ig-trix-express.de

Interessengemeinschaft Trix-Express

E 50 will nicht mehr

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
Nicht themenbezogene Beiträge werden gelöscht.

E 50 will nicht mehr

Beitragvon Frank Bertram » 25.12.2006, 22:08

Hallo Freunde,

meine E 50 hat heute den Geist aufgegeben - naja, nicht ganz, aber sie fährt eben nicht mehr.

Die Lok fuhr ganz normal, blieb plötzlich mit heulendem Motor stehen - und aus war es mit der Traktion.

Die Achsen und Zahnräder waren geschmiert bzw. geölt, die Traktion stimmte, bis jetzt. Beim Versuch, einen fünf- Wagen-Zug (Blech-D-Zug-Wagen) über meine Bakelitanlage zu fahren, blieb sie in einer S- Kurven-Weichenverbindung (macht man nicht, weiß ich, aber die Bakelit-Geometrie ließ keine andere Verbindung zu) stehen. Die Lampen leuchten noch - Strom kommt also an.

Wer weiß Rat? Es ist die einmotorige Version.

Gruß

Frank Bertram
Frank Bertram
 
Beiträge: 261
Registriert: 02.03.2004, 13:58
Wohnort: Meerbusch

Beitragvon Georg » 26.12.2006, 10:39

Deine Lok hat einen Antrieb auf zwei der insgesamt sechs Radsätze. Wenn Du geschrieben hättest, daß nur noch ein Radsatz angetrieben würde, müßte man die Ursache bei den Zahnrädern auf den Radsätzen suchen.

Wenn aber die Lok bei laufendem Motor plötzlich ganz stehen bleibt, liegt die Ursache höchstwahrscheinlich bei dem Zwischenzahnrad aus Plastikmaterial, das die Kraft vom Messingzahnrad des Motors auf das Messingzahnrad der Schneckenwelle überträgt.

Das Zwischenzahnrad ist aus dem weicheren Material und verschleißt schon mal – insbesondere, wenn der Zahneingriff des Motorzahnrades nicht richtig eingestellt ist. Die Zähne werden dann immer kleiner und irgendwann ist es mit dem Zahneingriff dahin.

Das "Zwischenrad" ( 21 Zähne, Modul 0,5 ) ist bei Märklin erhältlich: Ersatzteilnummer 40076900. Ansonsten bietet Ton Jongen das Zahnrad an.

Eine andere Ursache könnte sein, daß die Motorbefestigung sich gelockert hat. Dann wird der Motor auf der Zahnradseite hochgedrückt und verliert den Zahneingriff. Aber das halte ich für weniger wahrscheinlich.

Du mußt schon selber nachschauen, was nun genau die Ursache für das plötzliche Stehenbleiben ist.

Georg
Georg
 
Beiträge: 514
Registriert: 30.04.2004, 08:06

E 50 fehlende Traktion

Beitragvon Frank Bertram » 26.12.2006, 22:12

Hallo Georg,

vielen Dank für die Ferndiagnose. Ich habe die von Dir beschriebenen Stellen noch einmal inspiziert - es war wohl eine gelockerte Motorbefestigung. Ich habe diese gelöst und den Motor etwas auf das Zwischenzahnrad gedrückt und neu befestigt. Jetzt zieht sie wieder und fährt - aber viel her gibt sie nicht. Ein 5 Wagen - TEE bleibt in der Kurve fast stehen (allerdings ist die Stomeinspeisung auch fast vier Meter weit weg - hier fehlt eine weitere Einspeisung, aber alle anderen Loks fahren anstandslos mit dieser einfachen Einspeisung).

Kann ggf. das Plastikzahnrad gegen ein Metallzahnrad ausgetauscht werden (und dann welches?).

Ich plane allerdings, der Lok einen Mabuchi zu verpassen.

Nochmals herzlichen Dank und Frohe Weihnachten

Frank Bertram
Frank Bertram
 
Beiträge: 261
Registriert: 02.03.2004, 13:58
Wohnort: Meerbusch

Beitragvon Georg » 27.12.2006, 00:37

Hallo Frank



Original von Frank Bertram
... Ich habe die von Dir beschriebenen Stellen noch einmal inspiziert - es war wohl eine gelockerte Motorbefestigung. Ich habe diese gelöst und den Motor etwas auf das Zwischenzahnrad gedrückt und neu befestigt.


Das liest sich aber doch so, als wenn das Zwischenzahnrad sehr abgenutzt ist - und absehbar ist, daß Du doch ein neues Zahnrad benötigst.

Original von Frank Bertram
... Jetzt zieht sie wieder und fährt - aber viel her gibt sie nicht.


Das war ja der Grund, warum Trix nach kurzer Zeit die zweimotorige Version herausbrachte. Die einmotorige Lok schleppt sehr viel "totes Gewicht" mit sich herum.

Original von Frank Bertram
Kann ggf. das Plastikzahnrad gegen ein Metallzahnrad ausgetauscht werden (und dann welches?).


Von Trix gibt es nur das oben bezeichnete "Zwischenrad". Metallzahnrad auf Metallzahnrad würde die Lok auch "nicht leiser" machen.

Original von Frank Bertram
Ich plane allerdings, der Lok einen Mabuchi zu verpassen.


Bei der Gelegenheit kannst du über einen Riemenantrieb nachdenken - wie bei den zuletzt gebauten Trix-Drehgestell-Lokomotiven. Allerdings mußt Du die Riemenscheibe schon selbst auf die Schneckenwelle aufpressen. Da gibt es nichts Fertiges. Denn bekanntlich hat die BR E50 nie einen Riemenantrieb gehabt. Betrachtet man den Aufwand, ist das Auswechseln des Zwischenzahnrades immer noch die einfachste Sache.

Georg
Georg
 
Beiträge: 514
Registriert: 30.04.2004, 08:06

Beitragvon dralle » 27.12.2006, 11:35

Hallo Frank,
wenn Du das Zahnspiel zwischen Motorritzel und Zwischenzahnrad bei der Reparatur auf Null reduziert hast, dann zieht die Lok viel Strom und läuft schwer. Kontrolliere lieber noch einmal die Motorausrichtung, viele legen auch ein Stück Pappe zwischen Motor und Fahrgestell damit das Zahnspiel sich einstellt.
Viel Erfolg
dralle
dralle
 
Beiträge: 124
Registriert: 09.02.2003, 01:10

Beitragvon noels » 27.12.2006, 11:38

Hallo,
.... es gibt für den Riemenantrieb einen Bausatz von Bernd Tauert. Bei der E50 würde ich dringend davon abraten. Selbst habe ich das bei der alten V200, E10 und V100 gemacht. Bei den schweren Fahrzeugen (die E50 ist noch schwerer) ist das nur bei doppelter Motorisierung wirklich ein Hit. Mit einem einzelnen Riemen würde ich nur Triebwagen betreiben. Trix ist davon ja auch schnell wieder abgegangen. Das Problem ist die innere Reibung des Riemens, verbunden mit der stärkeren Belastung der Lager. Damit die Übersetzung stimmt, muß die Scheibe auf dem Motor sehr klein sein. Unten am Drehgestell ist man vom Platz her recht beengt, so daß man die Scheibe nicht so groß machen kann, wie es ideal wäre.
Ein Zahnrad bei Ton Jongen kostet keine 2 €. Allerdings sollte auf das nötige Spiel von 0,3 mm geachtet werden. Wenn man davon stark abweicht, gibt es häßliche Geräusche und bald wieder Zahnschmerzen
Gruß
Heiko Mehnert
noels
 
Beiträge: 1023
Registriert: 16.06.2002, 08:45
Wohnort: Osnabrück

Riemenantrieb versus Zahnrad

Beitragvon miximaxi » 27.12.2006, 14:34

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
miximaxi
 
Beiträge: 621
Registriert: 30.07.2005, 17:59
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon noels » 27.12.2006, 18:13

Hallo Jürgen,
in einigen Punkten kann ich Dir nicht ganz zustimmen.
Was den Riemenantrieb anbelangt (auch in Originalloks) wiederhole ich nicht einfach nur die Kritik, sondern gründe sie auf meine Erfahrung. Auch bade ich meine Loks nicht in Öl, sondern propagiere immer wieder den sparsamen Umgang damit.
Die BR92 wird nicht stark beansprucht. Sie ist keine "Zug"- Lok. Die Konstruktion (1997) lag in einem relativ kleinen Zeitfenster, in dem Trix den Riemenantrieb neu eingeführt hat. Man hat natürlich diese Konstruktion noch eine Zeit weiter verkauft, besonders auch an uns Expressler. Schließlich muß sich das ja amortisieren. Über die Gründe für die Abkehr kann man nur spekulieren. Aber wenn es der geniale Wurf gewesen wäre, sollte man vermuten, daß Märklin das weiter nutzen würde und auch andere Hersteller verstärkt darauf zugegriffen hätten.

Ein falscher Riemen ist schnell festgestellt und ausgetauscht. Das ist bei meinen Trix- Loks nicht der Fall gewesen. Mit rutschen habe ich keine Probleme, sondern mit Verschleiß- nicht nur des Riemens. Das fällt natürlich nicht ins Gewicht, wenn man seine Fahrzeuge nur extensiv nutzt.
Das zweite große Problem ist die starke Selbsthemmung, besonders beim Anfahren und bei Rangierfahrt. Auch das fällt nur bei Anlagenbetrieb ins Gewicht. In der Rheingold- E10 als Beispiel, bemerkt man von der Schwungmasse fast nichts. Unter umgerechnet etwa 20 Km/h ist die Lok fast nicht zu bewegen. Inzwischen, nach wenigen Jahren Anlagenbetrieb, nagelte der Motor wie der alte Permamotor. Sein vorderes Lager ist trotz regelmäßiger Schmierung, von der Belastung durch den Riemen offensichtlich nicht begeistert. Also mußte ich den Motor kürzlich austauschen und habe die Lok weitgehend zum Vitrinendasein verurteilt.
Gegen diese eigenen Erfahrungen hilft es mir auch nicht, das Loblied auf diese Konstruktion von Trix zu wiederholen. Davon wird das malade Motorwellenlager auch nicht wieder neu.

Die alten Modelle kann man auf Riemen umrüsten, wenn man einen Motor mit Schwungmasse dazu verwendet. Aber wie gesagt: Bei einer schweren Zuglok sollten es zwei Motoren sein. Dann kann man den Riemen lockerer einstellen. Aber das sind dann auch enorme Kosten. Bei einer Lok habe ich es gemacht, weil es mir den Aufwand wert war. Für Franks Entscheidungsfindung finde ich es wichtig, daß er mögliche Nachteile ebenso kennt, wie die Vorzüge.
Gruß
Heiko Mehnert
noels
 
Beiträge: 1023
Registriert: 16.06.2002, 08:45
Wohnort: Osnabrück

Fragen zum Trix-Riemenantrieb

Beitragvon miximaxi » 31.12.2006, 17:10

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
miximaxi
 
Beiträge: 621
Registriert: 30.07.2005, 17:59
Wohnort: Region Hannover

V217

Beitragvon rei » 02.01.2007, 20:22

Hallo
Zum Thema Riemenantrieb kann ich aus eigener Erfahrung positive, wie negative Dinge berichten.
Ich besitze die V217 mit Riemenantrieb. Diese Lok habe ich vor ca. zwei Jahren erworben und digitalisiert.
Sie läuft sehr schön und hatte bis vor kurzem auch keine Probleme. Was den ruhigen Motorlauf betrifft unschlagbar.
Nun bin ich ja bekanntlich Express-Fahrer und nicht Sammler. Ich habe jetzt auch grössere Fahrstrecken auf meiner Anlage. Vor einigen Tagen habe ich einen schönen, langen Güterzug gebildet, um meinen Neffen zu Weihnachten was zu bieten. Alles dabei, was das Trixerherz begehrt. Essen, Kassel, Trafowagen, Autotransporter, Linz, Bromberg und ein paar Kesselwagen. Insgesamt ca. 2mtr lang. Und alles ohne Metallräder.
Als Lok wählte ich zuerst eine E10 003 mit Mabushi-Motor und Decoder. Alles lief wunderbar! und ohne Probleme.
Danach habe ich den Zug mit einer alten V218 mit Permamotor gezogen. Auch einwandfrei.
Dann habe ich die V217 davor gehangen. Das ganze ist nach zwei Runden beendet worden. Die Lok blieb stehen und der Decoder hatte sich abgeschaltet. Nach einer Pause habe ich es wiederholt und es hat wieder nur zwei Runden gedauert.(ohne Steigung).
Anschliessend habe ich den Zug auf die Hälfte reduziert und von da an gab es keine Schwierigkeiten.
Offensichtlich scheint der Motor überlastet und der Decoder schaltet dann ab. Dies ist die einzige Lok, wo ich dieses Problem bisher hatte. Nachdem ich nun die Diskussion hier verfolgt habe scheint mir auch klar, warum dies geschieht.
Wollte dies an dieser Stelle nur mal erwähnen, ohne andere Beiträge bewerten zu wollen. Ich werde in Zukunft also genau schauen, was ich hinter diese Lok dran hänge. Offensichtlich leistet der Riemenantrieb nicht genug. Oder er ist verschliessen. Das wäre allerdings nach so kurzer Zeit sehr schlecht. Viel gefahren bin ich mit der Lok nämlich nicht.
mfg
Rei
rei
 
Beiträge: 256
Registriert: 25.04.2002, 21:29
Wohnort: Aachen

Motor- und/oder Decoderüberlastung ???

Beitragvon miximaxi » 02.01.2007, 21:14

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
miximaxi
 
Beiträge: 621
Registriert: 30.07.2005, 17:59
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon noels » 02.01.2007, 21:51

Hallo Jürgen,
wenn der Decoder in der Lok mit Zahnradgetriebe an der Grenze läuft, kann der von Rei beschriebene Effekt auftreten, was Du ja auch als eine mögliche Ursache benannt hast. Der Riemen hat einen höheren Widerstand als die Zahnräder. Setze einmal eine 217 mit Zahnradgetriebe und eine mit Riemen zusammen auf das Gleis und drehe den Trafo langsam auf. Die "Zahnradlok" läuft bei deutlich geringerer Spannung los und hat mehr Auslauf- meine Zahnradloks haben auch eine Schwungmasse bekommen, etwa in der Dimension wie sie die Riemenloks haben. (Vorher ein paar Minuten warm fahren, damit der Riemen geschmeidig ist). Dieses Experiment habe ich eben gerade mit jeweils einem Paar V217 und E10 gemacht.
Der "Riemenmotor" zieht also etwas mehr Leistung, ohne daß er deshalb defekt ist. Es kann daher passieren, daß der Decoder, der mit dem Zahnradgetriebe "auf der Kante" läuft, jetzt mit Riemen überlastet ist.
Diese simple Beobachtung wird sich sicherlich auch meßtechnisch belegen lassen. Ob der Motor defekt ist, ließe sich nur eindeutig feststellen, wenn man die Riemenscheibe abzöge und man ihn dann mit Ritzel in einer anderen Lok meßtechnisch vergleichen würde. Mit Riemen wird er immer eine etwas höhere Stromaufnahme haben.
Gruß
Heiko
noels
 
Beiträge: 1023
Registriert: 16.06.2002, 08:45
Wohnort: Osnabrück

Bitte genau lesen

Beitragvon miximaxi » 02.01.2007, 22:25

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
miximaxi
 
Beiträge: 621
Registriert: 30.07.2005, 17:59
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Ulrich Albrecht » 02.01.2007, 23:04

Der Stromverbrauch einer Trixlok liegt bei 12V unter Vollast um 0.6A fuer den Motor und 0.05A fuer die Beleuchtung. Dies gilt natuerlich nur, wenn der Motor sich noch dreht, bei Motorstiilstand steigt der Motorstrom auf 1.4A an. Somit sollte das von Rei beschriebene Problem auf einer Ueberbelastung des Decoders zurueckzufuehren sein. Der schwere Zug zusammen mit dem schwergaengigen Riemenantrieb bewirkten, dass der Motor im Vollastbereich arbeitete.

Nun muss man bedenken, dass die Digitalspannung fuer HO nach DCC-Norm maximal 15V betraegt. Im Decoder gehen 2V durch die Elektronik verloren, so dass an den Ausgaengen maximal 13V zur Verfuegung stehen. Somit belastet die Lok den Decoder mit maximal 0.7A bei Vollast. Die meisten fuer Trix geeigneten Decoder liefern 1.0 A dauernd. Es gibt jedoch einige, die nur 0.8A liefern. In beiden Faellen gibt es bei normgerechten Zentralen keine Probleme, obwohl der 0.8A Decoder fuer mich schon zu sehr im Grenzbereich arbeitet.

Leider arbeiten nicht alle Zentralen normgerecht. Die Digitrax-und Lenz LV-Zentralen sind spannungsstabilisiert, aber das Compact ist nicht. Ich habe gelesen, dass es bis 19V liefert, wenn es nur leicht belastet ist. Aehnliches habe ich von der Intellibox gehoert. Auch koennen die Digitrax und Lenz LV-Zentralen auf hoehere Spannungen als 15V eingestelt werden. Nehmen wir einmal an, dass wir es mit einer ungeregelten oder hoeher eingestellten Zentrale zu tun haben. Jetzt liegen rund 18V am Gleis, d.h. an den Ausgaengen stehen jetzt 16V zur Verfuegung. Unter diesen Bedingungen belastet eine Trixlok unter Vollast den Decoder mit 0.87A, was beim 0.8A Decoder zum Abschalten fuehren kann. Auch der 1.0A Decoder arbeitet im Grenzlastbereich.

Ulrich
Ulrich Albrecht
 
Beiträge: 620
Registriert: 20.04.2005, 14:43
Wohnort: Auburn, AL, USA

Beitragvon noels » 02.01.2007, 23:37

Hallo Jürgen, Ulrich,
Ulrichs Information dürfte Rei weiterhelfen, als die exakte Messung der Leistungsaufnahme.
Leider könnte ich das mangels entsprechender Ausstattung auch nicht. So konnte ich nur die Anfahrspannung beider Typen messen. Bei mir fährt die "Zahnradlok" bei 2,3 V an und läuft bei dieser Spannung weiter. Die "Riemenlok" braucht dafür 3,4 V. Zwar wird diese Differenz im Fahrbetrieb im Verhältnis wohl geringer werden, ist aber schon signifikant.
So wäre es interessant von Rei zu erfahren, welchen Decoder er verwendet und ob der Effekt mit einem stärkeren eventuell verschwindet.

Jürgen, ich habe mich mehr auf den Satz darüber konzentriert: "Die Stromwerte müssten sich in etwa in den Bereichen bewegen, die auch die von Dir beschriebene V 218 mit Standard-Permamotor und Zahnradantrieb bei den gleichen Belastungen aufnimmt."
Eine Ungenauigkeit, die Du mir vielleicht verzeihen magst. Vielleicht kannst Du ja auch präzisieren, ab welcher Differenz Du einen Defekt des Motors definierst.

Ulrich, heißt "unter Vollast" Zugleistung kurz vor dem schleudern der Räder? Auch dann müßten sich doch Unterschiede in der Leistungsaufnahme ergeben, wenn der Motor innerhalb der Lok unterschiedlich stark abgebremst wird, oder bin ich da auf dem Holzweg?
Gruß
Heiko
noels
 
Beiträge: 1023
Registriert: 16.06.2002, 08:45
Wohnort: Osnabrück

Nächste

Zurück zu Bastelstube

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste