Hallo Dieter
Das kommt darauf an, in welche Richtung die zweite Lok fährt.
Fährt sie auch vorwärts, passiert genau das, was Du beschreibst. ... solange bis die erste Lok das Streckengleis verlassen hat und auf der Drehscheibe angekommen ist.
Fährt die zweite Lok dagegen gerade rückwärts, hast Du einen Kurzschluß gebaut und nichts fährt mehr und in kürzester Zeit gehen die roten Lämpchen an den Fahrpulten an.
Warum willst Du die Loks alle öffnen und die Radschleifer unbrauchbar machen. Vielleicht bist du später noch einmal froh, wenn Du bei der bekannte Ersatzteillage auf sie zurückgreifen kannst. Denn um sicher zu gehen, genügt nicht das Wegbiegen der Radschleifer, die müßtest Du schon ganz abzwicken.
Das heißt, Du möchtest für die maximale Loklänge die linke Außenschiene vorübergehend stromlos machen. Wenn Du dann Mittelleiter und rechte Außenschiene der Strecke mit der Drehscheibe verbindest, kannst Du die Lok mit dem Streckentrafo der rechten Außenschiene bis in das Schuppengleis fahren.
Kommt dann die gedrehte Lok von der Drehscheibe wieder zurück, mußt Du umgekehrt einen Abschnitt der rechten Außenschiene stromlos machen, die linke Außenschiene mit den Schienen der Drehscheibe verbinden und die Lok mit dem Fahrpult für die linke Außenschiene aus dem Lokschuppen holen.
Ich nehme an, daß Du daran denkst auch die EMS-Loks mit dem EMS-Fahrgerät auf die Drehscheibe und in den Schuppen zu fahren. Wenn Du aber das EMS-System auf der Drehscheibe einsetzen willst, mußt Du den Motor der Drehscheibe von der Masseverbindung zur Drehscheibe trennen. Das geht aber nicht, weil die Ansteuerung des Drehscheibenmotors integrierter Bestandteil der gesamten Drehscheiben ist. Ich glaube du wirst Schffbruch erleiden.
Wer aber keine EMS-Fahrpulte einsetzt und Deinem Vorschlag folgt, kann während der Zeit, die die Lok auf der Drehscheibe verbringt ist, nur einen weiteren Zug auf die Strecke schicken. Mit der Trennung der Drehscheibe von der Strecke, könnte man aber insgesamt drei Züge Fahren lassen.
Das habe ich weiter oben auch gemeint. Nur bin ich noch einen Schritt weitergegangen, der der Sicherheit dient. Man sollte sich in jedem Fall an die von Trix geschaffenen Standards halten. Wen ich hier einen allgemein gültigen Vorschlag mache, muß ich auch daran denken, daß jemand auf seiner Anlage noch alte Pappschwellen-Weichen oder Bakelit-Weichen betreibt, deren Beleuchtungs- / Schaltstrom über den Mittelleiter zurück zum Trafo läuft. Dann liegt auf dem Trix-Mittelleiter der Anlage immer einpolig 14 Volt Wechselstrom an.
Die Märklin-Drehscheibe 7186 hat aber an beiden Schienen Masse. Das heiß, der Trafo, der den Strom für den Drehmotor liefert, liegt auch einpolig immer mit 14 Volt an den Schienen (= Masse) an. Ich erwähnte gerade weiter oben, daß eine Trennung von Motor und Drehscheibenmasse nicht so leicht ist, wie man sich das vorstellt.
Dann kommt es darauf an, was für Transformatoren benutzt werden. Solange man Trix-Transformatoren einsetzt, besteht keine Gefahr. Wenn jemand aber für die Beleuchtung und Antrieb der Weichen und für den Drehscheibenantrieb Transformatoren anderer Herkunft (weil preiswerter) benutzt, bei denen die Wicklungen nicht getrennt sind (Spartransformator), kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen.
Um in ALLEN Fällen auf der sicheren Seite zu sein (ohne WENN und ABER), habe ich daher vorgeschlagen, auch den Mittelleiter zweimal zu unterbrechen, um ihn einmal über einen Schalter mit der Strecke und einmal mit der Drehscheibe zu verbinden. Dann hat die Drehscheibe keinerlei elektrische Verbindung zur übrigen Anlage und man kann alle diese Überlegungen (mit WENN und ABER), die in den letzten Postings vorgetragen wurden, vergessen. Und da ist für diejenigen, die nicht so tief in der Materie stecken am einfachsten nachzuvollziehen, wenn man die Drehscheibe elektrisch komplett von der übrigen Anlage trennt.
Georg
Original von kladewa
nur damit ich es richtig verstehe: wenn z.B. an der linken Schiene eine hohe Spannung anliegt - weil auf der Anlage gerade ein Zug fährt, der den Strom links aufnimmt, dann würde die Lok auf der Drehscheibe losschiessen?
Das kommt darauf an, in welche Richtung die zweite Lok fährt.
Fährt sie auch vorwärts, passiert genau das, was Du beschreibst. ... solange bis die erste Lok das Streckengleis verlassen hat und auf der Drehscheibe angekommen ist.
Fährt die zweite Lok dagegen gerade rückwärts, hast Du einen Kurzschluß gebaut und nichts fährt mehr und in kürzester Zeit gehen die roten Lämpchen an den Fahrpulten an.
Original von kladewa
... abgesehen vom Stillegen der linken Schleifer bei den genannten Loks ...
Warum willst Du die Loks alle öffnen und die Radschleifer unbrauchbar machen. Vielleicht bist du später noch einmal froh, wenn Du bei der bekannte Ersatzteillage auf sie zurückgreifen kannst. Denn um sicher zu gehen, genügt nicht das Wegbiegen der Radschleifer, die müßtest Du schon ganz abzwicken.
Original von kladewa
... könnte man nicht auch jeweils die Aussenschiene (2x) trennen und mit einem Wechselschalter beschalten (rechts Strom, links stromlos und umgekehrt)? Wenn man dann die richtige Schiene eingeschaltet hat, fährt die Lok in gleicher Geschwindigkeit auf die DS, ansonsten bleibt sie halt stehen und man muss umschalten?
Das heißt, Du möchtest für die maximale Loklänge die linke Außenschiene vorübergehend stromlos machen. Wenn Du dann Mittelleiter und rechte Außenschiene der Strecke mit der Drehscheibe verbindest, kannst Du die Lok mit dem Streckentrafo der rechten Außenschiene bis in das Schuppengleis fahren.
Kommt dann die gedrehte Lok von der Drehscheibe wieder zurück, mußt Du umgekehrt einen Abschnitt der rechten Außenschiene stromlos machen, die linke Außenschiene mit den Schienen der Drehscheibe verbinden und die Lok mit dem Fahrpult für die linke Außenschiene aus dem Lokschuppen holen.
Ich nehme an, daß Du daran denkst auch die EMS-Loks mit dem EMS-Fahrgerät auf die Drehscheibe und in den Schuppen zu fahren. Wenn Du aber das EMS-System auf der Drehscheibe einsetzen willst, mußt Du den Motor der Drehscheibe von der Masseverbindung zur Drehscheibe trennen. Das geht aber nicht, weil die Ansteuerung des Drehscheibenmotors integrierter Bestandteil der gesamten Drehscheiben ist. Ich glaube du wirst Schffbruch erleiden.
Wer aber keine EMS-Fahrpulte einsetzt und Deinem Vorschlag folgt, kann während der Zeit, die die Lok auf der Drehscheibe verbringt ist, nur einen weiteren Zug auf die Strecke schicken. Mit der Trennung der Drehscheibe von der Strecke, könnte man aber insgesamt drei Züge Fahren lassen.
Original von taigatrommel
... bei meiner Bescheibung war aufgeführt das vor der Einfahrt zur Drehscheibe ein Trenngleis (zweimal je Ausenschiene unterbrochen), was mit Schaltern zur Stromversorgung versehen ist, eingebaut werden sollte....
Das habe ich weiter oben auch gemeint. Nur bin ich noch einen Schritt weitergegangen, der der Sicherheit dient. Man sollte sich in jedem Fall an die von Trix geschaffenen Standards halten. Wen ich hier einen allgemein gültigen Vorschlag mache, muß ich auch daran denken, daß jemand auf seiner Anlage noch alte Pappschwellen-Weichen oder Bakelit-Weichen betreibt, deren Beleuchtungs- / Schaltstrom über den Mittelleiter zurück zum Trafo läuft. Dann liegt auf dem Trix-Mittelleiter der Anlage immer einpolig 14 Volt Wechselstrom an.
Die Märklin-Drehscheibe 7186 hat aber an beiden Schienen Masse. Das heiß, der Trafo, der den Strom für den Drehmotor liefert, liegt auch einpolig immer mit 14 Volt an den Schienen (= Masse) an. Ich erwähnte gerade weiter oben, daß eine Trennung von Motor und Drehscheibenmasse nicht so leicht ist, wie man sich das vorstellt.
Dann kommt es darauf an, was für Transformatoren benutzt werden. Solange man Trix-Transformatoren einsetzt, besteht keine Gefahr. Wenn jemand aber für die Beleuchtung und Antrieb der Weichen und für den Drehscheibenantrieb Transformatoren anderer Herkunft (weil preiswerter) benutzt, bei denen die Wicklungen nicht getrennt sind (Spartransformator), kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen.
Um in ALLEN Fällen auf der sicheren Seite zu sein (ohne WENN und ABER), habe ich daher vorgeschlagen, auch den Mittelleiter zweimal zu unterbrechen, um ihn einmal über einen Schalter mit der Strecke und einmal mit der Drehscheibe zu verbinden. Dann hat die Drehscheibe keinerlei elektrische Verbindung zur übrigen Anlage und man kann alle diese Überlegungen (mit WENN und ABER), die in den letzten Postings vorgetragen wurden, vergessen. Und da ist für diejenigen, die nicht so tief in der Materie stecken am einfachsten nachzuvollziehen, wenn man die Drehscheibe elektrisch komplett von der übrigen Anlage trennt.
Georg