Hallo,
nachdem ich den Umbau der G7 erfolgreich hinter mich gebracht habe, möchte ich die gesammelten Erfahrungen kurz weitergeben.
Hilfreich sind die Anregungen von Ulrich Albrecht und Heiko Mehnert (noels) gewesen, dass die Breite der Spurkränze unter bestimmten Bedingungen, die hier gegeben sind, wichtiger ist als die Höhe. Dies ist für mich neu gewesen. Dadurch konnte ich bei der Lok die Spurkränze niedrig halten und hatte überhaupt keine Probleme mit den Radkästen.
Ich habe Radreifen von Ton Jongen verwendet und zwar
* für den ersten und vierten Radsatz der Lok die Type
EL 110800 mit einem Spurkranz-Durchmesser von
16,5mm sowie
* für den ersten und dritten Radsatz des Tenders die
Type EL 110500 mit einem Spurkranz-Durchmesser
von 14,9mm.
Da im Tender mehr Platz vorhanden ist, konnte ich hier höhere Spurkränze verwenden. Das Chassis in Lok und Tender wurde sorgfältig ausgefräst. Etwas schwierig ist das Schmälern der Bodenplatten aus Kunststoff gewesen, da an diesen die Kontaktfedern für die Radschleifer angebracht sind.
Die Schleifer für den Mittelleiter habe ich aus 0,1 mm Federbronze gefertigt. Ich habe mit diesen selbst gebastelten Schleifern beste Erfahrungen gemacht, da sie praktisch nicht flattern, es somit zu keiner Funkenbildung und damit verbunden zu keiner vorzeitigen Verschmutzung kommt. Diese Schleifer haben sich so gut bewährt, dass ich sie an vielen Triebfahrzeugen gegen reguläre Trix-Schleifer ausgetauscht habe. Bei den schweren Loks (BR 01, 42 18 usw.) kann auch 0,2 mm Federbronze verwendet werden, das funktioniert noch etwas besser. Ein Bild des Schleifers versuche ich anzuhängen.
Nochmals vielen Dank für die Hilfe, Werner

