von TE lebt » 13.12.2007, 20:36
Hallo Ede-Neersen,
schön, dass Du mit den Revell-Farben zufrieden bist. Ich rate Dir allerdings, diese Farben nicht alt werden zu lassen, da sich dann nach meiner Erfahrung die Trocknungszeit schier endlos verlängert (mehrere Tage).
Handelt es sich bei dem "Lackstift aus dem Schreibwarenhandel" um einen Edding? Diese gibt es mit unterschiedlich feinen Spitzen, und mit der feinsten Ausführung sollte auch die Beschriftung machbar sein. Dies setzt allerdings eine ruhige Hand voraus, und man sollte auch mehr tupfen als malen. Dabei sollte die Spitze eher trocken sein, denn zu viel Farbe läuft sofort in die Zwischenräume, wo sie ja nicht hin soll. Mit viel Gefühl und ohne Zeitdruck geht das, mein Sohnemann hat den Bogen schon ganz gut heraus.
Falls die Beschriftung nicht unbedingt weiß sein muss, wie z.B. bei Loknummern, hat sich bei Metallghäusen auch das Abschleifen der Farbe mit einem kleinen Stück Schleifpapier (Körnung so etwa 400), das auf ein schmales, flaches Holzstäbchen aufgeklebt ist, bewährt. Das Ergebnis ist eine mattsilbrige Schrift, so wie die rohen Zinkdruckgussgehäuse eben aussehen.
Falls Du irgend ein altes Gehäuse hast, bei dem es auf nichts ankommt, empfehle ich einfach zu experimentieren. Hier ist Erfahrung alles!
Good luck oder: gut Lack!
Günther
Solange ich lebe, lebt auch Trix Express!