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Interessengemeinschaft Trix-Express

Traktionsprobleme bei der BR 80 018

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
Nicht themenbezogene Beiträge werden gelöscht.

Beitragvon TE lebt » 25.03.2007, 18:06

Hallo Mattes,

was für ein Tausch schwebt Dir denn vor? An welchen Waggon denkst Du?
Ich interessiere mich schon für das kleine Ding! Es kann ja nichts dafür, dass irgendjemand so sehr an ihm rumgefummelt hat, dass Du es jetzt nicht mehr richten kannst.
Also, sag an, was möchtest Du im Tausch für die Lok haben?

Gruß Günther
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Beitragvon Nachtkappe » 25.03.2007, 18:56

Hallo Günther,

also mir gefallen die langen Personen- oder Speisewagen sehr gut.

Gruß
Mattes
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Beitragvon noels » 25.03.2007, 19:15

Hallo Mattes,
wenn Du Dich entschließt, einmal eine Lok mit Metallrahmen in Angriff zu nehmen, sieh Dir dazu meine Beschreibung der Restaurierung einer solchen Lok an (http://www.h-mehnert.de/Restaurierung_TE-Loks/Baureihen/BR80/br80.html).
Wenn Du auf einer Börse ein Modell suchst, achte darauf, daß die Achsen nicht übermäßiges radiales Spiel haben und die Zwischenzahnräder nicht wackeln, wenn man etwas an den Rädern hin und her dreht.
Gruß
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Beitragvon TE lebt » 25.03.2007, 20:06

Ja, Mattes,

mir auch. Aber daher habe ich von denen auch keinen zu viel - leider.

Gruß Günther
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Beitragvon Richard » 26.03.2007, 11:55

Hallo Mattes

Du schreibst, dass die Lok nur auf den Pappgleisen Probleme macht. Aufgrund der Form des gebogenen Blech-Profils der Pappgleise ist der Abstand an der oberen Innenkante tendenziell etwas grösser wie bei Neusilberschienen. Ich würde mal versuchen, den Innenabstand der Räder von 11.8 auf ca. 12.2 bis 12.3mm zu vergrössern (erste und dritte Achse). Die Lok wird dann vom Gleise besser geführt und der Mittelschleifer sollte nicht mehr entgleisen.

Gruss
Richard
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Thema geteilt

Beitragvon ecki » 26.03.2007, 16:32

Dieses Thema wurde aus einem anderen Thema herausgeteilt.
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Beitragvon ecki » 26.03.2007, 18:23

Hallo Mattes,

habe mir das ganze Thema mal durchgelesen und dabei festgestellt, dass eine mögliche Ursache des anfänglich geschilderten Übels noch nicht erwähnt wurde:

Eventuell sind an der Lok die falschen Schleifer montiert.

Denn:
Wie miximaxi richtig schrieb, lautet die Ersatzteilnummer für die Lok 2209 / 2210 /2211: 0220 (bzw. 40-0220-00?)
Die Nummer 0220 stimmt sicher – die 40-0220-00 nur bedingt. Denn unter der zweiten Nummer wurden in den letzten Jahren der Lieferung bis heute leider die falschen Schleifer durch TRIX verpackt und versendet. Ich weiß nicht genau, seit wann diese falschen Schleifer
verpackt wurden, aber es begann erst, als bereits die sechsstelligen Nummern Verwendung fanden.
Wer innerhalb des zweiten Zeitraumes Schleifer mit der Nummer 40-0220-00 originalverpackt erhielt, hatte mit einiger Wahrscheinlichkeit die falschen Schleifer in der Originaltüte mit der richtigen Ersatzteilnummer erhalten.
Hier mal ein Foto, in dem die Unterschiede deutlich werden.

Bild

Zum Schleiferfedersatz 43-2210-94: Er besteht aus zwei teilen, die ursprünglich einzeln angeboten wurden: Seitenschleiferfeder mit Kontaktstift 221015 und Schieber mit Mittelschleiferfeder 221009.
Bild

Letzteres Teil habe ich noch mehrfach neu vorrätig (2 €) – bei Interesse bitte melden.

Gruß
ecki
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Beitragvon Nachtkappe » 27.03.2007, 08:25

Hallo Heiko + Richard + ecki !
Enorm, welche Tragweite das Thema hat !
Sogar die Schleifer können falsch sein, das ist ja wirklich heiss !
Im Moment kann ich das nicht überprüfen. Die Lok macht sich parat für die Reise zu Günther und liegt schon eingepackt im Karton.
"Wie ich ihn kenne" (wenn ich all die guten Erfahrungen mit ihm hier im Forum mal zusammenfasse) wird er sicherlich etwas zu den Ursachen berichten.
Sehr interessant ist der Kommentar von Heiko auf seiner von ihm zitierten Seite:
"Fast jeder Trixer hat eine BR 80. Sie ist aber nicht wirklich als gute Rangierlok zu gebrauchen."
Also bei meiner war das so.
Ganz im Gegenteil etwa zur V 36, die gerade als Rangierlok ganz hervorragend läuft.

Besten Gruß
Mattes
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Wer konstruierte diese BR 80 (2210 /2211)

Beitragvon miximaxi » 27.03.2007, 09:07

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon noels » 27.03.2007, 21:27

Hallo Mattes,
die V36 ist auch nicht ganz ohne. Bisher habe ich kaum eine gefunden (in den 80-ern habe ich sogar zwei Stück fabrikneu gekauft), die nicht "watschelt", wie eine Ente. Das liegt an der gummibereiften hinteren Achse, die nur über die Kuppelstangen mitgenommen wird. Bei den Maßtolleranzen seinerzeit gibt das einen unrunden Lauf. Trix hat das auch erkannt und so existieren Exemplare, die Haftreifen auf der mittleren, statt auf der hinteren Achse haben. Wegen der Gewichtsverteilung ziehen die Loks aber schlecht.
Von der Konstruktion her ist die BR 80 mit Metallrahmen eigentlich gut. Es hapert nur an der Übersetzung. Diese Modelle kannst Du sehr preiswert bekommen. Zur Restaurierung lies Dir einmal das PDF- Dokument auf meiner Homepage durch (Link auf der Seite über die BR80).
Leider wurden diese Loks früher oft schlecht gepflegt. Deshalb rate ich eher auf Börsen zu suchen, statt bei ebay. Wenn Du an den Rädern etwas hin und her drehst, sollten sich die Zwischenzahnräder nicht nicht auf und ab bewegen. Auch die Achsen sollten kein radiales Spiel haben. Wenn Du eventuell mal einen Mabuchi einbauen willst, achte darauf, eine Lok mit dem feinen Schneckengetriebe (Modul 0,4) zu bekommen. Das sieht man, wenn man schräg von unten auf die Schnecke schaut, auch bei aufgeschraubtem Gehäuse. Technisch intakte Exemplare müssen nicht mehr als 20 - 25 € kosten. Es ist eine Geschmackssache, aber für mich ist eine TE- Anlage ohne BR80 kaum denkbar.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Nachtkappe » 28.03.2007, 08:30

Hallo Heiko !

Das sind ja wirklich hochinteressante Aspekte !
Ich denke mal, daß sie jetzt auch Günther interessieren werden, weil er ja die Lok demnächst im Schuppen haben wird.
für mich ist eine TE- Anlage ohne BR80 kaum denkbar.
= das unterschreibe ich sofort !
Ich werde mal dranbleiben.
Mit der V 36 habe ich dann Glück gehabt. Sie hat die Haftreifen hinten, gehört aber zur ganz alten Modellreihe, mindestens 40 Jahre alt. Ihr Fahrverhalten ist bis jetzt 1 A.
Da muß es damals einen "Qualitätsschub" gegeben haben.
Zwei Sachen muß ich auch noch im Zusammenhang erwähnen. Sie und die anderen Loks waren zum letzten Mal vor ihrem Wiederauferstehen im Einsatz, als ich ein paar Jahre alt war. Entsprechend ruppig wurden sie auf der Anlage behandelt (schnelles Anfahren etc.). Außerdem - viel gravierender - sind sie offenbar damals nie geölt worden. Ein schlimmer Fehler. Trotzdem haben sie das alles perfekt überstanden. Irgendwie ein absolutes technisches Wunder !

Gruß
Mattes
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Wer konstruierte diese BR 80 (2210/2211) ?

Beitragvon miximaxi » 06.04.2007, 08:47

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Beitragvon TE lebt » 07.04.2007, 18:27

Hallo ecki,
hallo auch alle anderen,
(und natürlich hallo Mattes),

mittlerweile befindet sich die 80er von Mattes in meinem BW.
Die Lok zeigt schon viele Spuren von Reparatur, die manchmal nicht besonders professionell gemacht wurden.
Das Hauptproblem waren aber ziemlich ausgeleierte Schleiferhalterungen, insbesondere bei den Außenschleifern. Dadurch kam es an bestimmten Stellen immer zu Kurzschlüssen und sogar Entgleisungen. Auch eine andere, bessere Schleiferhalteplatte brachte keine Abhilfe.
Und jetzt kommt's, ecki!
Ich habe die beiden Außenschleifer durch solche mit verkürztem Fuß ersetzt, die Du weiter oben als von Trix seit geraumer Zeit falsch geliefert beschrieben hast. Und mit diesen falschen Schleifern läuft die Lok nun einwandfrei! Mit neuen Haftreifen hat sie vorhin 29 Achsen, und zwar nicht nur unter Plastikwägelchen, problemlos gezogen.
Natürlich werde ich ihr diese Last nicht auf Dauer zumuten, aber das Ergebnis hat mich überrascht.

Merke: Manchmal ist das falsche Ersatzteil genau das richtige!

Allseits frohe Ostern wünscht Euch

Günther
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