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Interessengemeinschaft Trix-Express

Gibt es noch neue Loks und Wagons?

Fragen und Antworten rund um die "klassische" Modellbahnelektrik und -elektronik.
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Beitragvon Br01 » 17.09.2008, 18:31

Moin,

so langsam kapier ichs:

Original von noels
... in dem konkreten Fall mißt Du den Raddurchmesser der Plastikräder und kaufst das gleiche Maß in Metall. Ich würde einseitig isolierte nehmen, weil Du dann für die Beleuchtung den Strom von der Außenschiene über leichtgängige Achsschleifer und das nicht isolierte Rad abnehmen kannst. Das spart Seitenschleifer.


ist logisch, aber wo gibts denn passende Achsschleifer und wie befestigt man die? Löten im Kunststoffgehäuse ist irgendwie doof ;) Reicht da festkleben? Oder bohren und anschrauben? Hab solche Dinger noch nie gesehen, daher die Fragen.

Für ältere Metallgüterwagen, oder Wagen mit Metallagern brauchst Du beidseitig isolierte Achsen. Sonst produzierst Du einen Kurzschluß, wenn Du die Achsen gegenläufig montierst.


Oder ich montiere die Achsen gleichläufig, dann müsste es doch gehen, oder? Nur zum Verständnis gefragt...

Bei Fremdfahrzeugen hilft nur, genau zu schauen, wieviel Platz man für die Spurkränze hat und ob man gegebenenfalls Platz schaffen kann.


Platz schaffen im Sinne von etwas abfräsen an den Wagons? Und wenns nicht geht habe ich einen angefrästen Wagon, den ich nicht benutzen kann.

Müssen die Spurkränze für Express eigentlich immer die gleiche Profilhöhe (Abstand Radlauffläche zu Spurkranzoberrand) und die gleiche Laufflächenbreite haben, oder ist das mehr oder weniger variabel?

Die Achslänge kannst Du ja auch an den vorhandenen messen. Eine digitale Schieblehre ist auch bei anderen Bastelarbeiten ein sinniges Werkzeug :D


Daran solls nicht liegen, aber der Begriff "Norm" ist wohl bei den ganzen Achsen ein Fremdwort, auch Hersteller-intern. Das ist natürlich nicht sehr anwenderfreundlich... im Prinzip braucht man also für jeden Umbau einen anderen Radsatz?

Stecke auf keinen Fall Zapfenachsen in Spitzenlager, oder umgekehrt. Das hat Michael ja auch schon eindeutig gesagt. Du machst die Lager kaputt.


Das hatte ich an anderer Stelle anders verstanden, aber gut scheint ja doch eindeutig zu sein ;)

Ich werd Morgen mal sehen, ob der örtliche MoBa-Handel etwas hat, was ich gerne umrüsten würde (also Wagon nicht Lok da lass ich lieber andere machen), aber etwas kaufen ohne zu wissen, daß der Umbau auch geht möchte ich natürlich nur ungern...


Mann mann ein Königreich für eine Radsatznorm!!!

Viele Grüße,
Bernhard
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Beitragvon noels » 17.09.2008, 19:52

@ domi:
eine genaue Umbauanleitung wirst Du wohl nicht bekommen, wohl aber Hilfe, wenn Du auf ein spezielles Problem stößt. Der Grundsatz ist eigentlich immer klar:
- Habe ich genügend Platz für Mittelschleifer und eine Befestigungsmöglichkeit?
- Wie breit sind die Drehgestellrahmen. Muß ich sie beschleifen/fräsen, um auf das Spurinnenmaß von 11,9 mm zu kommen? Ist dafür genügend "Fleisch" da?
Zur konkreten Lok kann ich Dir nichts sagen, da ich sie mir noch nicht angesehen habe. Grundsätzlich nehme ich nicht gern zu billig gemachte Modelle, denn ich möchte nicht gern viel Arbeit und Material investieren, wenn das Ding dann nur wenige Betriebsstunden überlebt. Das ist mit ein Grund, warum ich Trixer geblieben bin: Die Sachen sind langlebig. Neumaterial muß bei mir dazu passen.
- Bei den Wagenkupplungen würde ich mir überlegen, bei Neuanschaffungen auf die NEM- Kupplungen umzusteigen. Das ist preiswerter und sieht besser aus. Bei mir haben nur noch die alten Gußwagen die Expresskupplungen und ein paar passende Loks. Alles andere fährt mit NEM und KK- Köpfen. Aber das ist eine Geschmackssache.
Die Firma Symoba bietet KK- Kulissen und NEM- Normschächte an, mit denen man auch ältere Wagen ausstatten kann. Dann hast Du die freie Wahl, ob Du Trix- Kupplungen, oder KK-Köpfe in die Schächte steckst.

@ br01:
st logisch, aber wo gibts denn passende Achsschleifer und wie befestigt man die? Löten im Kunststoffgehäuse ist irgendwie doof Reicht da festkleben? Oder bohren und anschrauben? Hab solche Dinger noch nie gesehen, daher die Fragen.
.

Dazu habe ich mir von Conrad eine Messingblechplatte gekauft. Daraus schneide ich passende Schleifer, die ich nach Möglichkeit mit Madenschrauben befestige. Kleben geht aber auch.

Oder ich montiere die Achsen gleichläufig, dann müsste es doch gehen, oder? Nur zum Verständnis gefragt...


Klar. Aber wollen wir wetten, daß Du irgendwann einen kurzen produzierst, nicht darauf kommst und einen ganzen Samstag nach der Ursache suchst? :D

Platz schaffen im Sinne von etwas abfräsen an den Wagons? Und wenns nicht geht habe ich einen angefrästen Wagon, den ich nicht benutzen kann.


Dafür bekommt man schnell einen Blick. Mußt ja nicht gleich mit teuren Wagen anfangen.

im Prinzip braucht man also für jeden Umbau einen anderen Radsatz?


ganz so krass ist das nicht.

Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon trixklaus » 17.09.2008, 20:05

Hallo BR 01.

Es gibt auch heute noch verschiedene Trix und Märklin-
wagen, die aus alten Trixformen stammen.
Zum Beispiel die 2 achsigen Märklin 00756,
Aral Kesselwagen. Auch diverse 4 Achser Kesselwagen.
Ein guter Händler tauscht auch heute noch die Achsen und Kupplungen kostenlos. Einfach mal fragen.

Viele Grüße, Klaus
trixklaus
 
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Beitragvon Br01 » 17.09.2008, 21:09

Moin,

danke für den Hinweis.
Allerdings sind Güterwagons nicht soo ein großes Thema für mich, ich habe noch viel von früher und bin da nicht so hinterher.

Mir gehts mehr um Loks, Triebwagen und Personenwagen der Epochen IV und V.

Ich möchte meine Bahn so etwas zeitgemäßer und spektakulärer machen, das ist schon alles ;)

Viele Grüße,
Bernhard
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Beitragvon ecki » 17.09.2008, 23:28

Zitat:
" Zitat: Oder ich montiere die Achsen gleichläufig, dann müsste es doch gehen, oder? Nur zum Verständnis gefragt...
Klar. Aber wollen wir wetten, daß Du irgendwann einen kurzen produzierst, nicht darauf kommst und einen ganzen Samstag nach der Ursache suchst?"

Hallo zusammen,
angenommen man hat einen Metallwagen, und - auf der rechten Schiene, dort auch gleichläufig die nicht isolierten Räder. Diese übertragen nun via Achshalterung - auf den Wagen, der hat eine Metallkupplung.
Vor dem Wagen haben wir eine Zuglok aus dem Hause Märklin, + an Masse und somit an der Metallkupplung. Diese Lok nimmt aus der linken Schiene + auf...

Von den Beleuchtungen in den Fahrzeugen will ich jetzt nicht auch noch anfangen - aber seit ich diverse Male erst im "Dunkelbetrieb" den Funkenflug zwischen Lok- und Wagenkupplung erlebte, montiere ich grundsätzlich doppelt isolierte Radsätze unter Metallwagen.Seitdem habe ich an Samstagen mehr Zeit zur Suche nach anderen Fehlern... ?(

Zitat:
"Zitat: Original von noels
... in dem konkreten Fall mißt Du den Raddurchmesser der Plastikräder"

Nur zur Sicherheit: "Rad"durchmesser ist hier der "Laufkranz"durchmesser!


Zitat:
"Müssen die Spurkränze für Express eigentlich immer die gleiche Profilhöhe (Abstand Radlauffläche zu Spurkranzoberrand) und die gleiche Laufflächenbreite haben, oder ist das mehr oder weniger variabel?"

Radio eckiwahn antwortet:
Im Prinzip nein! Das ist weniger variabel! Es sei denn, man fährt ausschliesslich auf Neusilbergleisen, hat keine Weichen oder Kreuzungen eingebaut oder man legt keinen Wert auf Entgleisungssicherheit und Laufruhe in / über Weichenlöchern. Dann ist es mehr variabel!
Am meisten wenig variabel ist die Laufflächenbreite beim Betrieb auf Bakelitgleisen!

TRIX EXPRESSionistische Grüße
ecki
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Beitragvon Taigatrommel » 18.09.2008, 07:58

Hallöchen,
bei den Hobbyloks von Piko sind nur die 146,185, 189, Hercules und Traxx einfach umzubauen. Die Taurus ist schon mit Problemen behaftet, da hier die Drehgestelle nicht so einfach weit genug einschencken können.
Gruß Taigatrommel
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Beitragvon Br01 » 18.09.2008, 09:32

Moin!

Danke Ecki, alles verstanden, auch dank einem Bildbeitrag von Heiko, an dieser Stelle auch nochmal danke!

Hierzu:
Original von noels
Dazu habe ich mir von Conrad eine Messingblechplatte gekauft. Daraus schneide ich passende Schleifer, die ich nach Möglichkeit mit Madenschrauben befestige. Kleben geht aber auch.

folgende Frage:
Welche Blechstärke empfiehlt sich denn? Und wie sehen die Schleifer dann idealerweise aus? Wie genau befestigt man das ganze dann mit den Madenschrauben?
Es ist mir ja schon unangenehm, aber gibt es davon eventuel auch ein Bild? Ich glaube, damit wären sofort alle Fragen beseitigt ;)

Viele Grüße
Bernhard
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Beitragvon Br01 » 15.10.2008, 16:31

Moin,

mal ein Update:

Vom Umbau von Loks habe ich erstmal Abstand genommen und sammel nun erste Umbau-Erfahrungen mit Wagons.

Ich habe heute die Doppelstockwagons 43584, 43585 und den dazu passenden Steuerwagen 43586 von Märklin gekauft.
Die Räder haben folgende Maße (in mm, spitzengelagert): Achslänge 24,4; Spurinnenmaß 14,1; Laufraddurchmesser 10,5 und Spurkranzdurchmesser 13,1.

Da die Drehgestelle relativ viel Platz bieten ist das Spurinnenmaß kein größeres Problem.
Ich habe probeweise TE-Austauschradsätze eines anderen umgebauten Märklin-Wagons genommen und eingebaut. Diese haben folgende Maße (gleiche Reihenfolge wie oben): 24,4; 10,3; 13,4; 11,7 (entspricht glaube ich dem NPE NZ 33253)

Man sieht also, daß der Laufraddurchmesser leicht abweicht, macht aber nichts. Der etwas höhere Spurkranz ist gerade so noch ohne Fräsarbeiten ok, er schabt in Kurven ganz leicht am Kupplungsschacht, was aber kaum merklich ist. Auch im Radius 1 schleifen die Räder noch nicht am Gehäuse - gerade so. Die geringere Innenspur ist wegen ausreichenden Platzes kein Problem.

Der Steuerwagen hat einen Skischleifer und Radschleifer. Auch hier passen die Achsen. Die Wagen sind unbeleuchtet, aber der Steuerwagen hat ein mit der Fahrtrichtung wechselndes Spitzenlicht.
Auf einen Tip hin bin ich darauf gekommen, daß trotz des Märklin-Wechselstroms dieses Spitzenlicht auch mit Gleichstrom funktioniert. Es handelt sich um LEDs, die mit einer kleinen Platine verbunden sind, die wiedrum an die Schleifer angeschlossen ist. Ich kenne mich mit Elektrik nicht besonders gut aus, gehe aber davon aus, daß die Platine ein Gleichrichter ist, der nun nicht mehr viel Arbeit hat ;)
Sogar der Lichtwechsel funktioniert einwandfrei.

Der Zug hängt nun an einer Trix Express 2350 (orientrote E111), nicht ganz epochentreu aber hübsch anzusehen, die Wagen sind längenmäßig 1:100, Radius1 geht wie gesagt auch problemlos. Werde noch einen Test auf der Teststrecke nach Klaus-Dieter Frohn machen, erwarte aber keine Überraschungen.

Kurz gesagt: ein recht einfacher Umbau, der für Fans neuerer Fahrzeuge schnell gemacht ist.

Folgende Fragen bleiben:
1) Wenn mir jemand erklären kann, wieso die Märklin-Wechselstromtechnik so einfach auf Gleichstrom läuft, nur zu :)

2) Da ich z.B. die alten TE-Silberlinge (3377 und andere) auf Metallachsen und Radschleifer umbauen will:
Als Radschleifer eignet sich ja offenbar dünnes Kupfer- oder Messingblech, das als Zunge auf der Achse liegt. Sowohl einige der von mir erworbenen Umbauten als auch der Märklin DoSto-Steuerwagen sind so ausgeführt. Wie befestige ich aber nun idealerweise diese Blechzunge am Drehgestell?
Es war von Madenschrauben die Rede, kann das jemand mal genauer erklären? Wieso keine normale Schraube (Bild?)?


Viele Grüße,
Bernhard
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Beitragvon noels » 15.10.2008, 17:00

Hallo Bernhard,
1) Wenn mir jemand erklären kann, wieso die Märklin-Wechselstromtechnik so einfach auf Gleichstrom läuft, nur zu

Die Märklin- Wagen haben keine "Wechselstromtechnik" Glühbirnen ist das ganz egal, welcher Art der Strom ist. LED brennen halt nur in einer Fahrtrichtung. Einen wichtigen Unterschied, der allerdings nichts mit Wechselstrom zu tun hat, egalisierst Du mit dem Radsatztausch: Märklinradsätze sind elektrisch nicht isoliert, da die Außenschienen phasengleich sind.
Bei Lokomotiven, die nur mit Spurkränzen ausgerüstet werden, sieht die Geschichte dann schon anders aus. Da müssen die Räder einer Seite ausgebuchst werden.
Ältere Märklinmotore sind Allstrommotore. Für den Fahrtrichtungswechsel muß man nur die Feldwicklung durch einen Permamagneten ersetzen.

Es war von Madenschrauben die Rede, kann das jemand mal genauer erklären? Wieso keine normale Schraube (Bild?)?

Madenschrauben haben ein grobes, selbstschneidendes Gewinde. Für weiche Werkstoffe geringer Materialstärke sind sie ideal. Eine Feingewindeschraube bekommst Du in dem dünnen Plastikboden eines Wagens nicht wirklich fest.
Gruß
Heiko
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Beitragvon TE lebt » 15.10.2008, 18:28

Original von noels
Madenschrauben haben ein grobes, selbstschneidendes Gewinde. Für weiche Werkstoffe geringer Materialstärke sind sie ideal. Eine Feingewindeschraube bekommst Du in dem dünnen Plastikboden eines Wagens nicht wirklich fest.


Ähm,

sorry, Heiko, aber bist Du Dir sicher?
Ich hatte zum Thema Madenschraube etwas anderes im Kopf und dann etwas gegoogelt.
Was dabei herauskam, kannst Du hier nachlesen
Solange ich lebe, lebt auch Trix Express!
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Beitragvon noels » 15.10.2008, 22:20

ok, dann war mein Betrag mißverständlich, aufgrund unterschiedlicher, regionaler Bezeichnungen :D
Was bei uns Madenschraube heißt, wird anderweitig wohl als Blechschraube bezeichnet. jedenfalls meine ich die Dinger mit Spitze und schneidendem Gewinde und flach aufliegendem Kopf. Bei uns heißen die Madenschrauben, weil sie sich selbst in den Werkstoff schneiden, eben wie eine Made in den Speck
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Beitragvon Br01 » 15.10.2008, 23:03

Aha!

Jetzt wird ein Schuh draus! Das Internet bezeichnet nämlich ebenfalls die Hohlschrauben als Madenschrauben.
Habe mich schon gewundert, wie man damit ein Blech fixieren soll, wo doch kein Schraubenkopf vorhanden ist. Mit "normaler Schraube" meinte ich auch eine selbstschneidende Schraube, sonst gehts ja nicht, aber eben mit Kopf.

Aber folgendes Überblicke ich immer noch nicht:
Die Märklin- Wagen haben keine "Wechselstromtechnik" Glühbirnen ist das ganz egal, welcher Art der Strom ist. LED brennen halt nur in einer Fahrtrichtung. Einen wichtigen Unterschied, der allerdings nichts mit Wechselstrom zu tun hat, egalisierst Du mit dem Radsatztausch: Märklinradsätze sind elektrisch nicht isoliert, da die Außenschienen phasengleich sind.
Bei Lokomotiven, die nur mit Spurkränzen ausgerüstet werden, sieht die Geschichte dann schon anders aus. Da müssen die Räder einer Seite ausgebuchst werden.
Ältere Märklinmotore sind Allstrommotore. Für den Fahrtrichtungswechsel muß man nur die Feldwicklung durch einen Permamagneten ersetzen.

Das Glühbirnen die Art des Stroms egal ist, ist klar. Aber gerade bei LEDs bin ich stutzig, Märklin müßte doch dafür einen Gleichrichter verwenden. Und die Steuerung des Lichtwechsels wird ja auch bei Märklin über Wechselstrom bzw. ein passendes Relais gesteuert, oder nicht?
Radsatztausch ist klar, über Loks rede ich mal lieber nicht, da kenn ich mich zu wenig aus, was die Unterschiede zwischen Gleich- und Wechselstrommotoren anbelangt.

Was mich vor allem wundert ist der funktionierende Lichtwechsel: vor allem ist merkwürdig, daß das Licht manchmal sofort wechselt, manchmal erst nach einer Weile umspringt. Sprich, der Zug fährt mit der Lok voraus los, der Steuerwagen hat noch 3 weiße Lichter und auf einmal springt er auf 2 rote um...

Ich kenn mich zugegebenermaßen wenig mit diesen Dingen aus, mich wundert einfach daß es so gut funktioniert. Vor allem, weil mir vorher an anderer Stelle gesagt wurde, daß ein Märklin-Steuerwagen auf unserem Gleis dunkel bleibt...

Viele Grüße,
Bernhard
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Beitragvon 110511 » 15.10.2008, 23:50

Original von Br01
Was mich vor allem wundert ist der funktionierende Lichtwechsel: vor allem ist merkwürdig, daß das Licht manchmal sofort wechselt, manchmal erst nach einer Weile umspringt. Sprich, der Zug fährt mit der Lok voraus los, der Steuerwagen hat noch 3 weiße Lichter und auf einmal springt er auf 2 rote um...

Ich kenn mich zugegebenermaßen wenig mit diesen Dingen aus, mich wundert einfach daß es so gut funktioniert. Vor allem, weil mir vorher an anderer Stelle gesagt wurde, daß ein Märklin-Steuerwagen auf unserem Gleis dunkel bleibt...

Viele Grüße,
Bernhard


Hallo Bernhard

Ich kenne das nur von den Silberlingsteuerwagen von Märklin, die haben am Drehgestell einen „Schleppschalter“ der mechanisch das Licht umschaltet. Das geht ja auch sonst bei Märklin nicht anders. Es müsste ja sonst ein Umschaltrelais eingebaut sein. Und selbst wenn eins eingebaut währe, wenn es anderes gestellt wäre wie das der Lok würde ja nie ein richtiger Lichtwechsel funktionieren. Das es mal schnell und mal langsam umschaltet, liegt sicher an der Trägheit des Schalters. Schau mal genau nach, er ist vermutlich am vorderen Drehgestell, am hinteren ist ja der Schleifer.
Grüße
Hans
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Beitragvon Br01 » 16.10.2008, 07:59

Hallo Hans,

Tatsache, Du hats recht. Das ist mir beim Achswechsel gar nicht aufgefallen, ich habe mich nur über die merkwürdige Ausführung des Radschleifers gewundert, bin aber nicht darauf gekommen, daß das der Umschalter sein könnte.

Ich war - so wie Du auch sagst - davon ausgegangen, daß es ein elektronisches Umschaltrelais gibt, das mit auf dieser ominösen Platine verbaut ist, an der im Steuerwagen die LEDs hängen.

Jetzt weiß ich auch, wieso der Lichtwechsel so unregelmäßig war, ich habe das nicht ganz sauber wieder zurückgebaut.Ich mußte ein wenig von dem Radschleifer abnehmen, weil er für die Innenspur der Tauschachsen zu breit war. Danach habe ich den Schleifer nicht mehr eng genug um die Achse gebogen, was aber notwendig ist, damit der Schalter funktioniert.

Vielen Dank für diesen Hinweis,
der viel Licht in das reichliche Dunkel bringt...

Viele Grüße,
Bernhard
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 17.10.2008, 00:29

Bernhard,

Da Du jetzt die Wagen mit Gleichstrom faehrst, kannst Du die ganze vorsintflutliche Maerklinkonstruktion rausschmeissen und durch Dioden ersetzen, wenn der Wagen Birnchen hat. Bei LED's sind die noch nicht einmal noetig, aber dann sei vorsichtig, dass der Schutzwiderstand nicht zu klein ist.

Ulrich
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