Seite 3 von 3

BeitragVerfasst: 30.11.2007, 21:08
von Roman Favero
Hallo Georg
du schlägst vor die "Gleichspannung" mittels Kondensatoren zu glätten. Dies hatte ich schon seit längerem probieren wollen.
Werden dadurch die Dioden in den graeuen Trafos nicht überlastet ?
Da hat es übrigens 5 Dioden drin. 4 sind nötig für die Gleichrichterei, wozu ist dann der 5te?
Müsste man nicht bipolare Kondensatoren nehmen, da die Gleichspannung ja dreht?
Roman

BeitragVerfasst: 30.11.2007, 22:16
von Gast
Hallo Roman,

ich wollte eigendlich nur mein Prinzip kurz umreißen.

Ich bin nie mit den Trix Trafos gefahren.Die Trafos die in der Anfangspackung dabei waren sind dafür untauglich.
Für diesen müsste man einen bipolaren Kondensator, aus 2 Einzelkondensatoren nachbilden.Hat Ulrich im 2ten Posting schön erklärt, und diesen an der Einspeisestelle betreiben.
ACHTUNG: BEI FALSCHEN ANSCHLÜSSEN FLIEGT DIR BESTIMMT EINER UM DIE OHREN !!Also lass die Finger davon wenn du nicht genau weißt, was du tust.
Ebenso war dieser Ersatzkondensator bei mir mit 1000 µF in der Lok.

Mein Trafo war damals
- Ringkerntrafo 15 Volt 5 Ampere
- Brückengleichrichter mit 60 Volt 10 Ampere
- Pufferelkos 4 mal 4700 µF
- Spannungsstabilisierung auf 15 Volt (5 Ampere Kurzschlusssicherung)
- 4 Steuereinheiten mit 1 Ampere Gleisabschaltsicherung)

Aufbau einer Steuereinheit
- PWM Generator um möglichst verlustfrei(wenig Wärmeentwicklung) 0 - 15 V zu erzeugen (Taktfrequenz max. 80 Hz)
- Glätten der PWM Impulspannung mit 1000 µF
- dann eine Transistor H-Bridge um Kontaktlos die Ausgangsspannung zu drehen.


Kurz gesagt : Bei mir wurde erst die Spannung aufbereitet und dann zur Richtungsänderung "gedreht".

Mir war auch klar, dass meine Lösung ohne Elektronikwissen sehr schwer zu bauen ist. Ich wolltete auch nur meine Erfahrungen posten.

Soviel ich in Erinnerung habe, gab es früher in der Elektor einen Schaltplan für einen Trafo mit geglätteter Spannung.
(bestimmt auch Fertiggeräte bei anderen Herstellern)

Ebenso habe ich meinen Lokelko über eine 2Richtungsauswahlsperrschaltung abgegriffen.Somit gab es keine Rückwärtsentladung vom Lokmotor weg.

Mein Fazit :
- Je mehr Verbraucher (Loks/Glühbirnen) desto größer die Pufferelkokapazität im Netzteil.
- nicht EMS tauglich
- hochfrequente Waggonbeleuchtung VERBOTEN

somit wieder abgeschafft und auf Digital umgestiegen.

================== kleiner Ausflug ===========
Anmerkung für DCC Digital:
Hier liegt am Gleis eine 15 Volt Plus Minus Rechteckspannung an.(bei den einfachen DC Trafos Halbwellensinus)
Diese wird in der Lok auf dem Decoder gleichgerichtet.
Durch dass Hochklappen des negativen Rechteckanteils in den positiven Bereich entsteht hier bereits eine geglättete Spannung.Also keine Sinus Nullspannungswerte wie beim Hochklappen einer Sinushalbwelle.
Und jetzt kommts :
Diese Spannung kann man leicht puffern, da diese nicht gedreht wird !
Auf den Lokdecoder sitzt auch eine H-Bridge wo lediglich die Durchschaltrichtung der Transistoren umgeschalten wird.ES WIRD EINE SAUBERE GLEICHSPANNUNG HALBLEITERTECHNISCH UMGESCHALTEN.

Hoffe das Fachchinesisch war nicht zu groß.

Anhang eine Steuereinheit ohne H-Bridge und ohne Pufferstabilisierung.


Servus
Georg