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BeitragVerfasst: 19.10.2008, 21:52
von irolke
Hallo Richard

sehr gut ich werde mich melden



der Felix bekommt auch noch Teile von mir

ich habe einen Stand mit Hugo Klare zusammen


mfg Ingo

strahlgut

BeitragVerfasst: 19.10.2008, 22:08
von ecki
Hallo Strahlemänner,

ich muss das erwähnte Strahlgut in ziemlich großen Mengen beziehen - Abgabe daher kein Problem!
Ich werde Proben nach Schwerte mitbringen und kann dann gerne eine Sammelbestellung organisieren.

TRIX EXPRESSionistischer Gruß vom strahlenden
ecki

BeitragVerfasst: 20.10.2008, 16:23
von Br01
Guten Tag die Herren,

ich bin heute endlich dazu gekommen, Bremsflüssigkeit zu besoregn, da ich am Wochenende arbeiten mußte und nach Feierabend zwei Loks auf Mabuchi umgebaut habe.

Tja, aber ich komme nicht weiter: auch mit der Bremsflüssigkeit geht die Farbe kaum ab, zumindest nicht besser als mit der Nitroverdünnung.

Die letzte Option, die mir einfällt, bevor ich die Gehäuse doch noch weggeben muß zum Strahlen, ist Abbeize aus dem Baumarkt. Aber ist die überhaupt wirksamer als Nitroverdünner oder Bremsflüssigkeit?

Viele Grüße,
Bernhard

Brennspiritus

BeitragVerfasst: 20.10.2008, 16:37
von miximaxi
Beitrag durch Autor gelöscht !

BeitragVerfasst: 20.10.2008, 18:03
von Br01
Moin,

nein, das habe ich noch nicht versucht. Aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß ich diesen Lack, der Nitro und Bremsflüssigkeit widersteht, mit einfachem Brennspiritus lösen kann...

Aber gut, ich werds versuchen.

Viele Grüße

BeitragVerfasst: 20.10.2008, 19:13
von noels
... das kommt immer auf das zur Farbe passende Lösungsmittel an. Leider steht es ja nicht auf der Lok, welcher Lack verwendet wurde. Also hilft nur trial and error :D
Bei der Bremsflüssigkeit sah man bei mir erst auch keine Wirkung (ca. nach einer Stunde). Aber mit einem Borstenpinsel war die Farbe ruckzuck weg.

Gruß
Heiko

BeitragVerfasst: 20.10.2008, 20:31
von Br01
Moin Heiko,

die Lok liegt nun seit heut Nachmittag in der Bremsflüssigkeit, aber mein Borstenpinsel ist machtlos...

Werde nun noch einen letzten Versuch mit Spiritus unternehmen, dann werd ich mir was anderes einfallen lassen müssen. Die Br24 war aber möglicherweise schon einmal neu lackiert worden, aber mit Pinsel, zumindest sah es so aus. Weiß der Geier, was da für ein Lack drauf ist.

Naja, wenigstens kommen die Lokumbauten gut voran. Ich glaube ich werde bald noch von Dir Nachschub brauchen, Heiko ;)

Grüße,
Bernhard

BeitragVerfasst: 20.10.2008, 21:11
von trixklaus
Hallo Bernhard,

die Abbeize aus dem Baumarkt ist auch sehr mühsam zu verarbeiten und kann ewig dauern. Wenn Nitro nicht hilft, würde ich mal beim Malermeister in der Nachbarschaft fragen, die haben da stärkere Mittel.

Viel Erfolg.
Gruß, Klaus

BeitragVerfasst: 21.10.2008, 11:33
von Richard
Hallo Bernhard

Wenn Du Abbeize kaufst im Baumarkt, muss Du darauf achten, dass sie dafür geignet ist, Einbrennlacke zu entfernen. Solche Abbeizmittel sind meistens von gelförmiger Konsistenz. In hartnäckigen Fällen habe ich ein Gehäuse mit dem Gel eingepinselt, das Ganze möglichst luftdicht mit dünner Haushaltfolie eingewickelt und einen Tag liegen gelassen. Die Wirksamkeit des Abbeizmittels ist am besten, wenn es möglichst lange feucht bleibt. Anschliessend muss das Gehäuse dann mit Nitroverdünner abgewaschen werden.

Solche Abbeizmittel müssen in der Schweiz immer beim Verkaufspersonal verlangt werden. Die Abbeizen, welche im Regal stehen, sind viel zu schwach und eignen sich nur, um Holz von Acrylfarbe zu befreien oder Schmiereren an Fasaden zu entfernen.

Freundliche Grüsse
Richard

BeitragVerfasst: 21.10.2008, 19:53
von Br01
Guten Abend,

nachdem ich gestern Abend der Lok den Kampf angesagt habe und sie über Nacht in der Bremsflüssigkeit liegen gelassen habe, war es heute Mittag auch nicht viel besser. Allerdings hatte sich an ein paar Stellen der Lack gekräuselt und ließ sich dort auch beseitigen. An den meisten Stellen tat sich jedoch nicht viel, ich habe es aber auch nicht mehr wirklich versucht...

Ich habe die Lok dann in Spiritus eingelegt und siehe da, der Borstenpinsel zeigte nach einer Weile Wirkung. Die Farbe habe ich nun weitgehend runter, nur der Zwischenraum zwischen Kessel und Windleitblechen macht Schwierigkeiten, da komme ich mit dem Pinsel nicht ran. Werde mal eine Drahtrundbürste dafür bemühen, die ich allerdings erst noch besorgen muß.

Ob es nun das lange Bad in der Bremsflüssigkeit war oder der Spiritus weiß ich nicht. Fest steht aber, daß ich in Zukunft von der geringeren Sauerei ohne Entsorgungsprobleme (Spiritus) ausgehe und erst bei Nichtfunktionieren zu härteren Mitteln greife. Ich habe jetzt hier nämlich die blöde Bremsflüssigkeit und kann warten, bis ich das Zeug in die Schadstoffsammlung verklappen kann...


Nun mal ein neues Thema bezüglich dem Restaurieren und Umbauen von Loks, mit dem ich nicht richtig voran komme: Beleuchtung, genauer gesagt LEDs.
Ich möchte gerne ein paar Loks damit ausrüsten, weiß jedoch nicht welche LEDs dafür gut sind.
Der lokale Elektronikhändler hat nur die Standard-Auswahl (5mm, 3mm und SMD) und davon auch nicht viel. Das Angebot bei Conrad dagegen ist unüberschaubar und ich weiß nicht, zu welchen Modellen man greifen sollte.
Vorab: Ich weiß, daß ich Vorwiderstände für die LEDs brauche, genauer gesagt für 14V bzw. 20V (falls später Digitalbetrieb).
Die große Frage ist aber nun: tauscht man einfach die Glühlampen gegen je eine LED aus und beleuchtet mit dieser die Lichtprismen?
Oder baut man auch die Lichtprismen aus und steckt die LEDs direkt in die Lichtschächte? Die haben aber nur einen Durchmesser von 2,x mm und solche LEDs habe ich noch nicht entdeckt.

Also, falls jemand zum Beispiel eine Conrad-Artikelnummer für mich hätte, wäre mir das eine große Hilfe...

Vielen Dank und Grüße,
Bernhard

LED's

BeitragVerfasst: 21.10.2008, 21:17
von Roman Favero
Salü Bernhard
LED's anstelle von Glühlämpchen sind höchstwahrscheinlich zu schwach. Die starken LED's sind klar und strahlen nur nach vorne. Die sind also als direkte Scheinwerfer geeignet. Die matten schwach leuchtenden LED's sind Rundumstrahler. Es gibt übrigens auch LED's die nur 1.8mm dick sind. Allerdings sind die hinten verdickt. Das Lichtstiftchen ist nicht lang genug damit es bei alten Gussloks genügend tief eingesteckt werden kann.
Ich habe deshalb bei der U2 und der U222 ( siehe Fotos und Text unter der Rubrik "unglaubliches + fast wahres - die TRIX-SAGA ") und unter "Literatur zu LED" in der Analogrubrik- Tips und Fotos eingestellt.
Prinzipiell soll’s Du die LED's höchstens mit 20mA belasten. Mit der Formel U=IxR (V=AxOhm) lassen sich die Wîderstände berechnen. Bei 14 Volt also ca. 700 Ohm bei 20V 1000 Ohm. 1/4 Watt genügt.
Vergiss aber nicht, dass die LED's zwar Dioden sind aber bei falscher Polung trotzdem kaputt gehen. Also muss mittels Dioden die Polung sichergestellt werden.
Roman

BeitragVerfasst: 22.10.2008, 00:51
von Br01
Guten Abend/Morgen,

Danke für die Links, sehr interessant!
Da stehen schon viele interessante Sachen drin, aber eine Frage bleibt immer noch offen:

Welche LEDs, d.h. welche Abmessungen und Bauform, eignen sich denn?

Bei den E- und Dieselloks würde ich jetzt die Bullaugen der Lichter von der Innenseite des Gehäuses her etwas aufbohren und 3mm- oder SMD-LEDs einsetzen, soweit klar.

Aber bei den Dampfloks? Die Lichtleiter sind 2,4mm dick, habs vorhin nochmal gemessen. Dementsprechend sind auch die Kanäle im Gussgehäuse entsprechend eng. Gibt es LEDs, die da rein passen, oder wie wurde bei den Dampfloks die LED-Beleuchtung bisher realisiert?

Grüße,
Bernhard

P.S.: Eine Br80 wurde mit Hilfe von Spiritus vorhin binnen Minuten von Ihrem Lack befreit. Ich weiß nicht, was auf der Br24 auflackiert war, aber mit dem Spiritus ging es zwar, aber kein Vergleich zu der Br80, dort ging die Farbe schon beim Anfassen ab.

LED's

BeitragVerfasst: 22.10.2008, 01:28
von Roman Favero
Salü Bernhard
wenn Du in der LAge bist SMD's zu löten, dann gäb es da noch eine tolle Lösung.
Du kannst dann die Lichtleiter drinn lassen und jeweils eine oder gar 2 SMD's auf die Stirnfläche/Lichteintrittsfläche kleben.
Bei der U2 habe ich übrigens 3mm Led's genommen. Ich habe von innen die Gehäuse leicht mit einem Kugelfräser eingesekt so dass die Oberfläche der LED fast an die Aussenfläche kommt. Ich habe warmweisse klare sehr helle und rote opake genommen.
Roman

BeitragVerfasst: 22.10.2008, 09:57
von Br01
Hallo Roman,

danke für die Tipps. Die Lösung, die Du bei der U2 gewählt hast, ist ja für Loks, wo der Lichtschacht im Prinzip nur ein Loch ist (also alle Nicht-Dampfloks) das Naheliegendste. Schön ist auch die kleine Leiterplatte von Bernd Tauert:
http://www.ig-trix-express.de/wbboard/thread.php?threadid=840&boardid=7&sid=7c1124ab017866af62278ddfb6448d5e&page=1#2

Die dort verwendete Bauform der roten LED eignet sich auch gut, gibt es glaube ich aber nicht in weiß.

Irgendwo hatte doch auch jemand eine V160 restauriert und mit LEDs ausgerüstet. Ich hab davon irgendwo Bilder gesehen, finde es aber nicht wieder. Kennt jemand den Link?

Der Tip mit den SMD-LEDs ist gut, allerdings sind die Biester wirklich winzig. Ich habe solche noch nie verwendet, kommt es denn beim Löten der SMDs auf noch mehr als eine ruhige Hand an? Ich bin kein großer Lötkünstler und würde es mir eher nicht zutrauen...


WICHTIG: Gibt es bei den Dampfloks überhaupt eine Alternative? Die Schächte für die Lichtleiter sind ja offenbar zu dünn für LEDs, oder habe ich ein bestimmtes LED-Modell übersehen?


Zur Schaltung ist eigentlich alles klar, ich werde wahrscheinlich die Grundschaltung 2 von dieser Seite verwenden:
http://www.ralfwagner.de/rmb/basteleien/led/ledschaltungen.html

Sie braucht offenbar nichtmal einen Vorwiderstand, auch eine Sperrdiode scheint wegen des FETs überflüssig zu sein, zumindest entnehme ich dies dem Schaltbild. Die Frage ist nur, ob man dahinter mehrere Dioden (z.B. für Spitzenlicht) in Reihe oder parallel schaltet. Vielleicht weiß jemand mehr zu dieser Schaltvariante mit FET, ansonsten mache ich dann mit Billig-LEDs Trial&Error-Versuche :)

Sollte ich dennoch Sperrdioden brauchen, sollte man diese in Reihe oder Antiparallel schalten? Hier gibt es eine Darstellung, nach der man antiparallel schalten muss, kann man das so übernehmen?:
http://www.ferromel.de/tronic_16.htm (letztes Schaltbild)

Viele Grüße,
Bernhard

BeitragVerfasst: 22.10.2008, 16:33
von peterpff
Hallo Bernhard

die Schaltung mit dem FET darf nur in einer Spannungs-Richtung benutzt werden. Daher ist eine Diode in Serie zum Abblocken der umgekehrten Stromrichtung notwendig.
Der FET ist ein selbstleitender FET, d.h. bei einer Gate-Spannung von 0V (Gate und Source verbunden) fließt bereits ein Strom. Dieser ist relativ konstant und nur vom verwendeten FET-Typ abhängig (BF256A=7mA, BF256B=13mA, BF256C=18mA). Bei Farnell habe ich den BF256C für 11 Cent gesehen

Zu Sperrdiode in Serie oder antiparallel:
In Serie bedeutet das 0,7V an der Sperridiode abfallen und sich die Minimal-Spannung, ab der die LED leuchtet, etwas erhöht. Diese Variante würde ich nehmen, falls mehrere LEDs in serie betrieben werden sollen.
Antiparallel hat zur Folge, das halt auch ein Strom fließ wenn die LED nicht leuchtet. Diese Variante ist für den Betrieb mit kleinen Spannungen von Vorteil.

Die letzte von Dir erwähnte Schaltung benutzt als Sperrdiode einfach eine weitere LED. Für eine Rot/Weis-Wechselbeleutung werden also nur die beiden LEDs und ein Vorwiderstand benötigt.
ABER: da nur ein Widerstand benutzt wird, kann man den Strom nicht individuell einstellen. Da muß man einfach ausprobieren, mit welchen LEDs man die gewünschten "Leucht"-Verhältnisse hinbekommt (meistens sind die weißen LEDs recht hell, also benötigt man entsprechend helle rot LEDs). Wichtig ist auch, wie in dem Schaltbild dargestellt, die Verbindung zwischen jeder LED falls mehrere in Serie geschaltet sind.

Beim analogen Zugbetrieb würde ich die Schaltung mit dem FET (und der Sperrdiode) bevorzugen, da dadurch ab ca. 5V (bei einer LED) eine gleichbleibende Helligkeit erreicht wird (auch wenn der Aufwand jede LED einzeln zu versorgen höher ist).

Ein Frage an alle LED-Benutzer:
Ich habe schon alle möglichen LEDs ausprobiert (selbst RGB-LEDs), aber entweder ist mir die Beleuchtung zu weiß oder zu gelb. Kann mir jemand einen genauen Typ nennen, den er einsetzt und für gut befindet ?

Gruß an alle Peter