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Hartlöten Lokschleifer

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 15.02.2007, 14:50

Richard,

Herzlichen Dank fuer Deine Antwort. Das von Dir beschriebene Lot ist genau das, was ich gemeint habe. Somit werde ich wohl nicht um das Hartloeten herumkommen.

Ich habe festgestellt, dass sich Schleifer sehr gut mit Nagelschmirgel aus dem Kosmetikbereich bearbeiten lassen. Diese Dinger habe ich bei meiner Frau gesehen, und sie haben vier verschiedene Schmirgelflaechen. Mit den beiden rauhen kann man die SChleifer schoen rung bekommen, und mit den anderen beien damm polieren.

Ulrich
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Ausrüstung zum Schleiferauflöten

Beitragvon miximaxi » 16.02.2007, 09:09

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Beitragvon rei » 21.02.2007, 18:44

Hallo
Diese Art Gaslöter gibt es auch im Bauhaus und sind erheblich günstiger (ca.15 Euro). Von der Art unterscheiden sie sich nicht.
Der von Proxxon ist natürlich gut aber für meinen Geschmack zu teuer . Ausserdem habe ich ihn schon für weniger Geld gesehen(ebenfalls Bauhaus)
mfg
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aufsilbern

Beitragvon Roman Favero » 07.02.2008, 02:08

Hallo Bastler und Co
ich revidiere seit längerem die Schleifer mit Silberlot.
Es können aber nur Loffel ohne jede Halterung aufgelötet werden.
Vor dem Auflöten muss die Oberfläche mit einem Schleifmittel blank gerieben werden.
Ob mit Flussmittelummantelung oder mit Paste ist eigentlich Geschmacksache.
Schön hartlöten ist aber eine grosse Übungssache.
Glühen sollte der zu repariende Gegenstand eigentlich gar nicht. Bei Chromstahl ist es sogar so, dass wenn das Metall sich schwarz verfärbt hat, das Rennen definitiv verlohren ist. Dann hat sich der Chromstahl in der inneren Strucktur verändert und kann nur noch weggeworfen werden. Oberflächliches blankreiben ist zwecklos.
Bei unseren Messinglöfeln ist dagegen eher zu beachten, dass das Messing nicht wegschmilzt.
Welcher Brenner genommen wird ist sekundär, wichtig ist eine kleine spitze Flamme. Auch Acetylen-Sauerstoff Schweissanlagen sind gut geeignet, dann allerdings mit der kleinsten Düse Grösse 00. Und zudem soll man eine weiche kühlere Flamme einstellen.
Nach dem Auflöten müssen alle Flussmittel-Rückstände abgewaschen werden. Wenn man am Schluss die Löfelchen noch in eine schwache Säure wirft werden sie wieder hell und blank. Ganz am Schluss ziehe ich die neue Oberfläche noch mit einer ganz feinen Fiberscheibe ab.
Roman Favero
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Beitragvon cww-trix » 05.03.2008, 22:14

Hallo Kollegen
Als echte Alternative zum Hartlöten mach ich folgendes:

Wenn ich so 20 Schleifer zusammen habe, wird die
Oberfläche soweit möglich einfach plan gefeilt oder mit der Schmirgelscheibe plan bearbeitet.
Man verliert zwar einige zehntel/mm ab das kann man verschmerzen.

So und nun gehe ich zu einer kleinen Galvanisiererei.
Für 10.- Euro hängen die alle Schleifer an einen Draht und tauchen sie für meherer Stunden in ein Chrom-Galvanisierungsbad. Diese dünne Chrom-Oberfläche ist sehr hart und hält ewig.

Ggf. muss man mit der Feile danach an den beiden Aussenschenkeln etwas nachfeilen, wenn der Schleifer in der
Halterung nicht mehr leicht beweglich ist.

Gruss Werner
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