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Radreifen

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Beitragvon Richard » 29.06.2008, 18:26

Hallo Walter

Wenn die Räder geschwärzt werden sollen, wie z.B. beim VT98, dann verwende ich Messing.
Dieses Material kaufe ich meistens im Fabrikladen eines Buntmetallgrosshändlers. Es eignet sich hervorragend zum Drehen.
Sollen die Räder ähnlich aussehen wie vernickelte TRIX-Räder, dann nehme ich Neusilber (s. Foto). Leider ist diese Material heute nur noch schwierig zu bekommen. Zum Bearbeiten ist es etwa vergleichbar mit Messing. Alternativ verwende ich auch Alubronze, diese ist aber schwieriger zu bearbeiten.
Wenn die Drehmaschine stabil genug ist könnte man auch Chromstahl (V2A-Qualität) nehmen. Heute verwenden einzelne Kleinstserienhersteller solche Radreifen an ihren Fahrzeugen.

Mit TRIXigen Grüssen
Richard
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Radreifen/Räder

Beitragvon bigwalter » 01.07.2008, 17:17

Danke für die Info,
werde mal mein Glück beim Metallgroßhändler versuchen.

Gruß

Walter
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Beitragvon Christof » 05.07.2008, 08:07

Hallo Walter,

beim Drehen von Radreifen aus Messing stellt man große Unterschiede zwischen „Standard-Messing“ und der Bohr- und Drehqualität fest.

Normales Messing zeigt eine schlechtere Zerspanung und erschreckt durch hohe Quietschgeräusche.
Die Bohr- und Drehqualität kostet etwa doppelt so
viel, lohnt aber auf jeden Fall, da der Materialverbrauch gering ist.

Ich bestelle die Messingstangen 15mm, 20mm und 25mm im Internet bei GHW Modellbau.
Hier gibt es auch kleine und spezielle Drehmeißel für NE-Metalle.

Grüße

Christof
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Beitragvon Auchhabenwill » 08.07.2008, 23:06

Hallo,

ist es nicht so, dass der Trix Express Spurkranz an seiner dicksten Stelle (Breite) eigentlich 2 mm stark seinen soll? 11,8 + 2 x 2 = 15,8, macht bei 16,5 mm Spurweite 0,8 mm Spiel, zumindest auf der Geraden.

Sind die Spurkränze schmaler, so versucht dies m.E. die Probleme auf den Weichen, weil sie nicht 100% korrekt geführt werden. Bzw. stellt man das Innenmaß auf die bekannten 11,6 +- 0,2 ein, so wird auch hier korrekt geführt. Es kann nur aussen an der Lauffläche knapp werden. Vergrößert man dann die Spurweite klappt es dann aussen an der Lauffläche besser, aber die Führung an den Weichen ist nicht immer optimal.

Manchmal werde ich den Eindruck nicht los, gerade wenn ich so einen Umbau auf meiner Anlage gut angepasst habe, heißt das noch lange nicht, dass er auf einer anderen Anlage auch gut laufen wird.

Niedrigere Spurkränze sorgen m.E. nur für mehr Geräusche und Gerumpel, weil die Räder an der Schienenlücke auf der Weiche statt über den Spurkranz zu rollen in die Lücke plumpsen. Zu Entgleisungen sollte das nicht führen.

Viele Grüße
Roland
Auchhabenwill
 
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niedrige Spurkränze

Beitragvon Frank Bertram » 09.07.2008, 20:26

Hallo Roland,

richtig, die kleineren Spurkränze geben etwas Probleme.

Das habe ich bei meinen Weichenumbauten gemerkt. Wenn man die Löcher vor dem Weichenherzstücjk etwas anfüllt, klappt es bei TE und den Rädern mit niedrigeren Spurkränzen ganz gut.

Gruß

Frank
Frank Bertram
 
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