Sali Heiko
Hallo TE-ler
Und Sie dreht sich doch !!!
Nachdem ich die Schleiferfedern an den beiden Enden noch zusätzlich abgewinkelt/hochgebogen habe, also mehr Druck auf den Löffeln habe,
läuft sie wie eine geschmierte Katze. Auch die DKW sind nun langsam zu überfahren.
Was ich noch machen werde ist: ich werde ein kleines Bleiklötzchen auf das Motordrehgestell kleben und/oder noch etwas Gewicht unter der Platine befestigen..
Von wegen Lärm: nein, im Betrieb auf den Schienen läuft sie in allen Geschwindigkeiten angenehm leise. Nur in der Luft oder auf dem Rücken, ohne Last, gibt es eine Trafostellung, auf eine Richtung, bei welcher die Zahnräder ins Kreischen/in Schwingungen kommen. Das ist aber wohl, weil ich nicht überall auf allen Achsen der Zwischenzahnräder Fett geben konnte, sondern teilweise ein 15W50er Öl verwenden musste. Als ganz heikel haben sich die im Motorgehäuse liegenden Zahnräder erwiesen. diese zu schmieren ist ohne Demontage des Motors sehr schwierig.
Ich verwendete Medizinalspritzen mit abgeknöpften Nadeln unter dem Stereomikroskop bei 6facher Vergrösserung. Ein sehr aufschlussreicher Punkt war auch das äussere Rotorlager, nach einer kleinen Fettgabe bei laufenden Motor, verfärbte sich das Fett sofort grau metallen. Daraus schliesse ich, dass entweder noch Metallabrieb der Produktion oder der kurze trockene Testlauf Ursache war.
Als Fett verwende ich immer noch das weiche Lagerfett Microlube GBU-Y 131 von Klüber.
http://www.klueber.com/de/product-detail/id/1039/Auf jeden Fall läuft sie nun so, wie sie von Märklin eigentlich hätte ausgeliefert werden sollen.
Ob eine Werksrevision bei Märklin mich auch voll zufriedengestellt hätte, bleibt nun unbeantwortet, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann, dass die Reparaturabteilung genügend Zeit und Geduld aufbringen würde.
mit vertrixten Grüssen
Roman