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E 103 (Motorschaden?)

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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E 103 (Motorschaden?)

Beitragvon Dieter01 » 21.12.2005, 16:29

Hallo,
ich habe eine E 103.Die auch bis vor kurzem einwandfrei lief. wenn man einmal von der Ziehleistung absieht.
Mittlerweile fängt der Motor nach etwa 5 - 6 Runden an, in der Leistung erheblich nachzulassen was er bei einem kreischenden, hohen Geräusch anmeldet.
Könnte man in diese Lok einen anderen Motor einbauen.
Ideal wäre natürlich ein Mabuchi mit Schwungmasse.
Auch würde ich den guten alten Perma einsetzen, wenn das gehen würde.
Vielleicht hat einer von Euch einen Tip.
Liebe Grüße und frohe Weihnachten
Dieter
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Beitragvon irolke » 21.12.2005, 17:52

Hallo Dieter

einen neuen Motor kann man da nicht ein bauen da es sich um ein Märklin modell handelt und für Trix Express gebaut wurde, eine Inter Ausführung hat es nie gegeben den Mä vertrib das Inter Modell unter Hamo alle drei sind auf der selben Basis gebaut mit kleinen unterschiede in Achsen und Strom auf nahme

was du brauchst ist ein neuen Anker und vielleicht einen neuen Feldmargnet
es gibt auch Fünfpolig Motoren da für.
Der Vorteil bei der Lok ist das sie in Großer Stückzahl gebaut wurde und das schon seit den 60 Jahren und der Dreiachsenantrieb in vielen anderen Lok s ein gebaut wurde (Ae6/6), das macht die E-Teile billig
ein Mä Händler kann auch dieses Trix Express Modell reparieren für kleines Geld

aber nicht direkt an Mä die wollen mit gewalt unser Geld haben


mfg Ingo
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 21.12.2005, 18:12

Dieter,

Ich vermute, dass ein Motorschaden nicht das Problem ist. Das Kreischen laesst eher darauf schliessen, dass das Gertriebe trocken gelaufen ist und geoelt werden muss. Ich besitze eine auf Trix Express umgebaute Maerklin BR38 (alt), bei der gleiche Problem auftrat. Oele einmal die Zahrader im Getriebe und die Motorlager (letztere mit ganz, ganz wenig Oel), und sie sollte wieder wie vorher laufen. Benutze jedoch kein Getriebefett, da Maerklingetriebe dies nicht moegen.

Bei dem Motor koennen eigentlich nur der Anker und Kollektor Probleme entwickeln. Motorprobleme sollten jedoch kein Kreischen hervorrufen. Hat der Anker einen Kurzschluss, so erhoeht sich die Stromabnahme und die Motorleistung faellt ab. Brennt der Anker durch, dann stinkt es und die Lok laeuft nicht mehr. Auf dem Kollektor koennen sich Rillen bilden, und dann erzeugt der Motor einen starken Funkenflug bei der Fahrt. In beiden Faellen hilft nur ein Tausch des Ankers und Kollektors, die beide zusammen als ein Teil geliefert werden. Der Motor ist ein normaler Maerklinmotor, der einen Feldmangneten statt der sonst bei Maerklin vorhandenen Spule hat. Der Austausch des Kollektors und Ankers ist leicht, und kostet so um die 25 Euro.

Wenn Du schn dabei bist, an der Lok zu arbeiten, oeffene den Motor und saubere das Innere vom Kohlenstaub. Entferne auch den Abrieb zwischen den Kollektorlamellen. Dieser kann auch zu Kurzschluessen fuehren, die besonders Dekoder nicht gerne moegen.

Ulrich
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Beitragvon noels » 21.12.2005, 18:27

Hallo Dieter,
Ulrich hat weitestgehend recht. Allerdings kann das Kreischen auch von ausgeschlagenen Lager im Lagerschild kommen, praktisch der Deckel des Ankers. Alles deutet auf mangelnde Pflege hin. Also erst einmal reinigen und ölen. Sollte durch das trocken laufen schon ernsthafter Schaden vorhanden sein, lassen sich Anker und Schild preiswert tauschen. Neue 5- Poler gibt es auch bei ebay recht preiswert. Gib da mal "Motor Märklin" ein.
Unser Mabuchi, oder der Permamotor passen nicht, da die Welle bei ihnen die Welle in Längsrichtung läuft. Ersatz wäre durch einen kurzen Glockenankermotor möglich. Dazu müßte man aber die vorhandene Halterung heraus sägen und eine neue anfertigen. Das würde die Sache ganz erheblich verteuern.
MfG
Heiko Mehnert
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 21.12.2005, 20:09

Dieter,

Bezueglich der Zugkraft moechte ich erwaehnen, dass meine 103 mit Fuehrerstand 1 in Fahrtrichtung bedeutend besser als anders herum zieht. Das liegt an dem unsymmetrischen Aufbau der Lokomotive, bei dem nur ein Drehgestell angetrieben wird. Aber 5 TEE-Wagen im Masstab 1:100 schafft sie schon auf einer 4%-Rampe, die zum grossen Teil im Radius R1 liegt. Ein kleiner Tropfen Oel in die Radlager der Wagen hilft auch. Weiterhin ersetze die Bakelitraeder durch Metallraeder, dies reduziert den Rollwiderstand signifikant.

Du koenntest auch versuchen, das Gewicht der Lok zu erhoehen, indem Du Ballast hinein packst. Bei dieser Lok muss man jedoch bei der Verteilung genau aufpassen, um einen guten Effekt zu erzielen. Der einzige Platz hierzu ist in der Mitte und ueber dem nicht angetriebenem Drehgestell. Das Gewicht sollte so nahe wie moeglich an das angetriebene Drehgestell herankommen. Alles was ueber dem anderen Drehgestell liegt bringt nicht viel.

Ulrich
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Beitragvon miximaxi » 21.12.2005, 20:29

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Beitragvon Dieter01 » 22.12.2005, 16:31

Hallo an alle,

viele Dinge sind vorgeschlagen worden, die mir weiter helfen.
Zuerst möchte ich mich nochmals bei allen bedanken die mir mit einem Rat antworteten. Hab´ich, ehrlich gesagt nicht mit gerechnet.
Klasse.
Ich fühl´mich hier sehr aufgehoben.
Werde so gut wie möglich alles ausprobieren.
Nochmals speziellen Dank an miximaxi wegen den Adressen.
Meistens scheitert ein Vorhaben ja schon wegen Quellmangel.
Nochmals schöne Feiertage.
lg
Dieter
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Beitragvon solemio » 23.12.2005, 16:06

Hallo TE Freunde,

SB-Modellbau bietet unter der Nummer 22018a einen Umbausatz für die E03 an für 120 Euro.frage mal bei SB-Modellbau in Olching an dort kann man Dir weiterhelfen.Ich habe eine V100 umgerüstet,das Resultat ist Spitze.Zum ölen verwende ich seit Jahren nur Labelle 108 von Old Pullmann.Ein Spitzenöl,verharzt nicht.Da kann man alle andere Oele glatt vergessen.
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Motorteile für E 103

Beitragvon Peter Hess » 24.12.2005, 11:07

Hallo
Falls der Fehler wirklich am Anker liegt. Die Teile Nr. für den 3pol Scheibenkollektor ist 217450 Preis EURO 12.-
Umbauteile für einen fünfpoligen Trommelanker:
Anker 386820 EURO 12.- / Feldmagnet 389000 EURO 12.- / Motorschild 386940 EURO 8.- + Versand
Alle Teile bei mir erhältlich.
Grundsätzlich sollte man die Lok "umdrehen" d.h. Motordrehgestell nach hinten um die Zugleistung wesentlich zu verbessern. An den Treibrädern Zahnräder abdrehen. Neue Zahnräder + Isolierscheibe + isolierte Räder auf die linke Seite montieren. Im Laufdrehgestell die Räder ebenfalls von links nach rechts tauschen. Neue Zahnräder ebenfalls lieferbar.
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 08.01.2006, 21:35

Hallo Herr Hess,

Ich habe vor den Motor meiner 103 in einen 5-Polmotor umzubauen. Bei dem Versuch die Teile hier in Amerika zu finden, stellte ich fest, dass die Teile fuer den Umbau des 103 Motors in einen 5-Polmotor andere Bestellnummern als die angegebenen haben:

Der Originalanker ist ein 217450, wie Sie es auch angegeben haben, d.h. der Motor ist einer des Types LFCM. Fuer den Umbau des LFCM-Motors in der 103, der einen Anker mit 8 Zaehnen hat, werden jedoch nach meinen Unterlagen die folgenden Teile benoetigt:

210882 (Magnet)
210888 (Anker mit 8 Zaehnen)
214131 (Motorschild mit Drehgestellaufhaengung).

Es gibt auch Anker mit 7 Zahenen und Motorschilder ohne Drehgestellaufhaengung mit anderen Bestellnummern der Form 21xxxx . Die entsprechenden Buersten fuer alle sind 601460.

Die drei Teile mit den Bestelnummern 38xxxx werden nur dazu benutzt, einen Trommelankermotor in einen 5-Polmotor umzubauen. Bevor ich bestelle, wolte ich das erst noch einmal nachpruefen, welche Bestellnummern richtig sind.

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Beitragvon miximaxi » 09.01.2006, 20:37

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Beitragvon Ulrich Albrecht » 09.01.2006, 21:37

Minimax,

Danke fuer die Antwort. Ich beabsichtige die Lok im Digitalbetrieb einzusetzen. Der Stromverbrauch gibt meiner Kehrschleifenautomatik Probleme. Was dem Problem Radsatz-Motorklaue angeht, waere es nicht einfacher, die Klaue am Mototschild und den Zapfen am Magneten zu entfernen?

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Beitragvon miximaxi » 09.01.2006, 21:47

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Beitragvon noels » 09.01.2006, 23:48

Hallo,
vor dem gleichen Problem, daß der diche Spurkranz im Weg ist, habe ich heute bei meiner P8 gestanden und es folgendermaßen gelöst:
Von dem Blecplattenstapel habe ich eines entfernt. Dann habe ich die Zapfen um die gleiche Stärke verkürzt. So habe ich dann den Motor schild samt Zapfen hinter den Spurkranz bekommen.
Ich meine auch, daß sich der Motor im Analogbetrieb lohnt. Der Langsamlauf ist besser und die Lok wird erheblich leiser. So mancher betagte Dreipoler klingt doch wie eine vereckende Kettensäge. Allerdings muß man etwas aufpassen: Dreht man die Trafo voll auf, wird die Lok mit dem Fünfpoler zur Rakete
MfG
Heiko Mehnert
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Beitragvon miximaxi » 10.01.2006, 05:53

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