sagte schon Jesus: "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" :wink:
Wenn (hoffentlich nicht) viele der E 103 nicht ordentlich laufen, werden Sie wohl durch die Rückläufer eines besseren belehrt. Ich hoffe, daß nicht die Folge ist, daß man zu der Erkenntnis gelangen muß: "Das fehlende Know How wieder zu erlangen, macht die Neuauflage von Express- Modellen zu teuer". Das wäre schade, aber besser, als schlechte Modelle zu produzieren.

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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon Jan TE » 13.09.2013, 01:21

Zum Ersten,

Dass ist im Grunde genommen möglich, weil der Moderator (Moderation) es erlaubt, als TE-Reisende, mal hier und da an einen Bahnhof aus zu steigen um sich vor Ort um zu sehen, um zu schauen und davon zu Berichten.
Auch wenn sich mal unverständnisse dadurch entstehen, wird hier seltsam mit dem "Zaunpfahl" gewinckt.
Nicht dass Forum wird dadurch geschützt, sondern nur derjenige der gewinckt wurde.
Dass ist Klasse.
Deshalb der Bahnübergang, damit ein jeder wieder *(nach beruhigung)" wider mitmachen kann und darf. (Wiedereinstieg)

Der Wiedereinstieg im TE sei doch auch Märklin/Trix gegönnt, denn weshalb sollten wir einander ausschliessen?

Es gibt nur einen Planet Erden, und darauf sollten wir mit einander auskommen, solange wir hier sind.

Internet macht dies möglich.)*

Mann kann auch über Trix Express vom ganzen Herz und Seele schreiben, Glück und Enttauschung haben hier ein Platz, wenn mann mich fragt, nur ein Mittelleiter macht dies möglich. :wink:

Hier mache ich nicht einen direkten Link, aus erfahrung in einem anderen Forum wurde dies von "Mods" entfernt.

)*Ein Musikalischen Ereignis die es noch nie gab: Youtube: "Social Song"

Viel Spass und Freude beim Anschauen und hören.

Grüsse,

Jan

PS: Um sicher und gut zu reisen, müssen Loks gut geprüft werden, auf eine Testanlage.
Nur ein Funktionstest auf eine gerades Gleis reicht nicht aus.
Zuletzt geändert von Jan TE am 16.09.2013, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie werden Loks im Werk geprüft?

Beitragvon noels » 13.09.2013, 20:06

Hallo Peter,
im Stummiforum gibt es ein paar interessante Infos zur 103 (zweite Hälfte)
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=97092#p1051589

Hier kann man nachlesen, warum der LoPi nicht läuft- Märklin hält sich nicht an die Norm :evil:

Da ich weitgehend mit LoPis und dem Lokprogrammer arbeite, spricht für mich immer mehr dafür, die Lok nicht zu nehmen. Eine weitere Dekoderreihe möchte ich eigentlich nicht.
Dieses Verhalten, durch Mißachtung der NEM- Normen die Kunden zu den eigenen Decodern zu zwingen, widerspricht einfach allem, was ich akzeptieren kann. Neben einem ordentlichen Motor auch noch die Lok neu zu verdrahten, geht mir dann doch zu weit.
Aber das ist eine persönliche Sache, die andere nicht zu berühren braucht.


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