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Verfasst:
22.04.2006, 08:59
von rei
Hallo Framk
Hast du mal drüber nachgedacht die Bleche einfach anzukleben? Es gibt ja sehr hochwertige 2-Komponenten Kleber. Dann kannst du dir das bohren sparen und wenn es doch nicht aussieht es leichter wieder rückgägig machen.
mfG
Rei
BR 24 - Kleben der Windleitbleche

Verfasst:
22.04.2006, 09:41
von Frank Bertram
Hallo Rei,
Deine Idee ist nicht schlecht und um Deine Frage zu beantworten: klar habe ich daran gedacht, nur: die Stelle, an der die Bleche angebracht werden müßten ist erstens nicht frei von Unebenheiten (Leitungen und angedeutete Griffe) und zweitens ist der Kessel rund, so daß der Klebepunkt m.E. zu klein würde.
Da insoweit die Befestigungsstelle hätte geglättet werden müssen, dachte ich mir, Löcher seien im Fall eines Falles einfacher zu verschließen als eine im Kesselbereich (viermal) auftretende "Delle" oder Flachstelle.
Trotzdem, vielen Dank für den Hinweis.
Gruß
Frank Bertram

Verfasst:
22.04.2006, 11:34
von noels
moin, moin,
laß´das mit dem einspannen man lieber sein. Bei niedrieger Materialstärke ist Spritzguß fast empfindlicher, als Plastik. Markiere Dir die Bohrstellen, nimm erst einen ganz dünnen Bohrer (<1mm) und mache das freihändig. Dabei fast nicht drücken. Nimm DIr die Zeit, denn bis zum 6.5. sind es ja noch ein paar Tage
Erst danach mit dem Bohrer in Sollstärke die endgültigen Löcher bohren.
Wenn das Bohren auch mit dem kleinen Bohrer nicht klappt, liegt das nur daran, das zu stark gedrückt wird und die Drehzahl zu hoch ist. Geduld ist bei diesen Sachen die beste Grundlage.
MfG
Heiko Mehnert

Verfasst:
24.04.2006, 13:57
von Taigatrommel
Hallo Frank,
entschuldige die späte Antwort ich war bis Gestern im Urlaub. Das abgebrochene Stück kannst du mit Sekundenklebergel stumpf ankleben und das Loch mit Zweikomponentenkleber von unten füllen und hinterher nicht ganz Plan feilen so hält das abgebrochende Stück noch ausreichend. Ansonsten wie Heiko sagt ganz langsam mit Geduld und ja nicht den Bohrer abbrechen. Zur Hilfe/Erleichterung kannst auch erst ein runden Frässkopf (ca 2,5 mm Durchmesser) nehmen, den Kopf fast halb versenken, so das der Bohrer dann gleich geführt wird. Da du die Orginalbleche verwendest, die genauso hart sind wie die Messingbleche von Tom Jongen und sich nicht leicht biegen lassen solltest du , wenn die gebohtern Löcher zwischen Kessel und Windleitbleche nicht 100% stimmen ein Loch grösser bohren um Ungenauigkeiten auszugleichen.
Gruß Taigatrommel
BR 24 Umbau

Verfasst:
24.04.2006, 15:34
von Frank Bertram
Hallo Taigatrommel,
vielen Dank für den Tip mit dem Klebergel. Das probiere ich am Wochenende aus und werde Deinen Tip in Punkto Bohren gerne aufnehmen.
Da die Loks auch mit dem Tender 2'2'T26 gefahren sind (eine, ich glaube die 061) ist im Buch über die BR 24 vom EK abgebildet) werde ich mir diesen Tender mal zur Lok stellen und eine Ansichtsprobe machen.
Ist der Tender der Trix 01 nicht ein 2'2'T26?
Gruß
Frank Bertram

Verfasst:
24.04.2006, 15:47
von Ulrich Albrecht
Frank,
Der Tender 2'2'T26 ist der Kastentender, der mit der BR50 in der Ursprungsausfuehrung gekuppelt worden war. Es ist der Tender, der von der Bundesbahn mit einer Kabine versehen wurde. Der Tender der Trix 01 ist der 2'2'T34.
Bei allen Tendern bezeichnet die letzte Zahl den Wasserinhalt in Kubikmetern.
Ulrich

Verfasst:
25.04.2006, 07:45
von Taigatrommel
Hallo Frank,
der Trixtender ist, wie Ulrich schon geschrieben hat, so zu groß (in der Höhe). Wenn du Fotos von 01ern und 50ern vergleichst siehst du das der Wasserkasten in der Höhe kleiner ist und der Kohlekasten etwas kürzer ist. Zusätzlich waren an der Tenderfrontwand der Führerstand nach hinten verschossen.Das mit der Wasserkastenhöhe und der Tenderfrontwand krigt man hin, das mit den kürzeren Kohlekasten ist bestimmt auch machbar, fällt aber nicht so auf. Für meine 25er auf 24er Basis trenne ich daher immer in der Höhe 2mm raus. In Höhe der Betriebsnummer säge ich den Wasserkasten dazu quer durch und feile dann die Sägestelle so lange Plan, das beide Teile wieder schön aufeinander passen und der Wassekasten dann rundum eine Höhe von 20 mm hat. Die Tendertüren sind dann in etwar so hoch wie die Fensterkanten. Beide Teile genau mit Sekuneklebergel auf Stoß verkleben und innen mit Zweikomponentenkleber dünn verstärken. Aussen die Nahtstelle planfeilen/scheifen, dann ist der Tender in der höhe schonmal passender. Jetzt noch für die Tenderfrondwand habe ich selber zwar noch nicht gemacht, aber hier würde ich ein Führehausfrontblech der 80er oder 64er anpassendas sollte passen.
Es ist aber schon etwas Arbeitsintensiver als die Windleitbleche, einfacher geht es vielleicht mit einen Fleischmann- oder Märklintender der BR 50 den man umrüstet hierzu müstet du mal Torsten Schlange fragen, der hat sich die 24 061 schon einmal gebaut und einen Fremdtender dafür verwendet.
Gruß Taigetrommel
BR 24 mit neuem Tender

Verfasst:
25.04.2006, 16:29
von Frank Bertram
Taigatrommel,
herzlichen Dank für Deine Ausführungen. Ich habe mit im EK- Buch die Bilder von der 24 061 genauer angesehen und komme auch zu dem Schluß, daß ein echter 2'2'T26 besser wäre. Schaue mal bei M... und Co. Ich glaube, Lima hatte soetwas früher mal.
Gruß
Frank Bertram
Windleitbleche für BR 24

Verfasst:
25.04.2006, 16:40
von Frank Bertram
Hallo Freunde,
um noch einmal auf Rei#s Idee mit dem Kleben zurückzukommen. Die Idee ist nach einigem Nachdenken und Recherchieren nach Vorbildfotos gar nicht so schlecht. Im EK- Baureihe 24- Buch kann man sehen, daß die Aufhängung der Windleitbleche (Witte) recht filigran war: es scheint sich nur um jeweils zwei Drahtbügel gehandelt zu haben. Das sähe wiederum bestimmt besser auch als die dicken Zapfen an den 42-ger Windleitblechen. Ob das aber stabil genug ist, frage ich mich.
Da das Gehäusestück sowieso nur zum üben ist - wie Heiko vorgeschlagen hat - werde ich mal beide Methoden versuchen: die eine Seite kleben (mit den Drahtbügeln), die andere Bohren a la Taigatrommel.
Beim Stammtisch führe ich das Ergebnis dann vor. Welcxher Kleber wäre denn am besten geeignet?
Gruß
Frank Bertram
BR 24 mit Witte-Blechen

Verfasst:
01.05.2006, 08:24
von Frank Bertram
Liebe Freunde,
die 024 058 habe ich dank Unterstützung meines Freundes Stephan mit den Witte-Blechen der BR 42 versehen können. Da es nur ein Übungsstück ist, sind natürlich auch ein paar von mir verursachte Patzer darin, dennoch sieht die Lok recht gut aus.
Trotz der etwas zu großen 42-ger Bleche haber ich - weil Trix- Teil zu Trix- Teil gewünscht war - den Umbau nach den guten Tips hier im Forum gefertigt.
Jetzt muß noch lasckiert werden und dann kann die Lok am Samstag wohl vorgestellt werden (wenn Stephan noch die Restarbeiten schaffen sollte).
Jetzt suche ich noch einen geeigneten Tender von einer BR 50 (ohne Antrieb darin), um dann die 24 061 nachbauen zu können.
Da die 24 058 sowohl mit den Wagner (?) als auch den Witteblechen in Betrieb war (Reichsbahn, frühe Bundesbahn mit Wagner-Blechen, spätere Bundesbahn mit Witteblechen) habe ich vor, die Lok umzunummern in eine der hier am Niederrhein gefahrenen Loks (z.B. Bw Rheydt oder Krefeld oder Kleve). Hat jemand davon Beschriftungsvorlagen?
Gruß und schönen 1. Mai
Frank Bertram
(von der dann fertigen Lok gibt es natürlich später Bilder im Forum zu sehen)
Umbau 24 mit Witte-Blechen

Verfasst:
07.05.2006, 06:53
von Frank Bertram
Hallo Freunde,
auf dem gestrigen 7. Euregiostammtisch konnte ich das Gehäuse meiner 24 mit Witteblechen vorstellen. Stephan Struth hat mir die 42ger Bleche angebracht, nachdem ich meinen ersten Versuch verpatzt hatte. Aber wie Heiko ja schon sagte: erst die Übung machts, und in der tollen Trixer-.Gemeinschaft lernt man ja stets neue Fertigkeiten.
Da ich in der Aufregung des Aufbrauchs nach Herzogenrath nicht alle Teile einpackt hatte, konnte ich auf dem Treffen nur das Gehäuse vorzeigen; natürlich habe ich noch am Abend die 024 058- Kappe mit den Witte-Blechen mit Beleuchtungseinsätzen versehen, auf mein 24ger Fahrgestell gesetzt und auf einem Anlagenstück fahren lassen - die Lok sieht super aus - insbesondere mit der 024 058 mit Wagner Blechen davor in Vorspann.
Da ich auf dem Stammtisch eine 01 in der ersten Version Gleichstrom erhalten habe, wurde meine 24 auch gleich einmal mit dem 01- Tender gekuppelt (nur provisorisch zusammengestellt, denn die Kupplungsöse des Tenders ist niedriger als die des 24ger Tenders; diese Öse zu veröändern, habe ich aufgrund der relativen Seltenheit des 01- Tenders dieser Version gelassen (genieteter Tender in Metallausführung!).
Im EK- Buch befindet sich übrigens noch ein Bild einer 24 mit geschweißtem Tender (dreiachsig) - das wäre noch eine kleine Variante für Umbaufreunde.
Bilder der Lok folgen.
Schönes Wochenende
Frank Bertram
BR 24 - erstes Bild mit Witte Blechen

Verfasst:
08.05.2006, 23:42
von Frank Bertram
Hallo Freunde,
im Anhang ein Versuch der Bildübermittlung: BR 24 (Gehäuse) mit Witte-Blechen - zu sehen auf dem 7. Euregio-Stammtisch am 6.5.06 in Herzogenrath (Bericht auf der Homepage des Euregio-Stammtischs).
Sieht sie nicht gut aus? Inzwischen ist die Lok fertig und tut Dienst zusammen mit ohrer Wagner-Schwester (im Doppelpack ein besonders schönes Gespann).
Gruß
Frank
BR 24 mit Witte- Blechen

Verfasst:
20.05.2006, 14:40
von Frank Bertram
Hallo Freunde,
hier das versprochene Bild von der zusammengebauten Lok.
Die Umlaufbleche werden noch mit Riffel-Blech-Folie beklebt (wer weiß, wo es so etwas für HO gibt?).
Mir fehlen nun noch Beschriftungen für die Lok. Hat jemand eine Idee? Vielleicht gibt es auch die Beschriftungen für die 24 061, die mit dem größeren Tender versehen war.
Spasseshalber habe ich ein meiner 24ger mal mit einen zweiachsigen Tender (Fleischmann) gekuppelt - das sieht gar nicht schlecht aus.
Einen ausführlichen Bericht über den Umbau der 24 findet Ihr in kürze auf der Homepage des Euregiostammtischs. Da gibt es noch ein paar Bilder mehr.
Gruß
Frank Bertram

Verfasst:
20.05.2006, 18:42
von Ulrich Albrecht
Frank,
Meine Empfehlung ist, die alte Nummer abzuschleifen, und die neue auf dem PC auszudrucken. Wenn man den Font in der Groesse 2-4 waehlt, geht das ganz gut.
Ulrich

Verfasst:
20.05.2006, 23:32
von noels
Hallo Frank,
dreh mal die Schwinge wieder richtig herum und ziehe die Gegenkurbel fest
Gruß
Heiko