Zwischenzahräder aus Metall - problematisch ?
Und wieder sind Probleme aufgetaucht:
Es sieht so aus, als ob die Zwischenzahnräder, sofern sie aus Metall bestehen, Kurzschlüße zwischen den Radscheiben und dem Lokrahmen verursachen (können).
Radscheiben (rechts)=Außenleiter=Plus-Pol
Rahmen=Mittelleiter=Minus-Pol
Nun sind die Radscheiben ja bekanntlich gegenüber den Achsen und Zahnrädern der Achsen isoliert (Iso-Buchsen und Pertinaxscheiben), bleibt also m.E. nur das Messingzwischenzahnrad als Ursache.
Aus einer Email:
Bei dieser Lok waren auch vor dem Ausbuchsen schon Zwischenzahnräder aus Messing auf Stahlachsen verbaut.
"...rechte Kurve, rechte Weiche ..." - die 3. Treibachse wird hier (am weitesten) nach links gegen den Rahmen bewegt und somit gegen die Zwischenzahnräder (allerdings die 2. und 4. auch, wenn auch nicht so extrem), so daß hier ein elektrischer Kontakt auftreten könnte. Aber da die Metallzahnräder ja schon vorher drin waren, hätte der Fehler eigentlich auch schon voher auftreten müssen, es sei denn, daß sie durch das "Kippeln" in den ausgeschlagenen Lagern die Radscheiben nicht berühren konnten, wegen der Pertinax-Plättchen, die etwas größer sind, als der Zahnkranz der Antriebsachse (scheint mir aber eher unwahrscheinlich).
"...Trenngleis..." irritiert mich allerdings in diesem Zusammenhang, es sei denn es wäre ebenfalls eine Kurvenschiene, was aus der Mail nicht klar wird.
Eine fehlerhafte Isolierung des Gestängeträgers scheidet meiner Ansicht nach aus, da das Problem sonst 1. auch auf gerader Strecke und 2. auf allen Achsen auftreten würde.
Wenn das tatsächlich so wäre, hieße das dann ja, daß man die Zahnräder isoliert auf die Stahlachsen montieren müßte, um den Kurzschluß zu verhindern.
Wäre deren Einsatz dann noch sinnvoll, wenn man bedenkt, daß hier eine weitere Fehlerquelle in Sachen Passgenauigkeit lauert?
Hat jemand eine Idee / Lösungsmöglichkeit oder vielleicht ähnliche Erfahrung?
Gruß Michael
Es sieht so aus, als ob die Zwischenzahnräder, sofern sie aus Metall bestehen, Kurzschlüße zwischen den Radscheiben und dem Lokrahmen verursachen (können).
Radscheiben (rechts)=Außenleiter=Plus-Pol
Rahmen=Mittelleiter=Minus-Pol
Nun sind die Radscheiben ja bekanntlich gegenüber den Achsen und Zahnrädern der Achsen isoliert (Iso-Buchsen und Pertinaxscheiben), bleibt also m.E. nur das Messingzwischenzahnrad als Ursache.
Aus einer Email:
Bei bestimmten Gleiskonstellationen (z. B. rechte Kurve, rechte Weiche, Trenngleise) kommt es zwischen der 3. Treibachse und den Lok-Rahmen zu elektrischen Kurzschlüssen.
Bei dieser Lok waren auch vor dem Ausbuchsen schon Zwischenzahnräder aus Messing auf Stahlachsen verbaut.
"...rechte Kurve, rechte Weiche ..." - die 3. Treibachse wird hier (am weitesten) nach links gegen den Rahmen bewegt und somit gegen die Zwischenzahnräder (allerdings die 2. und 4. auch, wenn auch nicht so extrem), so daß hier ein elektrischer Kontakt auftreten könnte. Aber da die Metallzahnräder ja schon vorher drin waren, hätte der Fehler eigentlich auch schon voher auftreten müssen, es sei denn, daß sie durch das "Kippeln" in den ausgeschlagenen Lagern die Radscheiben nicht berühren konnten, wegen der Pertinax-Plättchen, die etwas größer sind, als der Zahnkranz der Antriebsachse (scheint mir aber eher unwahrscheinlich).
"...Trenngleis..." irritiert mich allerdings in diesem Zusammenhang, es sei denn es wäre ebenfalls eine Kurvenschiene, was aus der Mail nicht klar wird.
Eine fehlerhafte Isolierung des Gestängeträgers scheidet meiner Ansicht nach aus, da das Problem sonst 1. auch auf gerader Strecke und 2. auf allen Achsen auftreten würde.
Wenn das tatsächlich so wäre, hieße das dann ja, daß man die Zahnräder isoliert auf die Stahlachsen montieren müßte, um den Kurzschluß zu verhindern.
Wäre deren Einsatz dann noch sinnvoll, wenn man bedenkt, daß hier eine weitere Fehlerquelle in Sachen Passgenauigkeit lauert?
Hat jemand eine Idee / Lösungsmöglichkeit oder vielleicht ähnliche Erfahrung?
Gruß Michael